Schlagwort: Mundart
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Hedwig Kellner: Harwest bä der Lihmkolj*
Die „Lihmkolj“ sei eine bekannte Lehmwand am Rande einer Grube bei Reps, erklären Ortskundige. Sie ist der am 18. Oktober 1920 in Reps, Siebenbürgen, geborenen Hedwig Kellner durch den Kontrast der gelb-braunen Steilwand gegenüber üppigem Pflanzenwuchs ringsum lebhaft in Erinnerung geblieben. Die Farbenpracht eines sonnigen Herbsttages hat die seit 1990 in Deutschland lebende 75-Jährige vor Augen, wenn sie Bilder erlebter Schönheit bei gleichzeitigem Wissen ihre Vergänglichkeit wachruft. Und als wolle sie der Vergänglichkeit Bleibendes entgegenstellen, wählt sie für ihr Gedicht eine Form, die mit gleichmäßig fünfhebigen Zeilen und durchgehendem Reimschema Beständigkeit anzeigt. Hedwig Kellner starb am 12. Februar 2018. mehr...
Inij Kelltjer
Sagen sie zu ihr: „Te huëst inij Kelltjer am Gesicht, wunn te låchst“, kann es sein, dass sie erschrocken den Spiegel hervorholt. Wer denkt auch gleich daran, dass mit Kelltjer kleine Vertiefungen gemeint sind und es sich in diesem Fall also um hübsche Grübchen handelt? mehr...
Von dialektbegeisterten Mitgliedern entwickelt: Sachsesch Memo 2 ruft zahlreiche positive Reaktionen hervor
Es war der erfolgreichste Aufruf, den ich jemals in der Siebenbürgischen Zeitung lanciert habe: Über 35 Personen haben auf meinen Artikel „Die Hätschempätsch hat gefehlt! Begriffe für das neue Sachsesch Memo gesucht“, Folge 12 vom 21. Juli, reagiert und Vorschläge eingebracht (siehe auch Aufruf in der SbZ Online unter www.siebenbuerger.de/go/27349A). Es war großartig zu sehen, mit wie viel Freude und Hirnschmalz unsere Verbandsmitglieder passende „Wortschätzchen“ (Zitat G. Wagner) gesucht und mit mir geteilt haben. Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass die Auswahl, die ich daraus getroffen habe, auf allgemeine Zustimmung stößt. mehr...
Bewahrerin der siebenbürgisch-sächsischen Kultur: 120 Jahre Grete Lienert-Zultner
Grete Lienert-Zultners kulturelles Vermächtnis hat Generationen überdauert: Als sie 19 war, wurden ihre ersten Lieder gedruckt und von Chören gesungen; mit 20 wurde ihr erstes Theaterstück gedruckt; bereits zu Lebzeiten wurden ihre Lieder als Volkslieder gesungen, und ihre Bühnenstücke werden auch heute noch mit Erfolg aufgeführt. Gegenwärtig sind ihre Lieder ein Bindeglied zwischen früher – mit nostalgischer Note – und heute, und vereinen im Gesang die in der Diaspora verstreuten Landsleute in der alten und neuen Heimat. mehr...
„Mer riede uch Såksesch – än der Schwäiz“
Was bleibt von einer Sprache, wenn die Sprecherinnen und Sprecher ihre Heimat verlassen? Dieser Gedanke hat Teodora Falub in ihrer Bachelorarbeit an der Universität Zürich begleitet. Sie hat untersucht, wie es in der Schweiz um den Dialekt der Siebenbürger Sachsen steht und was das für die Gemeinschaft bedeutet. mehr...
Gehört in jede Hausapotheke: Sachsesch Memo 2
Hilft gegen Langeweile und Gedächtnisschwund. Regelmäßige Anwendung wirkt dem Sprachverlust entgegen. Von dialektbegeisterten Mitgliedern entwickelt. mehr...
Eine Liebeserklärung an den siebenbürgisch-sächsischen Dialekt
Heute, am 26. September 2026, feiern wir erstmals das Siebenbürgisch-Sächsische anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen. Dass Michael Kenst uns, die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, mit seinen Gedichten in siebenbürgisch-sächsischer Mundart amüsieren, zum Nachdenken bringen, einen Spiegel vorhalten und vor allem tief berühren kann, hat er schon oft bewiesen. So haben mich seine Gedanken zur „sächsischen Frau“ („De Såchsesch Fraa“) mitten ins Herz getroffen. Also war klar: Wir müssen Michael Kenst anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen bitten, ein Gedicht über unseren Dialekt zu schreiben. Das Ergebnis: eine Liebeserklärung. mehr...
Die Mundart – ein wichtiger Nährstoff für die ganze Familie
Hiermit erkläre ich die Hätschempätsch zum siebenbürgisch-sächsischen Wort des Jahres 2026! Welche andere Frucht ist derart reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen und zaubert gleichzeitig so vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht? Auch nach Einschätzung einschlägiger Linguisten tragen die besonderen Eigenschaften der Hagebutte zu einem gesunden, glücklichen und langen Leben bei. mehr...
Ballutschen, Breder uch Späjjelhilzker
Zum Europäischen Tag der Sprachen: Drei kurzweilige Fragen als Einstieg in die Ausdrucksvielfalt unseres siebenbürgisch-sächsischen Dialektes mehr...
Viktor Kästner: Wä, ich sil net sachsesch riëden?
Heuer jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag Viktor Kästners, eines unserer bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Mundartdichters. Er wurde am 30. Dezember 1826 in Kerz (rum. Cârţa) geboren. Dass hier schon heute daran erinnert wird, geschieht, weil der 26. September seit 2001 durch den Europarat zum Europäischen Tag der Sprachen bestimmt wurde. mehr...








