Ergebnisse zum Suchbegriff „1848“

Artikel

Ergebnisse 81-90 von 155 [weiter]

10. Februar 2012

Verbandspolitik

Lebendiges Denkmal für Adele Zay: Trägerverein des Altenheims Drabenderhöhe wird 50

Inmitten des Ortes Drabenderhöhe fällt der Blick auf einen im Oberbergischen fremdartigen Turm. Schreitet man durch dessen Torbogen, gelangt man in einen Innenhof. Er trägt den Namen des Vaters der Siebenbürger Sachsen-Siedlung: Robert Gassner. Betritt man das Foyer des „Hauses Siebenbürgen-Drabenderhöhe, Alten- und Pflegeheim“, um einen Angehörigen oder den wöchentlichen Gottesdienst in der Kapelle zu besuchen, so wird man links neben dem Eingang eine Stele entdecken. Darauf befindet sich eine Büste. Ein Täfelchen trägt den Namen Adele Zay. mehr...

29. Januar 2012

Kulturspiegel

Völker verbindende Siebenbürgen-Forschung: 50 Jahre AKSL

Am 3. Januar 1962 wurde in Mannheim der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) aus der Taufe gehoben. Er trat damit in die Nachfolge des 1840 begründeten und 1950 verbotenen Vereins für siebenbürgische Landeskunde, der sich auch der gesamten historischen Landschaft Siebenbürgen und allen ihren Völkern zu widmen gedacht hatte. Zugleich ist die Forschungslinie des Vereins für Naturwissenschaften in der Sektion Naturwissenschaften des AKSL aufgenommen worden. Der Arbeitskreis hat in den vergangenen 50 Jahren für Siebenbürgen, für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, für ihr Selbstverständnis und für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Landeskunde der Region wissenschaftlich intensiv gearbeitet und publiziert, war ungewöhnlich produktiv. Seine gut 700 Mitglieder leben auf vier Kontinenten und unterstützen das in der Satzung verankerte Ziel, Siebenbürgen-Forschung „im Geiste der Völkerverständigung und der gegenseitigen Toleranz in europäischem Rahmen“ zu betreiben. Der Festakt findet am 7. September 2012 in Heidelberg, die Jubiläumstagung am 8. September in Gundelsheim statt. mehr...

4. Januar 2012

Kulturspiegel

Staunenswertes über das Alltagsleben in Mühlbach

Chroniken von Zeitzeugen, Aufzeichnungen, Tagebücher, Lebenserinnerungen, Selbstzeugnisse, Briefe, Berichte, Reisebeschreibungen, Presseveröffentlichungen und Ähnliches sind zu allen Zeiten von der Geschichtsschreibung als authentische Quellen und Dokumente in Anspruch genommen worden, auch wenn sie zum Teil subjektive Perspektiven widerspiegeln, was aber dem Wahrheitsgehalt meist keinen Abbruch tut. Unser historisches und kulturgeschichtliches Wissen wäre ärmer, wenn es einen Hieronymus Ostermayer, Georgius Krauss, Johann Tröster, Adam Krickel, Wilhelm Mild, Emil Sigerus, Rudolf Wagner-Régeny, Ranko Burmaz, Jakob Rannicher, Alfred Hönig, Johann Böhm, Irene Mokka, Hans Zikeli, Johann Untch, Otto Dück, eine Ella Gmeiner und andere nicht gegeben hätte. mehr...

3. Dezember 2011

Kulturspiegel

Lorenz Gross’ Tagebuchaufzeichnungen: „Tartlau gerettet“

„Tartlau gerettet“ – schon der Titel des in diesem Herbst erschienenen Buches weist auf eine große Tat eines bedeutenden Mannes hin, der die Burzenländer Großgemeinde Tartlau in den Revolutionsstürmen des 19. Jahrhunderts (1848/49) vor raubenden und brandschatzenden ungarischen Truppen zu retten wusste – im Gegensatz zu Honigberg und Petersburg, die ausgeraubt und niedergebrannt wurden. Lorenz Gross wurde dafür mit dem „Silbernen Verdienstkreuz“ Seiner Kaiserlichen und Königlichen Majestät ausgezeichnet. Das ist ein bislang kaum bekanntes historisches Ereignis. Der Schulmann und Obernotär hat vielen Menschen geholfen und sich große Verdienste um die Marktgemeinde Tartlau erworben. mehr...

5. Oktober 2011

Kulturspiegel

"Tartlau gerettet": Tagebuch des Chronisten Lorenz Gross

Im soeben erschienenen Buch „Tartlau gerettet“ werden die Tagebuchaufzeichnungen des Chronisten Lorenz Gross (1813-1900), entnommen seinem Manuskript „Tartlauer Chronik“ von 1886, zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. mehr...

26. September 2011

Kulturspiegel

Querschnitt siebenbürgisch-sächsischer Künstler im Kronstädter Kunstmuseum ausgestellt

In Kronstadt ist bis zum 23. Oktober die Ausstellung „Deutsche Kunst aus Siebenbürgen im Bestand des Kunstmuseums Kronstadt“ zu sehen, die am 15. September, zwei Tage vor dem Sachsentreffen, eröffnet wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Leitung des Demokratischen ­Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt (DFDKK) die wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt angeschrieben und sie aufgefordert, das Jubiläum der acht Jahrhunderte seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Burzenlandes in ihre Veranstaltungsagenda für 2011 aufzunehmen. mehr...

6. Juli 2011

Kulturspiegel

Die Neuordnung der siebenbürgisch-sächsischen Kirche vor 150 Jahren

1861 gab sich die Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Siebenbürgen nach längeren Verhandlungen eine neue Verfassung. Sie blieb in weiten Teilen bis 1997 gültig und prägte das Leben der Siebenbürger Sachsen in dieser Zeit. Denn sie verband Kirche und Schule noch stärker als bis dahin, demokratisierte das innerkirchliche Leben durch die Stärkung der Laien in der Kirchenleitung, von der Gemeindevertretung und dem Presbyterium über die Kuratoren bis hin zur Landeskirchenversammlung, die den Bischof wählt und die kirchlichen Gesetze festlegt. Durch Umgehung des bis dahin gültigen „Summepiskopats“ des Landesherren schuf sie sich eine noch stärkere Autonomie und durch die Verlegung des Bischofssitzes aus Birthälm nach Hermannstadt wurde der Anspruch der Kirche als Repräsentantin und moralische Instanz der Siebenbürger Sachsen auch nach außen hin deutlich gemacht. mehr...

17. Mai 2011

Kulturspiegel

Historiker Harald Zimmermann hält Vortrag über den Deutschen Orden

Der 14. Zeidner Ortsgeschichtlichen Gesprächskreis (ZOG), der in diesem Jahr am 16. April im Hotel Mercure in Böblingen-Hulb stattfand, stand ganz im Zeichen des Vortrags von Prof. Dr. mult. Harald Zimmermann (Tübingen), eines Historikers ersten Ranges, der über „800 Jahre Deutscher Orden im Burzenland“ referierte. Der ZOG, eine 1997 auf Initiative von Altnachbarvater Balduin Herter begründete Einrichtung der Zeidner Nachbarschaft, befasst sich vor allem mit Heimatkunde, Ortsgeschichte und die Zeidner Nachbarschaft betreffenden Angelegenheiten. mehr...

1. März 2011

Kulturspiegel

Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm

Vor zehn Jahren wurde in Ulm das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) gegründet, eine Einrichtung, die dem Leben der Donauschwaben und darüber hinaus den deutschen Minderheiten in Südosteuropa gewidmet ist. Somit sind auch zahlreiche Parallelen zu den Siebenbürger Sachsen zu entdecken. Das Museum bietet einen ausführlichen und anschaulichen Überblick über die Geschichte der deutschen Siedlergruppen und der gesamten Region und leistet dabei wichtige Erinnerungsarbeit. Denn um die Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa verantwortlich zu gestalten, muss man ein Bewusstsein dafür schaffen, was für ein Potential das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen birgt, welchen Gewinn multiethnisch geprägte Landschaften in einem „Europa der Regionen“ bedeuten. Diese ganzheitliche Darstellung von der Ansiedlung über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis zu dem schrecklichen Ende der Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wird im Museum wiedergegeben. mehr...

22. Januar 2011

Verschiedenes

Leserecho: Kirchenmann und Sachsenkomes Konrad Schmidt

Anmerkung zum Beitrag „Ein evangelischer Laienbischof. Zum 200. Geburtstag von Joseph Andreas Zimmermann“ in Folge 20 vom 20. Dezember 2010, Seite 15. mehr...