25. Februar 2026

Starkes Netzwerk für Pflege und Unterstützung/Zukunft des Siebenbürgerheims in Rimsting

Am 31. Januar trafen sich Vertreter des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und des Stephan-Ludwig-Roth-Vereins zu einem wichtigen Austausch in der Bundesgeschäftsstelle in München. Unter der Leitung von Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Manfred Binder, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, und Elfriede Kirschner, Vorsitzende des Stephan-Ludwig-Roth-Vereins, wurde über die Zukunft des Siebenbürger Alten- und Pflegeheim in Rimsting und die Zusammenarbeit beider Institutionen gesprochen.
Teilnehmer des Austausches in der Geschäftsstelle ...
Teilnehmer des Austausches in der Geschäftsstelle des Verbandes, von links: Bundesvorsitzender Rainer Lehni, Volkmar Kraus, Vorsitzender der Kreisgruppe Rosenheim, stellvertretende Bundesvorsitzende Heidi Mößner, Frieder Schaser, Berater des Stephan-Ludwig Roth-Vereins, Klaus Waber, Vorstand des Stephan-Ludwig Roth-Vereins, Elfriede Kirschner, Vorsitzende des Stephan-Ludwig Roth-Vereins, Klaus Schmidts, Berater des Stephan-Ludwig Roth-Vereins, Dieter Stefani, Berater des Stephan-Ludwig Roth-Vereins, Dr. Johann Kremer, Vorsitzender des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen, Ingrid Mattes, stellvertretende Landesvorsitzende in Bayern, Manfred Binder, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern. Foto: Verena Konnerth
Ein zentrales Thema des Treffens war die Personalsituation im Siebenbürgerheim Rimsting, das derzeit ­sowohl im Rüstigen- als auch im Pflegebereich gut ausgelastet ist. Klaus Waber, Vorstand des Stephan-Ludwig-Roth-Vereins, verdeutlichte, dass das Heim gut aufgestellt und die Geschäftsführung sehr engagiert sei, ­jedoch die anhaltende Fach- und Hilfskräfteknappheit eine große Herausforderung darstelle. Besonders problematisch sei der hohe Aufwand für die Rekrutierung von Personal. Waber bat um Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Pflegekräften, insbesondere durch Kooperationen mit anderen Heimen und Institutionen in Rumänien.

Neben der Personalsuche wurden auch Investitionen in die Infrastruktur des Heims thematisiert. Ein benötigtes Projekt ist die Erneuerung der Heizungsanlage. Hier wird die Hilfe größerer Spenden und eine gezielte Beratung für Fördergelder angestrebt. Die Teilnehmer des Treffens diskutierten auch die Bedeutung eines starken und engagierten ehrenamtlichen Vorstands für den Hilfsverein, um die zahlreichen Aufgaben, die mit der Leitung eines solchen Hauses verbunden sind, effizient zu bewältigen. Rainer Lehni betonte, wie wichtig es sei, für den Stephan-Ludwig-Roth-Verein neue Mitglieder und engagierte ehrenamtliche Vorstände zu gewinnen, die den Verein langfristig unterstützen können.

In diesem Zusammenhang wurde die Idee eines sogenannten „Berater-Pools“ ins Leben gerufen. Ehrenamtlich Engagierte aus diesem Pool sollen den Verein (nur bei Bedarf und nur zeitweise) projektbezogen in verschiedenen Bereichen wie Technik, Bauinstandhaltung, Immobilienverwaltung, Rechtsberatung, Marketing und Pflege unterstützen und bei der Bewältigung seiner Herausforderungen beratend zur Seite stehen.

Abschließend appellierte Klaus Waber an die Teilnehmer, sich noch intensiver für die Zukunft des Heims und des Vereins zu engagieren. Ein erfolgreiches Miteinander in der Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen sei entscheidend, um die traditionsreiche Einrichtung langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es wurde ein klarer Appell an alle Mitglieder gerichtet, die Verantwortung für die kommenden Jahre mitzutragen und den Verein sowie das Heim durch gezielte Spenden, Fachkräfte-Suche und Mitgliederwerbung aktiv zu unterstützen. Nähere Informationen zum Stephan-Ludwig-Roth-Verein finden Sie hier: https://www.siebenbuergerheim-rimsting.de/verein/

Der Stephan-Ludwig-Roth Verein plant nun gemeinsam mit dem Bundes- und Landesverband der Siebenbürger Sachsen, weitere Schritte zu unternehmen, um den Berater-Pool zu etablieren und die Weichen für die kommenden Vorstandswahlen im Jahr 2027 zu stellen. Ein starkes Netzwerk und ein gemeinsames Engagement für die Belange des Siebenbürgerheims sind der Schlüssel, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen und die Zukunft des Siebenbürgerheims in Rimsting am Chiemsee zu sichern.

Heidi Mößner

Schlagwörter: Altenheim, Rimsting, Verband

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