Ergebnisse zum Suchbegriff „1944“
Artikel
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Gerhard Rill erinnert sich an seine Erlebnisse 1945: Skifahren in weißen Tarnanzügen in Zell am See
Mit einem fantastischen Bergpanorama empfängt Zell am See in Österreich seine Gäste: Die Areitbahn bringt sie heute zur Schmittenhöhe, wo sie ein abwechslungsreicher Skigenuss mit insgesamt 77 km Pisten erwartet und im Sommer viele Wege zum Wandern einladen. Als Gerhard Rill, zusammen mit anderen 11- bis 13-Jährigen, 1945 hier landet, ist er weniger begeistert: Seine Reise hatte im Herbst 1944 in Bistritz begonnen, im nördlichen Siebenbürgen, und entpuppte sich alsbald als Vertreibung aus der alten Heimat. mehr...
"Skoro damoi". Ausstellung über Deportation der Siebenbürger Sachsen wird in Dinkelsbühl gezeigt
Die Deportationsausstellung des Siebenbürgischen Museums, die eigentlich zu Pfingsten beim Heimattag in Dinkelsbühl eröffnet werden sollte, wird nun vom 5. September bis zum 4. Oktober im Haus der Geschichte in Dinkelsbühl gezeigt. mehr...
Auslegungsfragen zum Entschädigungsverfahren in Rumänien auf dem Weg der Klärung
Die Rehabilitierung für politische Verfolgung in Rumänien (z.B. Deportation in die Sowjetunion oder die Bărăgan-Steppe, politische Verhaftung etc.) wird vom rumänischen Staat in dem Dekret-Gesetz (DL) 118/1990 geregelt, durch das Gesetz 211/2013 auf Betroffene im Ausland unabhängig von der Staatsangehörigkeit angewendet und durch das Gesetz 130/2020 auf Kinder von Betroffenen ausgeweitet (vgl. „Rumänien weitet Entschädigungszahlungen auf Nachkommen von Verschleppten und Deportierten aus“, SbZ Online vom 23. Juli 2020, und „Fragen und Antworten zum neuen Entschädigungsgesetz in Rumänien“, SbZ Online vom 3. August 2020). Offene Auslegungsfragen sollen nun in einem im rumänischen Senat eingereichten Änderungsgesetz (Projekt b429/2020) geklärt werden. Weiter unten finden Sie Anwendungsfragen, die auf dem Weg der Klärung sind, und Fragen, die Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius bereits beantworten kann. mehr...
Rumänien weitet Entschädigungszahlungen auf Nachkommen von Verschleppten und Deportierten aus
Das Dekret-Gesetz 118/1990 zur Entschädigung für die Opfer des Kommunismus – dazu gehören politische Verfolgung, Verschleppung, Zwangsarbeit und Zwangsumsiedelung – wird auf Nachkommen der Opfer ausgeweitet. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wurde mit Unterstützung des Abgeordneten des DFDR im rumänischen Parlament, Ovidiu Ganț, als Gesetz 130 vom 15. Juli 2020 verabschiedet, das inzwischen im rumänischen Amtsblatt (Monitorul Oficial) Nr. 623 vom 15. Juli 2020 veröffentlicht wurde und am 18. Juli 2020 in Kraft getreten ist. mehr...
Eine aktualisierte Chronik für Heldsdorf
Als einzige siebenbürgisch-sächsische Gemeinde verfügt Heldsdorf über drei Chroniken in deutscher Sprache. Die jüngste Ortsmonographie hat Karl-Heinz Brenndörfer herausgegeben. Schon 1967 erschien in Deutschland „Heldsdorf – Chronik einer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinde des Burzenlandes aus 700 Jahren“ von Dr. Hans Mooser und 1977 „Heldsdorf – Monographie einer Burzenländer Gemeinde“ von Ernst Rothbächer im Kriterion Verlag in Bukarest. mehr...
BdV-Präsident Fabritius: „Wir verbinden das Gedenken mit dem Blick nach vorn“
Die Ansprache von BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius zum nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni am Mahnmal für die Opfer von Flucht und Vertreibung „Ewige Flamme“ in Berlin wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. Das Video der Rede ist auf YouTube abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=4pZjXBKWnGY. mehr...
Spurensuche: Ein Trachtenbild und seine Geheimnisse
Eine brünette junge Frau in Hermannstädter Bürgertracht, von einnehmender Präsenz, stolz, standesbewusst und in anmutiger Haltung, fast wie das berühmte Vorbild Leonardos. Das nahezu lebensgroße Porträt vor der Kulisse ihrer Heimatstadt mit den schneebedeckten Karpaten im Hintergrund hätte die Besucher der vielbeachteten Landler-Ausstellung von 2017 „Das Wort sie sollen lassen stahn“ des Siebenbürgischen Museums sicherlich angesprochen – es zeigt Erika Rieger, verh. Schöpp (1908-2009), die ältere Schwester von Inge-Maya Rieger. Doch irgendwie hatte man das Porträt vergessen; es erschien erst im Ausstellungskatalog, der wiederum mit Verzögerung herauskam (2019). Das Gemälde aus Familienbesitz war dem Siebenbürgischen Museum 2015 als Schenkung übergeben worden – auf Initiative der jüngst verstorbenen Inge-Maya Rieger. mehr...
Augenzwinkernde Dokufiktion: Erzählung von Joachim Wittstock
Nach zwei Motti seiner literarischen Vorbilder Adalbert Stifter und Heimito von Doderer, mit denen man schon in die Forstwirtschaft und die Waldbeschreibung eingeführt wird, beginnt Joachim Wittstock seine schmalbändige Erzählung „Forstbetrieb Feltrinelli. Mythos und fragmentarischer Realitätsbestand“ mit einer Vorbemerkung. Darin erläutert er seine Mühe um Plausibilität beim Darstellen der Geschehnisse rund um die Firma Feltrinelli, denn um diesen von Italienern geführten und in Talmesch ansässigen Forstbetrieb, dessen Namen ein gewisser Nimbus umgab, geht es darin. mehr...
Journalist und Familienforscher Richard Ackner – mit dem Forscher-Gen geboren
Zum 90. Geburtstag und zugleich zum ersten Todestag des am 26. Mai 1930 in Schäßburg geborenen und am 12. April 2019 in Neubrandenburg gestorbenen Journalisten und Familienforschers Richard Ackner. mehr...
Fabrikantentochter, Fotografin, Lehrerin, Dalai-Lama-Fan – die vier Leben der Inge-Maya Rieger
Es gibt wohl wenige Siebenbürgerinnen, die ein derart bewegtes Leben hatten – es steht beispielhaft für die Brüche des 20. Jahrhunderts. Nur ihr mitunter fast grimmiger Humor kam ihr nie abhanden. Selbst im Motto ihrer Trauerrede findet er sich wieder – als Wort des nie um einen Scherz verlegenen Dalai Lama: Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken. mehr...








