28. März 2026
„Schreib es auf, sonst quatscht du mich noch tot!“ Wolfgang Kleins Erinnerungsbuch „Schnapsideen und Heimatgefühle“
Wolfgang Klein hat sie aufgeschrieben, die Geschichte seines Lebens. Einerseits, um die Nerven der „allerbesten Ehefrau“ nicht weiter zu strapazieren, andererseits, um seine Erinnerungen festzuhalten. Es sind Erinnerungen an ein bewegtes Leben in Siebenbürgen und in Deutschland – konkret in Hermannstadt und in Mainz. Sein Buch ist aber nicht nur eine Rückschau auf sein eigenes Dasein, sondern auch auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in seinem jeweiligen Lebensmittelpunkt.

Wolfgang Klein ist ein echter Geschichtenerzähler, aber auch ein kluger Beobachter, ein Musikliebhaber und Lebemann. Und als solcher „erzählt“ er sein neuestes Buch. Sein Ton ist mal kritisch, mal derb, aber immer warmherzig und mit einem Augenzwinkern. Er scheut sich nicht, harte Wahrheiten anzusprechen, und beschönigt nichts. Dem Leser wird trotz der überraschend komisch erzählten Geschichten schnell klar, dass sein Leben nicht immer einfach war und dass er aus vielen Situationen mit Erfindungsreichtum und dem ihm eigenen Charme einfach das Beste machte.
Dieses autobiografische Buch ist besonders etwas für Leser, die sich für authentische Geschichten interessieren. Gerade auch Leser mit ähnlichen Lebenswegen wie dem von Wolfgang Klein werden sich in diesem Buch wiederfinden.
KA
Wolfgang Klein: „Schnapsideen und Heimatgefühle. Bekenntnisse eines Kneipenwirts“. Herodot Verlag, Ingelheim, 2025, 464 Seiten, 20 Euro, ISBN 9-783-98641-192-3Schlagwörter: Buch, Erinnerungen, Klein
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