Ergebnisse zum Suchbegriff „Stefan Ludwig“

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17. Juni 2015

Interviews und Porträts

Das "Projekt Schloss Horneck" pragmatisch fortführen

Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar wurde 1960 vom Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Johannes Honterus“ erworben, um hier ein Zentrum für Siebenbürger Sachsen außerhalb der Heimat zu schaffen. Entstanden ist in 55 Jahren nicht nur ein Alten- und Pflegeheim, sondern auch eine „Kulturburg“ von europäischer Bedeutung. Am 3. Juni 2015 hat der Honterusverein nun Insolvenz angemeldet (diese Zeitung berichtete). Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen und wie reagieren die Siebenbürger Sachsen darauf, hat Siegbert Bruss in einem Gespräch Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., und Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates e.V., befragt. Die beiden Verantwortlichen kündigen eine Reihe von Gesprächen und Maßnahmen an, die primär den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Kultureinrichtungen in ihrer Einheit anvisieren. mehr...

5. Juni 2015

Kulturspiegel

Kulturpreisträger Peter Maffay und Paul Philippi

Anerkennender Applaus für einen Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreisträger, das ist die übliche Geste des Publikums. Stehende Ovationen sind höchst selten, gleichwohl gab es sie am Pfingstsonntagnachmittag in der Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl. Erst stand einer auf, mehrere folgten und schon erhob sich das Gros des Publikums, um stehend Beifall zu klatschen. Für den international gefeierten Rockstar Peter Maffay? Mitnichten. Für Paul Philippi. Doch von Anfang an. mehr...

22. Januar 2015

Verbandspolitik

Opfererfahrung verpflichtet zu Mitmenschlichkeit und Solidarität

Ulm – 25 Frauen und Männer stehen im engen Schulterschluss auf der Bühne, die, vor 70 Jahren zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert, die furchtbaren Lagerjahre überlebt haben: aufrecht, ungebrochen, selbstbewusst in ihrer kollektiven Haltung; die Gesichter vom Alter und zugestoßenem Schicksal gezeichnet; mitunter strahlende Augen in diesem Moment des Bewusstwerdens der ihnen zuströmenden öffentlichen Aufmerksamkeit und des mitmenschlichen Respekts, hier und jetzt. Diese Personengruppe steht zugleich stellvertretend für alle Angehörigen der sogenannten Erlebnisgeneration, denen die Teilnahme an dieser Zentralen Gedenkveranstaltung zur Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion vor 70 Jahren, die am 17. Januar 2015 in Ulm stattfindet, nicht mehr möglich ist, weil sie nicht mehr am Leben sind oder die Anreise bei winterlichem Wetter aufgrund ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht mehr auf sich nahmen. Ihrer aller wurde in dieser feierlichen Zusammenkunft im Haus der Begegnung gedacht. Über das retrospektive Erinnern hinaus stand die gegenwartsbezogene Frage nach den Konsequenzen aus dieser Geschichte im Raum, nach den heute abzuleitenden gesellschaftlichen, verantwortungsethischen Folgerungen. mehr...

27. November 2014

Kulturspiegel

Stuttgarter Vortragsreihe erreicht das Schwabenalter

Seit 40 Jahren besteht in Stuttgart eine von der Landesgruppe Baden-Württemberg seinerzeit initiierte und seit 1974 ohne Unterbrechung durchgehaltene Reihe von Vortragsabenden, die sich nach wie vor, bei einem hohen kulturellen Niveau, beachtlicher Breitenwirkung erfreut. Bekannt als „Stuttgarter Vorträge“, sind die Veranstaltungen Anziehungspunkt für Landsleute unterschiedlichster Interessensphären, weil sich die Verantwortlichen offenbar stets dem Goethe-Wort verpflichtet gesehen haben: „Wer vieles [oder vielerlei] bringt, wird manchem etwas bieten.“
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28. September 2014

Interviews und Porträts

Edmund Höfer: Eine rumäniendeutsche Fotografenlegende ist tot

Erst vor wenigen Wochen verstarb Robert Lebeck, einer der ganz Großen des Fotojournalismus. Hanns Hubmann, der andere große deutsche Bildberichter des vergangenen Jahrhunderts, war bereits 1996 vorangegangen. Nun also auch Edmund Höfer. Sein Wirkungsfeld war natürlich viel kleiner, aber den binnendeutschen Kollegen stand der für den „Neuen Weg“ in Bukarest arbeitende Fotoreporter in nichts nach. mehr...

3. Februar 2014

Kulturspiegel

Deportation der Rumäniendeutschen im Spiegel der schönen Literatur

Was der Nürnberger Kulturbeirat zugewanderter Deutscher in Zusammenarbeit mit dem Bildungscampus der Stadtbibliothek Nürnberg am 24. Januar 2014 im Zeitungs-Café Hermann Kesten veranstaltet hat, war äußerst sehenswert oder besser hörenswert: Anhand der Texte von elf Autoren aus Siebenbürgen und dem Banat zeigte Michael Markel, wie vielfältig das Kollektivtrauma der Deportation literarisch verarbeitet wurde. Das Urteil hier: lesenswert! mehr...

1. Februar 2014

Kulturspiegel

Heft 3/2013 der Spiegelungen erschienen

Der EU-Beitritt Kroatiens im Juli dieses Jahres wird in Heft 3/2013 der vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) herausgegebenen Vierteljahreschrift „Spiegelungen“ zum Anlass genommen, sich mit dem Thema aus einem besonderen Blickwinkel zu befassen. mehr...

3. Januar 2014

Kulturspiegel

Siebenbürgische Flüchtlingsschicksale: Otto Folberths Roman-Manuskript nach sechs Jahrzehntenerschienen

Im Hermannstädter Schiller Verlag erschien kürzlich „Das Stundenglas“, ein Nachlassroman des bekannten Publizisten Prof. Otto Folberth. Das Manuskript hat Prof. Horst Schuller (Meschen/Heidelberg) wieder entdeckt und auf dessen Wert hingewiesen; er war es auch, der den Roman für die Herausgabe durchgesehen und das Nachwort der Edition verfasst hat. Über die Heimatgemeinschaft Mediasch kam die Verbindung zu Otto Folberths Söhnen Paul und Klaus-Arno zustande, die durch ihre großzügige Spende das Erscheinen ermöglicht haben, sowie der Kontakt zu Anselm Roth, der die Redaktion und Gestaltung des Buches übernahm. Wir drucken im Folgenden eine Besprechung des Romans von Holger Wermke nach, erschienen in der "Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien" vom 8. November 2013. mehr...

10. Dezember 2013

Kulturspiegel

Eine Chronologie von Geiz und Gier - Werner Platzner kritisiert die Wohlstandsgesellschaft

Vom Neandertaler bis hin zum modernen Menschen verfolgt der 1955 in Hermannstadt geborene, 1971 in die Bundesrepublik ausgesiedelte Autor Werner Platzner in seinem kürzlich erschienenen Buch „Wir wollen Wohlstand, mehr Wohlstand“ die Entwicklung von Wirtschaft und Wohlstand. Dabei blickt er mit einem kritischen Auge auf die heutige Konsumgesellschaft, denn wo Wohlstand das einzige erklärte Ziel ist, bleibt die Zufriedenheit schnell auf der Strecke.
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17. August 2013

Jugend

Siebte Hochzeit in der Jugendtanzgruppe Biberach

Am 29. Juni 2013 gaben sich die langjährigen Tanzgruppenmitglieder Kerstin Weber, geborene Kohl, und Volker Weber das Ja-Wort in der Kirche St. Johannes Baptist in Baindt, Kreis Ravensburg. Das Brautpaar lernte sich in der Jugendtanzgruppe Biberach kennen und fünf Jahre später läuteten die Hochzeitsglocken. mehr...