Ergebnisse zum Suchbegriff „1880“
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Wenn sich Geschichte, Geografie und die Kunst der Fotografie paaren: Bildband „Mediasch und das siebenbürgische Weinland“ von Martin Rill
Gewichtig ist das von Martin Rill in Dinkelsbühl beim Heimattag 2022 vorgestellte Buch: 2570 g! Der Bildband „Mediasch und das siebenbürgische Weinland“ steht in einer Reihe mit den Bänden „Siebenbürgen im Flug“ (1997), „Das Burzenland“ (1999), „Hermannstadt und das Alte Land“ (2002), „Das Repser und das Fogarascher Land“ (2014), „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“ (2018), „Schäßburg und die Große Kokel“ (2020). mehr...
Luise Teutsch/Müller – Jules Verne – Hamruden
In fünf seiner 65 Romane lässt Jules Verne einen Bezug zum „karpato-pontischen“ Raum erkennen. Zuneigung und Liebe zu einer Hamrudnerin, Verarbeitung vor Ort gewonnener Erkenntnisse und Erfahrungen in seinen Werken beziehungsweise minuziöse Recherche und Fremddokumentation sind wichtige Fragen, die die Fachwelt bis heute beschäftigen. mehr...
Begründer der modernen Meteorologie in Siebenbürgen: Zum Gedenken an Ludwig Reissenberger (1819-1895)
Sucht man in siebenbürgischen Schriften des 19. Jahrhunderts nach Informationen über Baudenkmäler, Kunstgeschichte, Archäologie, Numismatik, geographische Landschaftsbeschreibungen, Statistik und Völkerkunde, über Höhenmessungen in den Karpaten, alte Wetteraufzeichnungen oder allgemeine landeskundliche Forschungen, stößt man immer wieder auf den Namen Ludwig Reissenberger. Mit seinem umfassenden Wissen und seiner Vielseitigkeit gehörte er zu den bedeutenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Hermannstadt. Er gilt als Begründer der modernen Meteorologie. Mit ihm wurde vor 125 Jahren, am 29. November 1895, in Hermannstadt ein Mann zu Grabe getragen, der „ein halbes Jahrhundert lang in verschiedenen Zweigen der siebenbürgischen Landeskunde wissenschaftlich tätig war“ und darüber hinaus auch im gesellschaftlichen, kirchlichen und sozialen Leben der Stadt eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat. mehr...
A fost odată Hohe Rinne / Es war einmal … die Hohe Rinne
Die Leistungen des im Jahre 1880 in Hermannstadt gegründeten Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) wurden anlässlich verschiedener Gelegenheiten gewürdigt. Eine ganz besondere Leistung vollbrachte die Sektion Hermannstadt des SKV durch die Errichtung des Höhenluftkurortes Hohe Rinne im Zibinsgebirge, gelegen auf 1420 m über d. M. Und dieser außerordentlichen Leistung hat sich der rumänische Nuklearmediziner, Jurist, Historiker, Elektronikingenieur, Sammler und Philatelist Dr. Mircea Dragoteanu angenommen und darüber ein ganz besonderes Buch geschrieben. mehr...
Dr. med. Karl Ungar zum 150. Geburtstag
Sein Name ist weit über seine Lebenszeit hinaus im kollektiven Gedächtnis der Hermannstädter Bevölkerung lebendig geblieben. Über viele Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts war seine bei Kraft und Drotleff 1925 erschienene „Flora Siebenbürgens“ ein wichtiger Begleiter botanisch interessierter Natur- und Wanderfreunde. Wer kannte es nicht, das handliche Bestimmungsbuch mit dem schlichten, vom Maler Hans Hermann gestalteten Buchdeckel, der einen stilisierten stengellosen Enzian zeigt. Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde es auch in Schulen oder bei Schülerexkursionen zum Bestimmen von Pflanzen genutzt, bis es von neueren, bunt bebilderten Bestimmungsbüchern abgelöst wurde. Doch nicht allein durch seine botanische Tätigkeit, sondern auch für seine medizinischen Leistungen und vieles mehr war Dr. Karl Unger eine bekannte Persönlichkeit. mehr...
Sektion Schulgeschichte des AKSL tagte in München
Am 8. September 2018 fand im Haus des Deutschen Ostens in München die Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen unterstützte das Projekt. mehr...
„Sir Lim Erick gibt sich die Ehre“
Es ist wohl die erste Limerick-Sammlung aus siebenbürgischer Feder, grenzüberschreitend vom Schiller Verlag Hermannstadt/Bonn herausgegeben. Der Autor Kurt H. Binder, geboren 1933 in Hermannstadt, ist dem lesenden Publikum wohlbekannt, hat er doch schon mehrere Publikationen vorgelegt, darunter den autobiographischen Roman „Unter Roten Wolken“ oder „Die lange Nacht der Erzählungen – Sieben Siebenbürger erzählen ihre Erlebnisse“ und nicht zuletzt, 2016 ebenfalls im Schiller Verlag erschienen, „Pitz und Tummes – Zwei Hermannstädter Purligare“. Im Nachwort seiner Limerick-Dichtungen schreibt Monika Blumenstock, dass sich Kurt H. Binder in diesem Buch klar als inoffizieller Streiter gegen den allgegenwärtigen tierischen Ernst im Alltag bekannt hat. mehr...
Kleiner Mann, großes Original: Grabrede auf Gernot Nussbächer
Der bedeutende siebenbürgische Archivar, Historiker und Honterusforscher Gernot Nussbächer ist am 21. Juni 2018 in seiner Heimatstadt gestorben (siehe Nachruf in der SbZ Online). Begraben wurde er am 23. Juni auf dem Innerstädtischen Friedhof in Kronstadt. Worte am offenen Grab sprach der Historiker und Archivar Thomas Sindilariu im Namen des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde und des Archivs der evangelischen Honterusgemeinde in Kronstadt. Die Grabrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Buch der Sektion Karpaten des DAV: „Der Bergtourismus in Siebenbürgen / Rumänien 1945-1990”
2011 erschien das Buch der Sektion Karpaten des DAV „Der Bergtourismus in Siebenbürgen / Rumänien 1945-1990” (siehe Besprechung in Folge 20 vom 20. Dezember 2010, Seite 17). Es war der Versuch, die Bedingungen zu zeigen, unter denen in genanntem Zeitraum der Bergtourismus betrieben wurde, in Anbetracht der Tatsache, dass im Juni 1945 der größte und wichtigste Bergtourismus-Verein Rumäniens, der Siebenbürgische Karpatenverein (SKV), illegalerweise von den kommunistischen Machthabern aufgelöst und enteignet wurde und 1948 dieses Schicksal alle anderen Tourismusvereine des Landes ereilte. Nach intensiven Recherchen und vielen Interviews mit Zeitzeugen, denen großer Dank gebührt, ist diese Dokumentation entstanden.
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„Rumänien liegt im Herzen“
Gibt es ein Rumänien jenseits des Klischees? Das fragen sich Michaela Nowotnick und Florian Kührer-Wielach im Vorwort der von ihnen herausgegebenen und zur diesjährigen Leipziger Buchmesse erschienenen Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen“. Antworten liefern insgesamt 27 Beiträge unterschiedlichster Couleur von 20 Autoren, die auf die eine oder andere Art mit Rumänien verbunden sind. Der augenzwinkernde Titel spielt mit dem erwähnten Klischee und verweist auf Gegensätze im Spannungsfeld von Stadt und Land, Moderne und Tradition; in Gedichten, Essays, Reiseberichten, Erzählungen, Erinnerungen manifestieren sich diese Gegenpole des Urbanen und Ruralen in Vergangenheit und Gegenwart und gehen eine reizvolle Verbindung ein. mehr...








