19. Februar 2020

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Michael-Lassel-Ausstellung in Klausenburg

Das Kunstmuseum in Klausenburg/Cluj-Napoca (Piaţa Unirii nr. 30) zeigt vom 25. Februar bis 15. März Bilder des siebenbürgischen Trompe-l’oeil-Malers Michael Lassel. Die Ausstellung „Die Welt als Allegorie und Mythos“ wird am Dienstag, den 25. Februar, um 18.00 Uhr eröffnet. Es ist nach Bukarest 2010 (European Art Gallery) und Hermannstadt 2017 (Brukenthalmuseum) die dritte im Herkunftsland organisierte Ausstellung des 1948 im nordsiebenbürgischen Ludwigsdorf geborenen Künstlers.
Michael Lassel, seit 1986 in Fürth beheimatet, ist international für seine „Trompe-l’œil“-Gemälde bekannt und seit über drei Jahrzehnten von namhaften Galerien und Museen in London, München, Paris, New York, Miami oder Singapur zu Ausstellungen eingeladen worden. Die Zeitschrift Weltkunst nannte ihn „den wichtigsten Trompe-l'œil-Maler der Gegenwart“, die Europäische Kunstakademie Luxemburg verlieh ihm den ersten Platz und widmete ihm eine persönliche Ausstellung. Bedeutende Museen haben Werke von Lassel in ihren ständigen Sammlungen.

Auf Einladung der Kulturzeitschrift Tribuna, die auch das dreisprachige Album „Michael Lassel – Ein Meister aus Deutschland“ herausgab (Tribuna Verlag, Cluj-Napoca, 2019), zeigt Michael Lassel in Klausenburg mit 38 Werken aus dem letzten Vierteljahrhundert seine bislang umfangreichste Ausstellung in Rumänien.Michael Lassel: Die ewige Stadt (2000), Öl auf ...Michael Lassel: Die ewige Stadt (2000), Öl auf Leinwand, 110 x 90 cm „Lassel kombiniert Hyperrealismus mit Trompe l’œil und gesteht, dass er vom ‚Barockillusionismus‘ und seinen berühmten Meistern wie Bramante, Mantegna, Luca Giordano, Tiepolo, aber auch vom modernen Dali und Magritte beeinflusst ist, vollbringt dennoch, eine andersartige Welt und Atmosphäre, einmalig in der Botschaft und Zusammensetzung gleichermaßen. Seine Werke sind, jedes für sich, die Antwort des Künstlers auf die Fragen der Menschheit, die unerwartete und sicherlich ungewöhnliche persönliche Geschichten mit einer tiefgreifenden Symbolik verknüpfen, die ihre Wurzeln in den früher von den Künstlern der Renaissance so geliebten Rätseln hat“, merkt Cristina Simion, Kuratorin der Ausstellung, an.

Bei der Ausstellungseröffnung am 25. Februar sprechen Dr. Mircea Arman, Direktor der Kulturzeitschrift Tribuna, Prof. Dr. Lucian Nastasa-Kovacs, Direktor des Kunstmuseums in Klausenburg/Cluj-Napoca, Dr. Cristina Simion, Kuratorin und Galeristin Tiny Griffon Gallery, Nürnberg (Kuratorin der Ausstellung), Prof. Univ. Dr. Daniela Chiorean, Universität für Kunst und Design Cluj-Napoca, der Kunstkritiker und Historiker Dr. Dan Breaz. Der Eintritt ist frei.

Schlagwörter: Ausstellung, Michael Lassel, Fürth, Malerei, Klausenburg, Ankündigung

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