Ergebnisse zum Suchbegriff „Stimmen 2010“

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12. Juli 2016

Jugend

Münchener Team arbeitet an EU-Projekt in Martinsdorf und Mardisch

Angelas winziger Laden in Martinsdorf, gegenüber vom Gemeindesaal, kommt schon an gewöhnlichen Tagen als kleines Raumwunder daher, denn in dem Kellerraum wird alles feilgeboten, was ein Normalsterblicher zum Leben benötigt. Abgesehen von Lebensmitteln, gibt es in dem „Tante-Angela-Lädchen“ vom Waschmittel über Kirschplunder und Telefonkarten selbstverständlich auch Graphitpulver für den Herd, selbstklebende Fliegenfänger und Bier unterschiedlichster Sorten. Seit Anfang Mai sind die Tage in Martinsdorf jedoch keine gewöhnlichen mehr. Schließlich leben nun übergangsweise fast 60 Münchenerinnen und Münchener in dem malerischen Dorf im Kaltbachtal. Drei spannende Wochen lang arbeiten 48 Auszubildende aus sieben Gewerken gemeinsam mit ihren zehn Ausbildern im Rahmen eines EU-Projektes am Aus- und Umbau des Pfarrhofensembles in Martinsdorf sowie an der Kirchenburg in Mardisch. mehr...

26. Juli 2015

Kulturspiegel

Das Unerwartete als das Vorhersehbare: Hans Bergel zum 90.

In der mehrfach nachgedruckten Porträtstudie „Hommage für Hans Bergel“ schrieb Ana Blandiana, Rumäniens weithin geschätzte literarische Kapazität, im Jahr 2010: Bergels 1977 veröffentlichter Roman „Der Tanz in Ketten“ sei „bis heute der komplexeste, der subtilste, der kenntnisreichste Roman“ über den kommunistischen Terror der 1950er Jahre in Rumänien. 29 Jahre später, 2006, erschien Bergels Roman „Die Wiederkehr der Wölfe“; über ihn schrieb der Chefredakteur der Zeitschrift „Sezession“ (Leipzig), Götz Kubitschek: es sei „der beste Roman“, den er über „das geistige Dilemma gebildeter nationalbewusster Kreise“ im NS-Staat Hitlers kenne. mehr...

14. Mai 2015

Interviews und Porträts

Unserem Bundesvorsitzenden Bernd Fabritius zum 50. Geburtstag

Am heutigen 14. Mai werden die privaten und beruflichen Briefkästen, die Facebook-Seite, Mailbox, der E-Mail-Eingang unseres Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius wohl an die Grenzen ihrer jeweiligen Kapazität stoßen! Weshalb? Weil er heute 50 Jahre wird. Ein willkommener Anlass für den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., die Verdienste des Bundesvorsitzenden, BdV-Präsidenten und Bundestagsabgeordneten zu würdigen. Angesichts seines vielseitigen fachlichen und landsmannschaftlichen Engagements stellen die folgenden Zeilen freilich nur einen Auszug, eine kleine Zwischenbilanz dar. mehr...

9. Februar 2015

Kulturspiegel

Dem Zeitgeist widerstanden: 25 Jahre seit dem Tod von Bischof D. Albert Klein

Die Zeitenwende von 1989/90 ist Thema des Gedenkens. Vom Mauerfall zur Einheit in Deutschland, vom blutigen Sturz des Diktatorenehepaars zum unsicheren Start in die Demokratie in Rumänien spannt sich der Bogen. Auswandern oder Bleiben, Neubeginn ja, aber wo? Das beschäftigte die Rumäniendeutschen vor 25 Jahren. Nicht unerwartet aber doch plötzlich verkündete in dieser aufgewühlten Zeit Glockengeläut zu ungewohnter Stunde am 8. Februar 1990 den Tod des 35. „Sachsenbischofs“. Den Beisetzungsfeierlichkeiten vom 13. Februar ist aufgrund der großen Anteilnahme Symbolcharakter in der Berichterstattung beigemessen worden. Wofür? Gedacht mögen es damals viele haben, ausgesprochen sicher einige, niedergeschrieben aber kaum einer: Der Grabstein des heimgegangen Bischofs schien zugleich der Schlussstein der sächsischen Geschichte zu sein. mehr...

6. August 2014

Jugend

Wechsel an der SJD-Spitze: Edwin-Andreas Drotleff kommissarischer Bundesjugendleiter

Elmar Wolff ist von seinem Amt als Bundesjugendleiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) zurückgetreten. Für seine Entscheidung führte Wolff, der am Jungsachsentag 2010 zum SJD-Bundesjugendleiter gewählt und 2013 im Amt bestätigt worden war, zeitliche Gründe an. Die Bundesjugendleitung dankte dem scheidenden Bundesjugendleiter für seine über zehnjährige engagierte und erfolgreiche Jugendarbeit auf unterschiedlichen Ebenen. Die Bundesjugendleitung hat als höchstes Organ der SJD den 25-jährigen Stellvertretenden Bundesjugendleiter Edwin-Andreas Drotleff zum kommissarischen Bundesjugendleiter bis zum nächsten Jungsachsentag gewählt. Der in Stuttgart lebende gebürtige Agnethler erhielt in einem geheimen Online-Wahlverfahren die Mehrheit der Stimmen.
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2. Juni 2014

Verschiedenes

Aussiedlerkulturtage in Nürnberg

Damit Kultur zum Tragen kommt, müssen auch die alltäglichen Dinge des Lebens stimmen. Diesbezüglich haben sich für die Aussiedler vor mehr als 30 Jahren Stadtmission, Caritas, AWO und das Rote Kreuz, viele ehrenamtlichen Betreuer aus den Landsmannschaften und später auch die Stadt Nürnberg eingesetzt. 1984 entstand auf Initiative des Banater Schwaben Dr. Ernst Christian der Aussiedlerbeirat bei der Stadt Nürnberg, dem ein Aussiedlerbeauftragter der Stadt und je ein Stadtrat der SPD und CSU zugeteilt wurden. Diesem Gremium und den ehrenamtlichen Aussiedlerbetreuern, die inzwischen im Haus der Heimat (HdH) ihre Beratung leisten, zu Ehren entwarf Doris Hutter das Drehbuch für den Film „Neuland. Aussiedler-Beirat-Nürnberg-Kultur“, der in Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Franken e.V. (Kamera) und vielen Interviewpartnern entstanden und von Günter Czernetzky produziert worden ist.
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25. April 2014

Aus den Kreisgruppen

Landesvorstand in NRW gewählt

„Wir wollen Bilanz ziehen und einen neuen Landesvorstand wählen“, mit diesen Worten begrüßte Rainer Lehni in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland die Delegierten und Gäste bei der Delegiertenversammlung am 5. April in Herten. Von den 110 Delegierten waren 104 Stimmen bei der Sitzung anwesend. Mit überwältigender Mehrheit, 100 Stimmen, wurde Rainer Lehni erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Lehni, der seit 2010 dieses Amt bekleidet, dankte für das in ihn gesetzte Vertrauen und bat um Unterstützung für diese Aufgabe, denn „für eine erfolgreiche Arbeit brauchen wir uns gegenseitig“. Dazu gehörten unter anderem Mitgliederwerbung, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, Landesfeste, aber auch Kulturtage mit diversen Veranstaltungen von der Lesung bis zur Brauchtumsveranstaltung. „Nehmt alles mit in die Kreisgruppen und wagt Neues“, appellierte Lehni an die Delegierten und erinnerte an das bekannte Kennedy-Zitat: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann - frage, was du für dein Land tun kannst.“ mehr...

17. November 2012

Jugend

Interkulturelle Erfahrungen: Münchener Zimmererlehrlinge in Martinsdorf

Die Sonne scheint warm und freundlich an diesem wolkenlosen Spätsommertag über Martinsdorf. Seit den Morgenstunden herrscht geschäftiges Treiben in der Ortsmitte. Dort hämmert und sägt man unaufhörlich, zwischendurch wehen Stimmen und Lachen durch den Ort. Ich lege Pinsel und Lappen beiseite und entschließe mich, mir die muntere Szenerie genauer anzusehen. Ich gehe aus der Untergasse hinauf zur Schule, die mit ihrem beeindruckenden Gebäude das Antlitz der Martinsdorfer Ortsmitte prägt. Ein Drittel der Schule sowie der Mittelteil vor der Uhr sind eingerüstet. Zwei Jugendliche sind gerade dabei, die Verschalung an der Uhr mit Metallblech zu verkleiden. Andere befinden sich in dem linken Drittel, wo bereits ein komplett neuer Dachstuhl aufgestellt ist, der vollständig mit neuen Dachlatten bestückt ist. Am Werk sind 13 Auszubildende der Zimmererinnung München. mehr...

23. Februar 2012

Kulturspiegel

Spendenaktion zugunsten des Verbandes

Mit nun schon wiederholter jährlicher Neuerscheinung heimatorientierter Musik-CDs kam im zu Ende gegangenen Jahr 2011 die CD „Af deser Ierd do äs e Land“ in den Umlauf. Zusammen mit der auch noch erwünschten CD des Jahres 2010 „Glocken und Stimmen der Heimat Siebenbürgen“ fanden über 2 300 Exemplare einen Besitzer und drangen somit in über 2300 siebenbürgisch-sächsische Familien ein, wo sie mit ihren lieblichen, vertrauten Melodien zur Verschönerung des Alltags und der Festtage beitrugen, wie dies aus vielfachen Dankesbezeigungen zu erfahren ist. mehr...

22. Januar 2012

Kulturspiegel

Zweite Gedichtausgabe des siebenbürgischen Lyrikers Georg Hoprich

Am 25. November ist in Leipzig eine Auswahl der Gedichte von Georg Hoprich herausgekommen. Am Erscheinungstag waren es noch just vier Wochen bis zum 73. Geburtstag des Dichters (29.12.1938-9.4.1969) aus Thalheim/Daia bei Hermannstadt. Nach der unauffällig scheinenden und tatsächlich allerdings fulminanten Gedichtsammlung von Stefan Sienerth (Kriterion, Budapest 1983, 169 Seiten) ist diese Auswahl nun die zweite Edition des hinterlassenen Werkes. Sie stammt von Bertram Reinecke (Jahrgang 1974). Sein Name steht mit für den Verlag in Leipzig, dazu ebenso für nachhaltiges und sachte wachsendes Interesse an Thalheims Sohn. mehr...