9. November 2015

Film in deutschen Kinos: Transsylvanischer Knoblauch

Der rumänische Film „Usturoi – Transsylvanischer Knoblauch“ behandelt auf amüsante Weise die Geschichte zweier verfeindeter Roma-Clans in Siebenbürgen. Unglücklicherweise verliebt sich Rose, ein Angehöriger des ärmeren Zwiebel-Clans, in ein Mädchen aus dem reichen Knoblauch-Clan.
Roses jüngerer Bruder Jeremiah und sein bester Freund Nicuşor machen sich gemeinsam auf den Weg nach Klausenburg (Cluj), um Rose zu helfen: Die beiden möchten als Schauspieler viel Geld verdienen, mit dem dann Jeremiahs Bruder um die Hand der schönen Xenobia anhalten kann. Die zwei Jungen werden jedoch von ihrer Familie gesucht und die Polizei bringt sie wieder ins Dorf zurück. Von den Polizisten erfahren sie, dass der Knoblauch- und der Zwiebel-Clan ursprünglich ein gemeinsamer Clan waren. Dies können sie nun den verfeindeten Familien anhand einer goldenen Halskette, auf der sowohl ein Knoblauch als auch eine Zwiebel abgebildet sind, beweisen. Somit kann Rose seine Xenobia heiraten.

Der kurzweilige Familienfilm gibt in unterhaltsamer Art und Weise Einblick in das Leben der Roma und spielt dabei mit einigen Stereotypen und Vorurteilen, was zur allgemeinen Erheiterung der Zuschauer beiträgt. So finden sich zum Beispiel Anspielungen auf Dracula und den Vampirmythos. Die Komödie hat Humor und Charme und lebt vor allem in ihren ausgefallenen Charakteren, wie dem reichen Boss des Knoblauch-Clans. Unbeschwert und ehrlich wirken die beiden Jungen Jeremiah und Nicuşor.

Der Film „Usturoi – Transsylvanischer Knoblauch“, von Edmond Nawrotzky-Török ins Deutsche übersetzt, wurde bereits zweimal beim Chemnitzer „Schlingel“-Filmfest für Kinder vorgeführt. Ab November 2015 ist der Film nun bundesweit in Kinos zu sehen.

Termine: 13.-15. November, Free Cinema Lörrach; 17. November, 19.00 Uhr, Neues Volkskino Klagenfurt; 19. November, 20.00 Uhr, Babylon-Kino Berlin; 20.-22. November, 20.00 Uhr, Kino Achteinhalb Saarbrücken; im Dezember folgen drei weitere Vorführungen im Kino im Kulturhaus Spandau, Berlin.

Interessierte Kinos können sich bei Edmond Nawrotzky-Török, E-Mail: Ibycos [ät] emailn.de, melden. Bemerkenswert ist, dass die Schauspieler für jede verkaufte Eintrittskarte eine Tantieme erhalten. Eine Filmvorschau ist auf YouTube zu sehen.

ch

Schlagwörter: Film, Roma

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