Ergebnisse zum Suchbegriff „1848“
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Michael Zimmermann: Ritter der französischen Ehrenlegion
Blasmusik und alles was damit im Zusammenhang steht hat in Siebenbürgen eine alte Tradition. Aus ihr erwuchsen oft auch außergewöhnliche Begabungen und herausragende Karrieren. Unter den Blaskapellmeistern im östlichen und südöstlichen Europa gab es einen regen Austausch. Immer wieder finden wir Kapellmeister aus Österreich, Deutschland oder Böhmen, die in Siebenbürgen tätig wurden, während siebenbürgische Musiker eine berufliche Laufbahn im Ausland einschlugen und sich nicht selten einen Namen machten. Kein siebenbürgischer Musiker dieser Branche aber hatte eine ähnlich große internationale Ausstrahlung wie der vor undert Jahren verstorbene Blaskapellmeister Michael Zimmermann. mehr...
Internationales Diplomanden- und Doktorandenkolloquium in München
Auch in diesem Jahr hat das Siebenbürgen-Institut (Gundelsheim) gemeinsam mit dem Ungarischen Institut (München) und der Akademie Mitteleuropa (Bad Kissingen) ein Internationales Diplomanden- und Doktorandenkolloquium veranstaltet. Vom 10. bis zum 11. Oktober trafen sich im Internationalen Begegnungszentrum für Wissenschaft in München zahlreiche junge Akademiker, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit dem Donau-Karpatenraum beschäftigen. mehr...
Moltke: „Schütze, Gott, dein Volk der Sachsen ...“
Das Gedicht „Siebenbürgen, Land des Segens“ gilt als eine der besten künstlerischen Leistungen des siebenbürgisch-deutschen Vormärz. Dessen Verfasser, Leopold Maximilian Moltke, wurde am 18. September 1819 in Küstrin geboren. Da das Familienvermögen in den Freiheitskriegen verloren gegangen war, fehlten die Mittel, seinen Wunsch zu erfüllen, eine Universität zu besuchen. Schließlich konnte er sich als Buchhandlungsgehilfe in Frankfurt a. d. O. etablieren und am reichen wissenschaftlichen Angebot der Buchhandlung weiterbilden. Durch Lektüre wurde er auf Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen aufmerksam, und es kam der Wunsch auf, sich in Siebenbürgen niederzulassen. mehr...
Eine Kronstädter Institution
Man muss schon weit zurückgreifen, um 100 Jahre zu erfassen, und noch weiter ausholen, um ein Menschenleben zu begreifen. Alex, wie Alexander Franz Kravatzky genannt wurde, wäre am 9. Juli 2007 einhundert Jahre alt geworden. Am 23. Juli jährt sich sein Todestag zum 25. Mal. Mit seiner Werkstatt gehörte er zu den wenigen deutschen Kronstädtern der Nachkriegszeit, die sich noch als selbstständige Unternehmer behaupten konnten. Seine Körbe, die Qualität seiner Arbeit und seine Offenheit, mit der er seinen Kunden entgegentrat, machten ihn zu einer beliebten Anlaufstelle in Kronstadt. mehr...
Neue Biographie über Samuel von Brukenthal
„Eden hinter den Wäldern“ – so lautet der Titel der neuen Biographie Samuel von Brukenthals. Mit ihr legt der hora-Verlag ein attraktives Buch in handlichem Format zu einer Schlüsselpersönlichkeit der siebenbürgisch-sächsischen Kulturgeschichte vor. In der Ausstattung mit Fotografien von Peter Schweiger und gestützt auf reiches Quellenmaterial ist der Band sowohl eine Hommage an das heutige Hermannstadt als auch eine facettenreiche Ergänzung zu früheren Lebensdarstellungen Brukenthals. mehr...
Ein Ort kollektiver Selbstvergewisserung
Vor 50 Jahren, am 30. Mai 1957, erschien in Kronstadt die erste Ausgabe der deutschsprachigen „Volkszeitung“, die sich elf Jahre später, am 1. März 1968, in „Karpatenrundschau“ umbenannte und ab dann als überregionale „Wochenschrift für Gesellschaft, Politik und Kultur“ in allen Landesteilen Rumäniens mit deutschem Bevölkerungsanteil vertrieben wurde. Heute wird die Publikation als vierseitige Wochenbeilage der Bukarester „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ gedruckt. mehr...
150 Jahren seit Erscheinen der "Siebenbürgischen Sagen"
Vor 150 Jahren erschienen die „Siebenbürgischen Sagen“, die volkstümliche Sammlung des Historikers, Volkskundlers und Sagenforschers Friedrich Müller. Das Werk, in dem Müller nicht nur deutsche, sondern auch ungarische und rumänische sowie Zigeunersagen aufgenommen hat, veröffentlichte er 1857 in Kronstadt. Die zweite Auflage erschien 1885 im Wiener Graeser-Verlag und gilt bis heute als Referenzwerk. 1972 brachte Misch Orend im Schwarz Verlag, Göttingen einen Nachdruck jener Ausgabe heraus. mehr...
Heimatlosigkeit ein Phänomen unserer Zeit
Einen bemerkenswerten, pointierten Festvortrag zum Thema „Heimat und Heimatverlust“ hielt der Tübinger Historiker Prof. Dr. Dr. Harald Zimmermann am 8. Oktober in Freiburg, im Rahmen des diesjährigen Tages des Heimat, den die Kreisgruppe Freiburg der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ausrichtete. Im Folgenden wird der an Bezügen zu aktuellen politischen Themen, vor allem zur Integrationsdebatte, reiche Vortrag ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Wichtige Quellen der Geschichtsforschung
Memoiren enthalten wertvolle Fakten, sollten aber mit kritischer Distanz gelesen werden. Dies geht aus der Neuerscheinung "Deutsche und Rumänen in der Erinnerungsliteratur. Memorialistik aus dem 19. und 20. Jahrhundert als Geschichtsquelle", herausgegeben von Dr. Krista Zach in Verbindung mit Dr. Cornelius Zach, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) Verlag, München 2005, 290 Seiten, Preis 19,50 Euro, hervor, die im Folgenden vom Historiker Dr. Michael Kroner rezensiert wird. mehr...
Josef Haltrich: Bedeutender Volkskundler und Märchensammmler
Der bedeutende Volkskundler und Märchensammmler starb vor 120 Jahren, am 17. Mai 1886, in Schaas. Mit der für ihn kennzeichnenden Bescheidenheit und Uneigennützigkeit hätte Josef Haltrich nicht verstanden und nicht akzeptiert, dass die Bergschule heute seinen Namen und nicht den seines berühmten Schwagers Georg Daniel Teutsch trägt. Erstaunt hätte ihn auch die heutige Straßenbezeichnung im Nordwesten von Berlin "Haltrich-Weg". mehr...

