Schlagwort: Mundart
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Tag der Sprache bei Radio Siebenbürgen
Am 26. September 2026 steht bei Radio Siebenbürgen alles im Zeichen des Europäischen Tages der Sprachen. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Wonn de Sann giht angder“
Marga Kraus, verw. Curta, Jahrgang 1932, die älteste Tochter des Schäßburger Turnlehrers Hans Kraus („Karuso“) wuchs in einem Haushalt auf, in dem Hilfsbereitschaft, Lebensfreude und Musik gleichermaßen gepflegt wurden. Die Mutter – auch „Internatsmutter“ genannt – kümmerte sich trotz karger Zeiten rührend um die noch ärmeren Seminaristen, wusch gelegentlich ihre Wäsche oder kochte ihnen eine Suppe. Margas jüngerer Bruder war der im März 2025 verstorbene Pfarrer Hermann Kraus (Großscheuern/Karlsruhe). mehr...
„Fliege mit mir in die Heimat“: Vom Strande in Rio nach Siebenbürgen? Gedanken zum siebenbürgischen Liedgut in der öffentlichen Wahrnehmung
Ein ereignisreicher siebenbürgischer Kultursommer liegt hinter uns. Die Kulturwoche Haferland präsentierte erneut ein umfangreiches Programm und wurde in sozialen Medien und in der Presse breit begleitet. Doch aus kulturpolitischer Sicht tritt ein grundlegendes Problem immer deutlicher hervor: Das traditionelle siebenbürgische Liedgut verschwindet zunehmend aus der öffentlichen Wahrnehmung – sowohl bei Veranstaltungen in Deutschland als auch in Siebenbürgen. In der Kulturwoche Haferland war offenbar nur ein einziges Lied in der Kirche bei der Vorstellung eines Hochzeitsbrauches präsent. mehr...
Das Siebenbürgisch-Sächsische: ein wertvoller Stein im Mosaik der europäischen Sprachen
Am 26. September, dem „Europäischen Tag der Sprachen“, wollen wir das Siebenbürgisch-Sächsische besonders ehren. Zugleich starten wir eine in die bundesdeutsche Öffentlichkeit gerichtete Informationskampagne und rufen unsere Gemeinschaft zum Erhalt und zur Pflege des siebenbürgisch-sächsischen Dialektes auf. mehr...
Hegt wird gesangen!: Hans Seiwerth
Hans Seiwerth, 1953 in Hermannstadt geboren, ist eine prägende Stimme der siebenbürgisch-sächsischen Liedkultur der letzten fünf Jahrzehnte. Stilistisch verbindet er siebenbürgisch sächsische Mundart, Folk Tradition und persönliche Poesie. Er ist nicht nur Komponist und Sänger, sondern auch Bewahrer der siebenbürgisch-sächsischen Liedtradition. mehr...
Lebensbilder aus Siebenbürgen – ein Nachmittag voller Humor und Tiefgang
Unter dem Motto „Lebensbilder aus Siebenbürgen – Ernstes, Heiteres und Bewegendes“ erlebten die Besucher des Seniorennachmittags der Kreisgruppe Augsburg einen unterhaltsamen und berührenden Nachmittag. Rita Almus begrüßte Doris Hutter, die Kulturreferentin des Landesverbandes Bayern im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. und Mundautorin, die sie zur Mitgestaltung dieses Nachmittags gewinnen konnte. mehr...
Die Hätschempätsch hat gefehlt! Begriffe für das neue Sachsesch Memo gesucht
Können Sie sich noch erinnern, was Sie am 28. November 2025 um 13.00 Uhr gemacht haben? Ich weiß es ganz genau. Ich saß vor meinem PC und traute meinen Augen nicht mehr: Die Webmaster von Siebenbuerger.de hatten eben erst in den sozialen Medien bekannt gegeben, dass das Sachsesch Memo im Verbands-Shop erhältlich ist, schon gingen im Minutentakt Bestellungen bei mir ein. Nach 48 Stunden waren alle Spiele ausverkauft und auch der Nachdruck ist zwischenzeitlich vergriffen. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Gade Morjen“ von Georg Meyndt/Ein musikalischer Gruß zwischen Brauchtum und Erinnerung
„Gade Morjen“ („Guten Morgen“) gehört zu jenen Stücken des Notärs Georg Meyndt (1852-1903) aus Reichesdorf, die als Volkslied weite Verbreitung und Beliebtheit erfahren haben. Dank Meyndt, der das Treiben und den Alltag in seiner Gemeinde sehr genau beobachtet und in Liedern festgehalten hat, können wir heute einen Blick in das Dorfleben vor 125 Jahren werfen, z.B. in Der Appel, De Bank, Der Fiëldschätz, Brokt- oder Schesserlied, Sangtigklook … und Gade Morjen. mehr...
Hegt wird gesangen!: Frühlingsspaziergang mit Frühlingsgefühlen
Im humorvollen Lied Palemitzken (Palmkätzchen) zeigt der vielseitig begabte Mundartdichter und Pfarrer Fritz Schuller seine heitere, ja sogar schelmische Seite. Mit sichtlicher Lust am Lautspiel greift er die siebenbürgisch-sächsischen Rufnamen Pal (Paul), Mitzi (Maria) und das Mundartwort Matzken (Küsschen) auf und formt daraus neue, augenzwinkernde Wortgebilde, die sich an das Palmitzken anlehnen: Palematzke, Mitzke. Die heitere Note wird durch die locker und geschickt gesetzten Pausen und Wiederholungen, in die Schuller seine Sprachspiele hineinsetzt, noch mehr hervorgehoben. mehr...
Hegt wird gesangen!: „Af deser Iërd“ – ein Klassiker der siebenbürgisch-sächsischen Liedkultur
Ernst Thullner (* 1862 Birthälm, † 1918 Mühlbach) ist der Dichter einiger sehr beliebten und verbreiteten siebenbürgisch-sächsischen Mundartlieder. Nach dem Gymnasium in Schäßburg, studierte er in Graz Medizin und in Leipzig und Klausenburg Theologie und Pädagogik. Von 1885 bis 1887 war er in Agnetheln und von 1887 bis 1890 in Mediasch als Lehrer und Schulleiter tätig. Anschließend wirkte er bis 1898 als Pfarrer in Dobring, bis 1913 in Großpold und bis zu seinem Tode 1918 als Stadtpfarrer in Mühlbach. mehr...





