Ergebnisse zum Suchbegriff „Zukunft Rumaenischen Minderheit“
Artikel
Ergebnisse 81-90 von 260 [weiter]
Gegen das Vergessen: Michael Kroner erinnert an Carl Wolff
Vielen Siebenbürgern ist Carl Wolff (1849-1929) nur vage ein Begriff. Dabei hat der konservative Publizist, Volkswirtschaftler und Politiker die Entwicklung Siebenbürgens im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zur Eingliederung Siebenbürgens in den rumänischen Nationalstaat 1918/19 und darüber hinaus entscheidend mitgeprägt. mehr...
Botschafter Emil Hurezeanu und lebendiger Erfahrungsaustausch beim Pressereferentenseminar der SbZ
„Die deutsche Minderheit in Rumänien und die aus Rumänien ausgewanderten Deutschen stellen die empfindlichste und zugleich kräftigste Brücke der bilateralen rumänisch-deutschen Beziehungen dar. Eine menschliche Brücke, die im Vergleich zu den gewöhnlichen Brücken mit der Zeit und Nutzung nicht fragiler, sondern immer stärker und inniger wird. Die Rumänen und die Siebenbürger Sachsen haben friedlich und freundschaftlich koexistiert und die Rückkehr der Deutschen nach Deutschland macht uns traurig. Die Anwesenheit der Deutschen ist eine der schönsten historischen Erinnerungen Rumäniens, sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der europäischen Gegenwart. Die mehrere hundert Jahre alten Kirchenburgen der Siebenbürgen Sachsen sind heute Bestandteil des Kulturerbes des rumänischen Staates. Ich stelle diese Realität sowohl mit großer Freude, aber auch als immense Pflicht fest. Wir freuen uns, diese Denkmäler zu haben, aber gleichzeitig wissen und wollen wir ihren Fortbestand, ihre historische, kulturelle und seelische Rolle für die nächsten Generationen schützen und sichern.“ Diese Aussagen machte Rumäniens Botschafter Emil Hurezeanu im Rahmen seines Vortrags beim Pressereferentenseminar, das vom 5. bis 7. April in Leitershofen bei Augsburg stattgefunden hat. mehr...
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien feiert 70. Jubiläum
Bukarest – Am 13. März 1949, vor 70 Jahren, erschien in Bukarest die erste Ausgabe der Tageszeitung Neuer Weg. „Es wurde damit eine reiche und langwährende Tradition der deutschen Presse in diesem Land wieder aufgenommen, die vor allem im Banat und in Siebenbürgen bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht und die im Herbst 1944 völlig zum Erliegen kam“, schreibt Rohtraut Wittstock, Chefredakteurin der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien, ab 1993 Nachfolger des Neuen Weg, in ihrem Artikel „Kontinuität und Diskontinuität“ zum 70. Jubiläum der einzigen deutschsprachigen Tageszeitung Südosteuropas. mehr...
Was führte zum Exodus der Deutschen aus Rumänien?
„Dieses Buch ist eine Synthese, die bisher auf dem rumänischen Markt gefehlt hat“, sagt der Soziologe Remus Anghel aus Klausenburg bei der Präsentation des interdisziplinären Gemeinschaftswerks am 27. Februar im Kulturhaus „Friedrich Schiller“ in Bukarest: „Un veac frământat. Germanii din România după 1918“ (Ein bewegtes Jahrhundert. Die Deutschen in Rumänien nach 1918). Darin beleuchten Historiker und Soziologen die Entwicklung der deutschen Minderheit in den letzten hundert Jahren. mehr...
Ausstellung "Die deutsche Minderheit in Rumänien" in Düsseldorf eröffnet
Mit einem vollen Haus wurde am 12. März 2019 im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf die Ausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“ eröffnet. Die Ausstellung wurde vom Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien mit Unterstützung der Deutschen Botschaft in Bukarest konzipiert und ist eines der größeren Projekte, welche vom Forum in den letzten Jahren gestemmt wurden. mehr...
Der "Geist von Mediasch" – Brückenschlag zwischen den Ethnien in Rumänien
Am 8. Januar 1919 versammelten sich 138 Vertreter der Siebenbürger Sachsen in der Aula des Mediascher Gymnasiums und berieten über die Haltung, die die sächsische Gemeinschaft gegenüber dem gerade entstandenen Großrumänien einnehmen sollte. Nach der rumänischen Nationalversammlung in Karlsburg (Alba Iulia) am 1. Dezember 1918 hatte König Ferdinand mit dem Dekret-Gesetz vom 11./24. Dezember 1918 die Vereinigung Siebenbürgens mit dem „Altreich“ noch vor Beginn der Friedensverhandlungen in Paris faktisch vollzogen. Von den anderen Ethnien im Lande wurde erwartet, dass sie ihre (zustimmende) Haltung zum neuen Staat erklärten. mehr...
100 Jahre als Rumäniendeutsche in Großrumänien / Von Dr. Michael Kroner
Nach dem Ersten Weltkrieg konnte Rumänien als Bündnispartner der Entente-Siegermächte Frankreich und England seinen nationalen Traum von einem Großrumänien durch den Anschluss der mehrheitlich von Rumänen bewohnten Nachbarprovinzen Siebenbürgen, Banat, Bukowina und Bessarabien verwirklichen. In all diesen Provinzen gab es deutsche Minderheiten, die sich, beginnend mit Sachsen, seit dem 12. bis ins 19. Jahrhundert angesiedelt hatten. Wie verhielten sich diese Siedler zur Vereinigung ihrer jeweiligen Länder mit Rumänien und welche Folgen hatte der Staatenwechsel? mehr...
Goldene Ehrennadel für Aurel Vainer: „Meilenstein der Moral und Korrektheit“
Bukarest – Am 18. Januar wurde im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ erstmals in der Geschichte ein ethnisch Nicht-Deutscher mit der goldenen Ehrennadel des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) ausgezeichnet: Dr. Aurel Vainer, der Präsident der jüdischen Gemeinschaften in Rumänien (FCER). mehr...
Diffamierung der deutschen Minderheit hat Folgen
Bukarest – In der Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) zur zweiten ordentlichen Vertretersitzung im laufenden Jahr, die am 22. November in Temeswar stattfand, wurde auch zur fortlaufenden Diffamierungskampagne in den rumänischen Medien gegen die deutsche Minderheit Stellung bezogen. mehr...
Herausragender Architekt und Denkmalpfleger: Hermann Fabini zum Achtzigsten
Dr. Hermann Fabini hat sich vielfältig für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft und ihr reiches Kulturgut eingesetzt. Der am 8. Oktober 1938 in Kronstadt Geborene hat sich schon frühzeitig als Architekt und Denkmalpfleger, aber auch in zahlreichen kirchlichen und politischen Ehrenämtern einen Namen gemacht. Sein Leben und Wirken sind ein beredtes Zeugnis eines Menschen und Christen, der auf ein erfülltes und segensreiches Lebenswerk zurückblicken darf. Die folgende Würdigung von Altbischof D. Dr. Christoph Klein beruht auf seinem Beitrag in dem kürzlich im Schiller-Verlag erschienenen Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“, den er aus Anlass des 80. Geburtstags von Hermann Fabini gekürzt und leicht überarbeitet hat. mehr...








