Ergebnisse zum Suchbegriff „Treck 1944“

Artikel

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1. Januar 2019

Österreich

Siebenbürger Sachsen bauten eigene Siedlung: 60 Jahre Sachsenheim in Elixhausen

Die Gemeinde Elixhausen im Bundesland Salzburg feierte Ende Oktober im Rahmen eines Festaktes 60 Jahre Sachsenheim. Exakt am 30. Mai 1958 wurde eine ganze Siedlung der aus ihrer Heimat geflüchteten Siebenbürger Sachsen fertiggestellt. Die Häuser bauten sich die Siedler mit einfachsten Mitteln selber. mehr...

8. Oktober 2018

HOG-Nachrichten

"Gedenktage sind Denkmäler der Zeit": Zenderscher erinnern an den Luftangriff vom 9. September 1944

Am 11. August 2018 wurde in einer Gedenkfeier in Sângeorgiu de Mureș an die Opfer des Luftangriffs auf die zivile Bevölkerung der Zenderscher und der vier Nachbargemeinden Rode, Zuckmantel, Felldorf und Maniersch erinnert. Von einer freiwilligen oder gar geordneten Evakuierung konnte im September 1944 keine Rede sein. Mit Pferden, Büffeln und Ochsengespannen machten sich die meisten der 1 318 sächsischen Einwohner von Zendersch auf den Weg. Nur 67 meist ältere blieben zurück. mehr...

23. Mai 2016

Interviews und Porträts

Abschied von Käthe Paulini

Käthe Paulini, die ehemalige Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Kanada, ist am 3. Mai überraschend im kanadischen Kitchener, Ontario, Kanada im Alter von 83 Jahren gestorben. Um sie trauern die Familie, die Freunde, und mit ihnen die Siebenbürger Sachsen in Kanada und in der weltweiten Föderation. Beim Trauergottesdienst in der St.-Pilgrim-Kirche in Kitchener hatte sich am 6. Mai eine große Trauergemeinde versammelt, um Abschied von einer hervorragenden Persönlichkeit unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft zu nehmen. Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Enzo Pellini. Bundesvorsitzender John Werner würdigte die Verstorbene und ihre Verdienste mit bewegten Worten. Abschiedsworte sprachen auch Tochter Heidi Tavares, Enkeltochter Kolina Tavares und Ehemann Michael Paulini. Der Trauergottesdienst wurde musikalisch von Sologesang und Gesang des Transylvania-Chores umrahmt. Bei der Beisetzung auf dem St.-Peter's-Friedhof in Kitchener wurde auch ein Kranz des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland niedergelegt. mehr...

18. Februar 2015

Verschiedenes

Evakuierung 1944-1945: Gedanken aus der Ferne

Vor 70 Jahren starb Michael Wolf-Windau, einer der tiefsinnigen nordsiebenbürgischen Heimatdichter, während der Evakuierung im Sudetenland. Geboren am 5. November 1911 in Windau, war er durch eine schwere Rückenmarkkrankheit, unter der er seit seinem 10. Lebensjahr litt, behindert und von seiner Umwelt äußerlich isoliert. Bücher, vor allem die Bibel, halfen ihm, sich in einer Welt einzurichten, aus der heraus er seinen Landsleuten, seinen Freunden etwas geben konnte. mehr...

4. Januar 2015

Verschiedenes

Evakuierung 1944-1945 Unterwegs nach Niederösterreich

Im November/Dezember 1944 erreichten die Evakuierten ihre Bestimmungsorte im Deutschen Reich, damals in Niederdonau (Niederösterreich), Oberdonau (Oberösterreich) und im Sudetenland. Johann Grum aus Deutsch-Zepling berichtet 1956 über den Treck von 204 Wägen über Karol – Waitzen – Ödenburg nach Niederösterreich. mehr...

9. Dezember 2014

Österreich

Evakuierung 1944-1945: Ankunft in Österreich

Insbesondere Pfarrer, Lehrer, Angehörige der Leitung des Volksbundes der Deutschen in Ungarn (Bereich Nordsiebenbürgen) oder Ortsvorsteher – sofern sie nicht selber an der Front waren – haben der Dokumentationsstelle der Bundesregierung in den 1950er Jahren Berichte und Aufzeichnungen über Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Evakuierung zur Verfügung gestellt. Simon Ohler, der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Tschippendorf, lieferte 1956 der Dokumentationsstelle einen 29-seitigen Bericht über das Geschehen während der Evakuierung mit dem Treck Nr. 281 mit 133 Wagen, 89 Männern, 151 Frauen und 69 Kindern, zusammen 309 Personen von Tschippendorf bis Vorchdorf. mehr...

26. November 2014

Aus den Kreisgruppen

Evakuierungs-Gedenkgottesdienst in Nürnberg-Maxfeld

„Wenn wir heute an die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren erinnern und zurückschauen auf das Schicksal unseres Volkes damals, aber auch seither bis heute, so können wir dankbar feststellen: Ja! Gott geht mit auf unseren Wegen. Zwar nicht immer so sichtbar wie in unserer biblischen Geschichte in der Wolkensäule und in der Feuersäule, aber es tut gut zu wissen: Er geht mit und bringt uns ans Ziel, auch wenn es manchmal auf Umwegen geschieht.“ Pfarrer Johann Rehner brachte es am 26. Oktober beim Siebenbürgischen Gottesdienst in der Reformations-Gedächtnis-Kirche in Nürnberg-Maxfeld auch mit diesen eindringlichen Worten auf den Punkt: Ob in biblischen Zeiten bei den Israeliten, vor 70 Jahren in Nordsiebenbürgen oder heute in Syrien und dessen nahöstlichem Umfeld: die Aufgabe der Heimat, der Weg ins Ungewisse, die Not, das Leid – sie dürfen unsere Augen nicht verschließen vor der Gewissheit, nicht allein zu bleiben, keineswegs ohne Hoffnung weiter zu leben, sondern getrost auf Gottes Beistand, auf Gottes Begleitung zu setzen. mehr...

16. November 2014

Verschiedenes

Evakuierung 1944-1945: Ankunft in Österreich

In der Reihe „Evakuierung 1944-1945“, die Horst Göbbel für die Siebenbürgische Zeitung betreut, werden Auszüge aus Zeitzeugenberichten veröffentlicht. Zum Teil greifen die Evakuierten auf ihre Erinnerung zurück, manche Betroffene konnten sich aber auch auf sehr verlässliche Unterlagen stützen. So führte Rektor Georg Felker aus Lechnitz während der Evakuierung mit dem Treck minutiös Tagebuch. mehr...

26. Oktober 2014

Österreich

„Glauben und Gedenken ist ein Weg der Versöhnung“

Es waren bewegende Stunden bei der Gedenkveranstaltung am 27. und 28. September in Wels anlässlich des 70. Jahrestages von Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen. Die Erinnerungen unserer Eltern und Großeltern an die Flucht aus ihren Dörfern in Siebenbürgen können wir Nachkommen nicht auslöschen, das Gefühl der Heimatlosigkeit kennen wir nicht, wir können nur erahnen, was es heißt, alles zurückzulassen, ins Ungewisse aufzubrechen und mit der Kraft des Glaubens dennoch zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Gedenktage sollen und können bei der Bewältigung eines solch traumatischen Schicksals helfen. Der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Ehrengast der Veranstaltung, würdigte die Aufbau- und Integrationsleistungen der Siebenbürger Sachsen, die „Oberösterreich aktiv mitgestaltet haben und mitgestalten. Sie sind seit 70 Jahren ein starker Teil dieses Landes.“ Den Festvortrag hielt Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich. mehr...

21. Oktober 2014

Verschiedenes

Gedenken an Evakuierung und Flucht in Drabenderhöhe

Mit einer Kranzniederlegung an den Gräbern von Generaldechant Dr. Carl Molitoris und von Robert Gassner, dem „Vater der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung“, wurde am 30. September in Drabenderhöhe jener Männer gedacht, die vor 70 Jahren die großen Trecks aus Nordsiebenbürgen organisiert und durchgeführt haben. Als Symbol der Hoffnung wurde anschließend auf dem Kreisel am Siebenbürger Platz ein Denkmal eingeweiht. Hunderte von Menschen kamen abends zur Gedenkveranstaltung im Kulturhaus. Prof. Dr. Konrad Gündisch hielt einen beeindruckenden Vortrag. Eingeladen zu diesen Veranstaltungen hatten die Stadt Wiehl, die Kreisgruppe Drabenderhöhe sowie der Freundeskreis Wiehl-Bistritz. mehr...