Ergebnisse zum Suchbegriff „Suche Haus Hermannstadt“
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Zum Auftakt des Heimattages: "Ein zeitgemäßes, brisantes, europäisches Thema"
Den Auftakt zum Heimattag der Siebenbürger Sachsen am Pfingstwochenende bildete die multimediale Ausstellung "Mapping Sibiu" der Münchner Künsterlinnengruppe connect48/11 im Haus der Geschichte von Dinkelsbühl. "Mapping Sibiu"? – Der Titel löst in der Tat Unmut aus, wie sich Herta Daniel, Bundesvorsitzende des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, ihren Landsleuten zuliebe bemüßigt fühlt, zu erklären. Die Stadt heißt – auch heute noch – auf Deutsch Hermannstadt! Dies schmälert jedoch nicht die künstlerische Leistung, beeilt sie sich hinzuzufügen. Mapping Sibiu ist das fünfte City-Mapping-Projekt der sechs Künstlerinnen, Rosa Quint, Britta Baßler, Johanna Eder, Martina Fiedler, Sasubrina Reinmund und Franziska Gast, nach Krakau,Thessaloniki, Florenz und Paris. Ihre Vernissage hatte die Ausstellung bereits am 23. November 2017 in Hermannstadt. mehr...
Kulturmanagerin Doris-Evelyn Zakel: "Das kulturelle Erbe meiner Vorfahren in Ehren halten"
Doris-Evelyn Zakel arbeitete als Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) 2012 in ihrer Heimatstadt Hermannstadt und 2013 in Budapest. Im Alter von fünf Jahren war sie mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert und danach in Weil am Rhein aufgewachsen. Sie absolvierte ein Bachelorstudium Germanistik/Geschichte an der Uni Karlsruhe, machte den Doppelmaster Geschichte Mitteleuropas/Internationale Beziehungen an der Andràssy Gyula Universität in Budapest und studierte Unternehmenskommunikation in Köln. Die 36-Jährige arbeitet zurzeit als Crossmedia Managerin für ein Unternehmen im Bereich der Fotografie in Basel. Mit Siebenbürgen fühlt sie sich weiter tief verbunden. Im Interview mit SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss gibt sie Auskunft über ihr Restaurierungsvorhaben in Abtsdorf. mehr...
Themenreiche Herbstsitzung des Bundesvorstands
Der grenzüberschreitende Zusammenhalt der Siebenbürger Sachsen wird bei den Heimattagen, Sachsentreffen und anderen Großereignissen oft beschworen. Das entspricht der Lebenseinstellung vieler Landsleute und war auch in der Bundesvorstandssitzung des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland am 3. November 2018 deutlich spürbar. Das Führungsgremium widmete sich in München sowohl der Lage der Landsleute in Siebenbürgen als auch den Verbandstätigkeiten in Deutschland. mehr...
Das Potential der deutsch-rumänischen Beziehungen besser ausschöpfen
Hans Erich Tischler leitet seit August 2017 das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Für den 1959 in Bad Godesberg geborenen Diplomaten ist es die neunte Auslandsstation nach Innsbruck, Moskau, Seoul, Kairo, Saratow, Neapel, Baku und Pristina, zwischendurch war er im Auswärtigen Amt in Bonn und im Bundesinnenministerium tätig. Seine reiche Berufserfahrung paart sich in Siebenbürgen mit sehr guten Kenntnissen über Land und Leute, da Tischler schon als Kind die Heimat seines Vaters besuchte. Beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl stellte er begeistert fest, wie tief sich die Siebenbürger Sachsen mit ihrer Heimat verbunden fühlen und wie lebendig ihre Gemeinschaft ist. Im Interview mit Siegbert Bruss, Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, gibt Konsul Hans Erich Tischler Auskunft über die Möglichkeiten, die deutsch-rumänischen Beziehungen zu vertiefen, Investitionsmöglichkeiten besser wahrzunehmen sowie die Kultur und deutschsprachigen Schulen zu stärken. mehr...
Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Die nachfolgende Übersicht informiert über Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen und Südosteuropa. mehr...
Der "Freundschaftsknüpfer" vom Hochkönig: Nachruf auf Helmut Volkmer
Nach längerer Krankheit ist in Gratwein-Straßengel am 24. Januar 2016 Helmut Volkmer überraschend schnell verstorben. Er wurde am 29. Oktober 1928 in Kronstadt als Sohn des Kaufmanns Eduard Volkmer und der Lehrerin Hilde Bahmüller geboren. Die Geborgenheit der Großfamilie gab ihm schon früh einen Halt, der ihm in späteren Jahren half – gerade in existenzbedrohenden Situationen – stets die nötige Haltung zu bewahren, und das bis zu seinem letzten Atemzug. mehr...
„Zu Hermannstadt gehört deutsche Kultur“
Daniel Plier ist längst ein Name, der aus der Hermannstädter Theaterszene nicht wegzudenken ist. Der Schauspieler und Regisseur ist am Radu-Stanca-Nationaltheater seit der Spielzeit 2010/2011 im Festengagement und leitet die deutsche Abteilung seit März 2015. Zurzeit ist er u.a. in „Tattoo“ von I. Bauersima und R. Desvignes, „Amadeus“ von Peter Shaffer und „Die Goldberg-Variationen“ von George Tabori zu sehen, als Regisseur inszenierte er „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von N. Gogol, „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ von A. Long, J. Winfield und D. Singer, „Ossi’s Stein“ von Frieder Schuller und „Panik“ von M. Myllyaho. Daniel Plier ist 1968 in Luxemburg geboren und studierte Schauspiel am Conservatoire de Luxembourg und an der École Supérieure d’Art Dramatique Pierre Debauche. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in Luxemburg und Frankreich und Filmrollen in französischsprachigen Produktionen, bevor er 2007 das Hermannstädter Theater entdeckte. Mit Daniel Plier sprach unsere Korrespondentin Christine Chiriac. mehr...
Die ersten hundert Tage von Klaus Johannis als Staatspräsident Rumäniens
Am 29. Juni lud das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) in die Räume des Generalkonsulats von Rumänien in München ein zum Vortrag der renommierten Politikwissenschaftlerin und Journalistin Dr. Anneli Ute Gabanyi über „Präsidentschaftswahlen in Rumänien – Neustart nach fünfundzwanzig Jahren?“. mehr...
Stimmungswandel zugunsten Siebenbürgens
Die Tagung „Wege der Zusammenarbeit zwischen den ausgewanderten Siebenbürger Sachsen und den Heimatgemeinden: Kommunalverwaltung, Kirche und Diakonie, Forum“ fand vom 31. Oktober bis 2. November in Bad Kissingen statt. Dazu hatte die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ zusammen mit dem Verband Siebenbürgisch-Sächsischer Heimatortsgemeinschaften eingeladen. Das große Interesse, 110 Teilnehmer, davon allein 15 aus Siebenbürgen, bescherte Studienleiter Gustav Binder und dem „Heiligenhof“ ein volles Haus. Die Einsicht, dass die menschlichen Kräfte abnehmen, hat in den letzten Jahren zu einer wesentlich besseren Stimmung und Effizienz in der Zusammenarbeit geführt. Das herausragende Beispiel Bistritz und viele andere Projekte verdeutlichen: Das Bekenntnis zum siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbe, das Verständnis füreinander und der gemeinsame Einsatz zugunsten der Menschen führen zum Erfolg. Die Tagungsteilnehmer zeigten eine große Offenheit und Entschlossenheit, die schwierigen Aufgaben in Siebenbürgen gemeinsam zu schultern. mehr...
Zum Tod von Andreas Hann von Hannenheim
Andreas Stefan Hann von Hannenheim wird am 16. Juni 1931 in Hermannstadt als drittes Kind von Julius (Knabenschuldirektor) und Mathilde, geborene von Larcher zu Eissegg, geboren. Er wächst mit den Schwestern Inge und Gertrud (Trudi), die beide 1945 in die Sowjetunion deportiert werden, und dem jüngsten Bruder Gerhard auf. Inge stirbt 1947 an den Folgen der unwürdigen Arbeitsbedingungen in der Sowjetunion, Trudi wird schwerkrank nach Deutschland geschickt, wo sie bis heute lebt. mehr...






