Ergebnisse zum Suchbegriff „Zukunft Rumaenischen Minderheit“
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Mit Würde und Zuversicht der Deportation gedacht
"Würdig und der Zukunft zugewandt", so äußerte sich ein Teilnehmer über die beiden großen Gedenkveranstaltungen aus Anlass der Deportation von Deutschen aus Rumänien zu langjähriger Zwangsarbeit in die damalige Sowjetunion vor 60 Jahren, im Januar 1945. Dabei gab es ein lokales Novum: Die Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen der siebenbürgischen Landsmannschaft veranstaltete erstmals mit den Banater Freunden groß angelegte Gedenkstunden am Samstag, dem 22. Januar, im Aufseß-Saal des Germanischen National Museums Nürnberg. Der Historiker Günter Klein hielt einen überzeugenden Vortrag über die Verschleppung und präsentierte dabei Stalins Deportationsbefehl. mehr...
Gedenkfeier in Ulm: Deportation vor 60 Jahren
Die Reihen haben sich gelichtet. Und doch fanden sich Dutzende ehemalige Deportierte am 15. Januar in der Ulmer Donauhalle ein zum Lagertreffen. Von Artjomowsk bis Woroschilowgrad buchstabierten die Tischkarten das Alphabet eines noch immer unfasslichen Traumas. Rund 900 Saalgäste nahmen teil an der Gedenkfeier anlässlich der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion vor 60 Jahren. Nicht so sehr deren historische Bewertung - noch am Vorabend Gegenstand einer lebhaften Podiumsdiskussion - als vielmehr die Frage nach dem angemessenen Umgang mit diesem zu wenig bekannten Kapitel der Zeitgeschichte beschäftigte die Redner der Gedenkfeier. Heribert Rech, Innenminister von Baden-Württemberg, rief zu gemeinsamen Anstrengungen auf, damit das Schicksal der Heimatvertriebenen und Deportierten im kollektiven Gedächtnis haften bleibe. mehr...
Festvortrag in Nürnberg über Evakuierung und Flucht
Die Evakuierung und Flucht aus Nordsiebenbürgen und einigen Ortschaften des Kokelgebietes im Herbst 1944 bedeutete für die Siebenbürger Sachsen nicht nur Leid und Heimatverlust, sondern auch die Chance eines Neuanfangs im Westen. Dies stellte Studiendirektor Horst Göbbel im Rahmen der Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage 2004 in seiner Festrede am 11. September im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg fest. Der Historiker war selbst während der Flucht in Ungarn geboren. Die mit aussgekräftigen Bildern unterlegte Ansprache, die die Ereignisse aus heutiger Sicht beleuchtet, wird gekürzt wiedergegeben. mehr...
Thomas Nägler: Der lange Aufbruch aus Siebenbürgen
Eine Gedenkfeier zum Thema „60 Jahre Evakuierung aus Nordsiebenbürgen und Flucht aus Südsiebenbürgen“ fand am 29. Mai in würdevollem Rahmen in der evangelischen St. Paulskirche in Dinkelsbühl statt. Der Bundesvorsitzende Volker Dürr zeichnete Dekan Herbert Reber mit dem Goldenen Ehrenwappen der Landsmannschaft aus. Der Dinkelsbühler Dekan betonte, es sei ihm stets ein Anliegen gewesen, die Sache der Siebenbürger Sachsen zu unterstützen. In einer geschichtlich fundierten Festrede setzte Pof. Dr. Thomas Nägler anschließend die Evakuierung und Flucht in den größeren historischen Zusammenhang des Exodus der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Volker Dürr: Siebenbürger Sachsen wollen Europa mitgestalten
Die Siebenbürger Sachsen "können und sollen auf der Grundlage des Gemeinsinns und der Toleranzerfahrung, die sie durch jahrhundertelang praktiziertes Zusammenleben mit mehreren Volksgruppen erworben haben, auch künftig ihren Beitrag zum zusammenwachsenden Europa leisten". Dies erklärte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Volker Eduard Dürr, in seiner Begrüßung und Ansprache auf der Festkundgebung des Heimattages am Pfingstsonntag, dem 30. Mai 2004, in Dinkelsbühl. Er äußerte die Hoffnung, dass Rumänien in naher Zukunft in die erweiterte europäische Völkergemeinschaft aufgenommen wird. Die Festrede wird im Folgenden im Wortlaut veröffentlicht. mehr...
Jahresvollversammlung des Siebenbürgenforums (DFDS)
Wie bei der DFDR-Vertreterversammlung vor einem Monat verzichtete man auch bei der ersten Jahresvollversammlung 2004 des Siebenbürgenforums (DFDS) am 17. April auf die klassische Sitzordnung der Abordnungen von Broos bis Draas. Das geschlossene Viereck, allerdings im Kleinstformat, diesmal nur für 20 Delegierte gedacht, musste allerdings gesprengt bzw. geöffnet werden. Denn mehr Vertreter als ursprünglich angenommen trafen letztendlich im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums ein. Bloß eine Vollversammlung im wahrsten Sinne des Wortes war es nicht. Erneut fehlten die Zentrumsforen meist aus dem Westen Siebenbürgens (Lupeni, Petroschen, Broos, Simeria oder Calan), desgleichen verzichteten die Klausenburger und Reener auf ihre Präsenz. mehr...
Für den Erhalt der sächsischen Identität gewirkt
Trotz widriger Umstände und mancher Kompromisse hat sich die deutsche Presse für die Wahrung der siebenbürgisch-sächsischen Identität in den Jahrzehnten der nationalkomministischen Diktatur in Rumänien stark gemacht. Dies stellte Hannes Schuster, ehemaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, in einem Vortrag im Rahmen der Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage am 8. Oktober in Speyer fest. Auf die „Deutsche Presse zwischen Budapester und Bukarester Zentralismus“ war zuvor Dankwart Reissenberger, Ehrenvorsitzender der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, eingegangen. mehr...
Volker Dürr: Bilanz und Perspektiven der landmannschaftlichen Arbeit
Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Volker E. Dürr, hatte den Tagungsunterlagen bereits im Vorfeld seinen üblichen Tätigkeitsbericht an den Verbandstag beigegeben. So konnte er in seiner Grundsatzrede vor dem Verbandstag am 3. Oktober 2003 in Mannheim auf die dort enthaltene Bilanzierung der Aussiedleraufnahme, Aussiedlerintegration, Sicherung und Weiterführung des Kulturerbes, der heimatpolitischen Aktivitäten und der Siebenbürgenhilfe, der Jugendarbeit und sonstiger Schwerpunktbereiche landsmannschaftlichen Handelns verweisen. mehr...
Podiumsdiskussion in Potsdam zum Thema deutsches Kulturerbe in Rumänien
Was geschieht mit dem deutschen Kulturerbe nach dem Massenexodus? Wie gehen die neuen Bewohner der ehemals deutschen Orte damit um? Wie lassen sich die vielfältigen historischen Erfahrungen in Siebenbürgen und dem Banat in einen fruchtbaren deutsch-rumänischen Dialog einbringen? Diese und andere Fragen erörterten Herta Müller, Christoph Machat, Axel Azzola und Andrei Corbea-Hoisie kürzlich in einer Podiumsrunde in Potsdam, die von Robert Schwartz moderiert wurde. Die Veranstaltung zum Thema "Historisches Erbe - Kapital für die Zukunft" wird vom "Deutschen Kulturforum östliches Europa" Ende dieses Jahres in einer Broschüre dokumentiert. mehr...
Susanne Kastner: "Bundesregierung wird siebenbürgische Kultur weiter fördern"
Die Bundesregierung werde sich weiterhin für die Pflege des Kulturgutes der Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten und Südosteuropa einsetzen. Dies sicherte Susanne Kastner, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, den Siebenbürger Sachsen in ihrer Festrede beim Heimattag in Dinkelsbühl zu. Die SPD-Politikerin würdigte sowohl die beispielhafte Integration der Siebenbürger in Deutschland als auch das „durchaus lebendige deutsche Kulturleben in Rumänien“. mehr...