2. Mai 2019

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Regionalgruppentreffen Repser und Fogarascher Land

Das fünfte Treffen der HOG-Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land fand am 30. März im „Gasthof Kapellenhof“ in Roßtal bei Nürnberg statt. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ hatte der Vorsitzende Michael Folberth die Ortsvertreter, Sprecher, Jugendvertreter und Förderer unserer Regionalgruppe eingeladen.
Er begrüßte ganz herzlich die Ehrengäste: Caroline Fernolend, Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt (DFDKK) und Direktorin der Stiftung „Mihai Eminescu Trust“ (MET), Dietmar Gross, Mitglied im Konsistorium des Kirchenbezirks Kronstadt und Deutsch-Weißkirch, Ilse Welther, Vorsitzende des Verbands der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG-Verband), Studiendirektor a.D. Horst Göbbel, Vorsitzender der Regionalgruppe Nordsiebenbürgen-Nösen und des Hauses der Heimat Nürnberg, sowie Lukas Geddert, Mitglied der Heimatortsgemeinschaften Schäßburg, Groß-Alisch, Pruden. Grußworte hatten Landeskirchenkurator Friedrich Philippi, Karl Hellwig aus Reps, Paul Binder, Jugendvorsitzender Kreis Kronstadt, Dr. Horst Müller, Stellvertretender Vorsitzender des HOG-Verbands, Karl-Heinz Brenndörfer, Vorsitzender der Regionalgruppe Burzenland, Ursula Hummes, Vorsitzende der HOG Scharosch bei Fogarasch, Gerda Fuss von der HOG Katzendorf und Michael Schuller, HOG Meeburg, geschickt. Treffen der HOG-Regionalgruppe Repser und ...Treffen der HOG-Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land. Foto: Lukas Geddert Das Treffen begann mit einer Gedenkminute für Oberstudienrätin a. D. Gitti Göbbel, die am 28. März 2019 im Alter von 70 Jahren von uns gegangen ist. Wir halten ihr Andenken in Ehren.

Für die HOG-Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land wurden Frieda Varwig, Mitglied der HOG Deutsch-Kreuz, als Schriftführerin und Hermann Depner, Mitglied der HOG Deutsch-Tekes, als Kulturreferent einstimmig gewählt. Auf der Tagesordnung standen Berichte der Ortsvertreter zu den Tätigkeiten der HOGs und unserer Landsleute in Siebenbürgen, ein Rückblick auf den Einsatz des Arbeitskreises „Erhaltung unseres Kulturerbes Kirchenburgen in Siebenbürgen“ im letzten Sommer in Hamruden und Katzendorf sowie auf den Freizeit-Kulturtag im Rahmen der Kulturwoche Haferland.

Caroline Fernolend sprach über das DFDKK und aktuelle Erfolgsgeschichten des MET. Aus ihrem reichen Bilderschatz an Fotos und Videos bot sie einen Einblick in ihre Tätigkeit. Almen ist laut Caroline eines der schönsten Dörfer, in dem sie bisher tätig war. Sie schätzt dort die besondere Harmonie zwischen Kirchenburg und Dorfbewohnern. Neben der Restaurierung der Mauern und Türme steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Jede Familie wurde aufgefordert, einen symbolischen Gegenstand, der mit der Geschichte verbunden ist, für das Museum in der Kirchenburg zur Verfügung zu stellen. So wurde ein guter Bezug der Rumänen zur Kirchenburg hergestellt. Caroline findet es sehr wichtig, dass jede HOG eine beauftragte Person für die Gemeinschaftsförderung im Heimatdorf hat, die mit der Dorfbevölkerung eng zusammenarbeitet.

Dietmar Gross stand für alle Fragen zur Verfügung und bereicherte uns mit Informationen aus unserem Kirchenbezirk und darüber hinaus. Horst Göbbel hielt den Vortrag „Siebenbürgen vor hundert Jahren und heute“. Es ist sehr wichtig, dass wir bei unseren Treffen in den Heimatgemeinden die dort lebende Bevölkerung, egal welcher Nationalität, einbinden. Diese Leute können unsere Kulturgüter pflegen, vorausgesetzt, sie haben einen seelischen Bezug dazu. Das können wir schaffen und die notwendigen Brücken bauen. Helfen wir ihnen dabei! Betrachten wir unsere Kirchenburgen als europäisches Kulturgut, das sich zu erhalten lohnt.

Helmut Hallas von der HOG Hamruden präsentierte anhand einer Foto-Dokumentation unsere beweglichen Kulturgüter. Zentrale Begriffe seiner Präsentation waren: Erkennen, Bewahren, Schützen, Bewerten, Schaffen. Ingrid Fillinger vom Verein „Kulturerbe Kirchenburgen“ stellte uns die Lehrlingsbaustelle mit Kirchenburg, Pfarrhof und dazugehörigen Gebäuden in Martinsdorf im Rahmen des EU-geförderten Erasmus- und Mobilitätsprojekts vor. Auszubildende aus dem Innungsbereich München sowie Lehrlinge aus ganz Bayern nehmen an diesem Projekt teil.

Mit den Worten „Menschen brauchen mehr Visionen“ führte Michael Folberth durch die Tagung, zwischendurch wurden wir mit siebenbürgischen Spezialitäten der Familie Lienerth gestärkt. Mit neuen Erkenntnissen und Visionen fuhren wir gekräftigt für unsere zukünftigen Aufgaben nach Hause und möchten alle HOGs unserer Regionalgruppe aufrufen, an unserem nächsten Treffen vom 24.-25. April 2020 teilzunehmen, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Frieda Varwig

Schlagwörter: HOG, Treffen, Regionalgruppe Repser und Fogarascher Land, Nürnberg

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