Ergebnisse zum Suchbegriff „Unternehmen Kronstadt“
Artikel
Ergebnisse 11-20 von 177 [weiter]
Von der Securitate drangsaliert und in den Tod getrieben: Zum 125. Geburtstag von Erwin Wittstock
Heute hierzulande eher vergessen und verdrängt, gilt Erwin Wittstock (1899-1962), an dessen 125. Geburtstag am 25. Februar l. J. diese Zeilen erinnern möchten, bei einer literarisch informierten Leserschaft immer noch als der bedeutendste siebenbürgisch-deutsche Erzähler. Sein Name stand und steht für verlässliche und entwickelte Schreibkunst, seine Novellen („Die Verfolgung“, „Der Viehmarkt von Wängersthuel“, „Miesken und Riesken“, „Der Sohn des Kutschers“ u.a.) und Romane („Bruder, nimm die Brüder mit“, „Das Jüngste Gericht in Altbirk“, „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“) sind Zeugnisse sensibler und intensiver Erinnerungskraft. Kein anderer sächsischer Autor hat siebenbürgisches Leben so anschaulich und unterhaltsam, so spannend und überzeugend in seinen Werken zu spiegeln vermocht wie Erwin Wittstock. Zu Recht erblickte sein vormals nicht geringer, heute jedoch arg geschrumpfter Leserkreis in ihm den wehmütigen, aber unsentimentalen Chronisten seiner geschichtlichen und existentiellen Erfahrungen. mehr...
Bedeutendster Sammler historischer Wertpapiere zu Siebenbürgen: Nachruf auf Hellmar Christian Wester
Hellmar Christan Wester war am 27. Dezember 1953 in Kronstadt geboren worden und besuchte dort das Honterus-Lyzeum. Nachdem er als Jugendlicher bei einem Fluchtversuch an der Donau entdeckt und inhaftiert worden war, konnte er nur noch eine Berufsschule besuchen, die er als Berufskraftfahrer abschloss. Die Zeit bei der Armee musste Hellmar Wester als Bau-Soldat verbringen. Diese Erlebnisse prägten sein zukünftiges Leben sehr stark. Sein Ziel war, „ein absolut freier Mensch – von NICHTS und NIEMANDEM abhängig – zu sein“. mehr...
Ein Siebenbürgen-Forscher aus der Pfalz: Dr. Ulrich Andreas Wien, ein impulsgebender Sechzigjähriger
„Ich bin in einem traditionellen ‚Grenzland‘, der Pfalz, im Pfarrhaus aufgewachsen, esse natürlich Dampfnudeln oder Grumbeersupp mit Quetschekuche oder Saumagen, aber genauso gerne Palukes, Hanklich oder Baumstriezel. Ich bin immer daran interessiert, welche Kultur und Lebensgewohnheiten man in anderen Ländern und Völkern pflegt. Als 1991 der damals 83-jährige Heidelberger Konfessionskundler Prof. Dr. Friedrich Heyer eine Exkursion bis hin nach Jassy (Iași) und zu den Moldauklöstern zu unternehmen beabsichtigte, hat mich das gleich interessiert. So kamen wir auch durch Klausenburg, Hermannstadt und Kronstadt. Diese Kultur und die Menschen haben mich sehr fasziniert.“ So beantwortete der international anerkannte Kirchenhistoriker Dr. Ulrich Andreas Wien im Jahr 2005 die Frage, wer oder was sein Interesse an Siebenbürgen geweckt habe. Er wurde, wie man zu scherzen pflegt, ein „Beute-Siebenbürger“, blieb aber stets seiner pfälzischen Heimat verbunden, in der er lebt und wirkt. mehr...
25 Jahre Deutscher Wirtschaftsclub Siebenbürgen: Gespräch mit dem Vorsitzenden Wolfgang Köber
Im Jahr 1998 erblickte der Deutsche Wirtschaftsclub das Licht der Welt. Anlässlich des 25. Jubiläums des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) sprach ADZ-Redakteurin Aurelia Brecht mit Wolfgang Köber, dem Vorsitzenden des DWS, über die Herausforderungen des Anfangs, die Anforderungen heute, die Interessen und Bedürfnisse der Mitglieder und wo noch Handlungsbedarf besteht (Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien: „Weil wir Leute zusammenbringen möchten“). Ein Thema für Wolfgang Köber ist auch die Beratung von Siebenbürgen-Rückkehrern, die sich hier unternehmerisch etablieren möchten. mehr...
„Partnerschaftlich, Hand in Hand“: 25 Jahre Deutscher Wirtschaftsclub Siebenbürgen gefeiert
„Vor mehr als einem Vierteljahrhundert hat einer der ersten deutschen Generalkonsuln in Hermannstadt, Ralf Breth, einen Wirtschaftsstammtisch gegründet, zu dem sich deutsche Unternehmer monatlich trafen. Sein Nachfolger, Generalkonsul Harald Gehrig, stellte dann fest: Es braucht mehr als einen reinen Stammtisch zum Erfahrungsaustausch“, erinnerte Konsulin Kerstin Ursula Jahn. mehr...
Gunther Krichbaum besucht Flughafen Kronstadt-Weidenbach
Der deutsche Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum besuchte in Begleitung seiner Frau Oana Krichbaum, die aus Kronstadt stammt und Stadträtin in Pforzheim ist, den internationalen Flughafen Kronstadt-Weidenbach (Aeroportul International Brașov-Ghimbav). Begleitet wurden sie vom Präsidenten des Vereins Smart City Brașov, Christian Macedonschi. Der Flughafendirektor Alexandru Anghel empfing die Delegation gemeinsam mit dem Präsidenten des Kreisrates von Kronstadt, Șerban Todorică-Constantin, und dem Präfekten von Kronstadt, Mihai Catalin Văsîi. mehr...
Verwegene Bizikelfahrer auf den Spuren der Vergangenheit: In vier Tagen mit dem Fahrrad von Nürnberg nach Hermannstadt
Die Idee, die Uwe Theil schon länger hatte, eine ungewöhnliche Radtour in die alte Heimat zu unternehmen, wurde Mitte Juli 2023 in die Tat umgesetzt: Von Nürnberg nach Hermannstadt, die Strecke unserer Auswanderung, sind fünf verwegene Siebenbürger Sachsen mit dem Fahrrad im Extremmodus gefahren. Nürnberg, der Startort, war ursprünglich Ankunftsort für viele siebenbürgische Aussiedler, Hermannstadt, die Hauptstadt der Sachsen, war das Ziel dieser Radreise. Uwe Theil berichtet. mehr...
Dächerprogramm für Kirchenburgen
Eines der wichtigsten Tätigkeitssegmente der Stiftung Kirchenburgen der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) stellt das Dächerprogramm dar. Im Rahmen dieser Initiative konnten auch im ablaufenden Jahr 2022 wieder wichtige und rettende Interventionen an den Kirchenburgen durchgeführt werden. mehr...
Zum Tod von Hans Bergel, einer Ausnahmeerscheinung der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Kultur
In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 2022 verstarb in einem Krankenhaus in Starnberg der bekannte Schriftsteller und Journalist Hans Bergel. Nach 96 Jahren und sieben Monaten ist ein erfülltes und faszinierendes Leben zu Ende gegangen, das neben der Liebe und Fürsorge für die Seinen geprägt war von einem unbändigen schriftstellerischen Schaffensdrang und einer immensen geistigen Produktivität. Ehefrau Elke Raschdorf-Bergel, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sowie eine hohe Zahl von Verehrern und Bewunderern seines Werkes werden bei der Trauerfeier, die zu seinen Ehren am 19. März im Sudentendeutschen Haus veranstaltet wird, schweren Herzens, aber in großer Dankbarkeit Abschied nehmen von einer beeindruckenden Persönlichkeit und einem besonderen Menschen, der zu den Ausnahmeerscheinungen der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Geschichte gehört. mehr...
Landwirtschaftliche Themen für die Nachwelt dokumentiert: Nachruf auf Waldemar Mayer
Zum Tod von Johann Waldemar Mayer, Oberlandwirtschaftsrat a.D., Vorsitzender des Vereins deutscher Diplomagraringenieure aus dem Banat und Siebenbürgen. Vollkommen überraschend kam für alle Freunde und Bekannte die traurige Nachricht, dass Waldemar Mayer (seine Freunde nannten ihn Johnny) ganz plötzlich am 7. August 2021 im Alter von 88 Jahren in Spraitbach verstorben ist. mehr...








