Ergebnisse zum Suchbegriff „Adresse Fabritius“

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7. Juli 2016

Verbandspolitik

Eilmeldung: Einmalige Anerkennungsleistung von 2500 Euro für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter - Richtlinie tritt am 1. August 2016 in Kraft

Berlin - Ehemalige deutsche Zwangsarbeiter, die wegen ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit kriegsbedingt bzw. kriegsfolgenbedingt zwischen dem 1. September 1939 und 1. April 1956 für eine ausländische Macht als Zivilpersonen Zwangsarbeit leisten mussten, können einen einmaligen finanziellen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2500 Euro erhalten. Verstirbt ein Anspruchsberechtigter nach dem 27. November 2015 (Stichtag, an dem der Deutsche Bundestag die Mittel für diese humanitäre Geste zur Verfügung gestellt hat: siehe dazu Deutschland entschädigt deutsche Zwangsarbeiter), können sein Ehegatte oder seine Kinder diese Zuwendung beantragen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter („ADZ-Anerkennungsrichtlinie“) in seiner Sitzung am 6. Juli gebilligt, am 1. August 2016 tritt diese in Kraft. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière würdigte die Richtlinie als „ein spätes, aber wichtiges Zeichen, dass uns bewusst ist, was viele Deutsche erleiden mussten, die unter meist unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit herangezogen wurden“. Der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Dr. Bernd Fabritius, MdB, erklärte, mit der Richtlinie „wird endlich eine lange erhobene Forderung des Bundes der Vertriebenen erfüllt“. Bundesregierung und Bundestag hätten somit „Wort gehalten und die Auszahlung der im vergangenen Jahr beschlossenen Zwangsarbeiterentschädigung noch vor der Sommerpause auf einen guten Weg gebracht“. mehr...

17. März 2016

Verbandspolitik

Offene Restitutionsverfahren weiter melden

Mitglieder des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, die noch offene, ungelöste Verfahren zur Rückgabe/Entschädigung ihres im kommunistischen Rumänien konfiszierten Eigentums haben und noch nicht gemeldet haben, können dies jederzeit bei der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes, Karlstraße 100, 80335 München, tun. Die Meldung erfolgt mittels eines Formulars, das die Mitglieder unter der Adresse www.siebenbuerger.de/pdf/restitutionsfragen_formblatt.pdf herunterladen oder in der Geschäftsstelle anfordern können. Auch diese Fälle wird der Verband an die rumänische Botschaft weiterleiten. mehr...

17. Januar 2016

Verbandspolitik

Aktuelles aus Schloss Horneck

Am 9. Januar trat der neue Vorstand des Trägervereins von Schloss Horneck in Gundelsheim zusammen. Der Gründungsvorsitzende Dr. Bernd Fabritius, MdB, übergab dabei den Vorsitz an den einstimmig gewählten Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, den er für dieses Amt auch vorgeschlagen hatte. Neuer Schriftführer des Vereins ist Dr. Harald Roth, Stellvertretender Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats und Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam. Der Verein hatte danach die Möglichkeit, sich und seine Ziele beim traditionellen Neujahrsempfang der Gundelsheimer Kultureinrichtungen im Festsaal von Schloss Horneck vorzustellen (siehe Schloss Horneck erwacht zu neuem Leben). mehr...

7. Oktober 2015

Verbandspolitik

Schloss Horneck auf gutem Weg/Helfen Sie mit, das Kultur- und Begegnungszentrum in Gundelsheim mit Leben zu füllen!

Seit dem 1. Oktober 2015 ist es amtlich: Der Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“, Dr. Bernd Fabritius, hat den Kaufvertrag beim Notar unterschrieben, das Schloss gehört nun wieder unserer Gemeinschaft. Dank der vielen Spenden und der großzügigen Einlagen der Gründer des Vereins kann der Kaufpreis entrichtet werden. Den Spendern ein herzliches Dankeschön auch an dieser Stelle! Jetzt können die wichtigsten Umbauarbeiten in Angriff genommen werden, die zur Sicherung des Betriebes des Schlosses als Kultur- und Begegnungszentrum notwendig sind. Die Kultureinrichtungen bleiben also in Gundelsheim, das wichtigste Ziel ist somit erreicht. mehr...

29. März 2015

Kulturspiegel

Michael Barner – Maler, Musiker, Poet

Einen mitreißenden Abend konnten diejenigen erleben, die sich am 13. März auf den Weg zum Schloss Horneck in Gundelsheim gemacht hatten. Die Veranstaltung im stimmungsvollen Festsaal des Schlosses war dem siebenbürgischen Künstler Michael Barner gewidmet: Maler, Musiker, Poet. Es war der Anspruch dieses Abends, diese drei zum Teil noch völlig unbekannten Facetten eines Künstlerdaseins zu beleuchten, ja zu entdecken. Die Retrospektive zu Leben und Werk Michael Barners ist noch bis zum 21. Juni jeweils dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu sehen. mehr...

15. November 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Rumäniens Außenminister sichert "fließenden und zivilisierten Wahlvorgang" in München und anderen Städten Europas zu

Der neue Außenminister Rumäniens Teodor Meleșcanu ist in seinem ersten Auslandsbesuch heute nach München gekommen, um den Ablauf des Wahlvorgangs für die Präsidentschaftswahl am 16. November zu verbessern. Bei der Stichwahl um das höchste Staatsamt stehen sich morgen Klaus Johannis und Ministerpräsident Victor Ponta gegenüber. Der Chef der rumänischen Diplomatie führte ein Gespräch mit Dr. Bernd Fabritius, MdB und Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In einem exklusiven Interview für die Siebenbürgische Zeitung erklärte Teodor Meleșcanu, weshalb der erste Urnengang schlecht organisiert war und gibt Auskunft über die Maßnahmen zur besseren Ausrichtung des Wahlvorgangs. Der Außenminister würdigte die Rolle der deutschen Minderheit, der Auslandsrumänen und betonte die herausragende Rolle, die Deutschland für Rumänien spielt. Das Interview, das Siegbert Bruss führte, wird im Folgenden in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Das 20 Minuten lange Gespräch in rumänischer Sprache kann am Ende dieses Artikels als mp3-Datei gehört werden. mehr...

17. Juni 2014

Kulturspiegel

Preisverleihungen 2014 in Dinkelsbühl

Zu den diesjährigen Preisverleihungen begrüßte der Vorsitzende des Kulturpreisgerichts, Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth, am Pfingstsonntagnachmittag in der voll besetzten Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl neben den Preisträgern, ihren Laudatoren sowie den mitwirkenden Musikern auch den rumänischen Botschafter in Berlin Dr. Lazăr Comănescu und den deutschen Botschafter in Rumänien Werner Hans Lauk, Vertreter der Kirche, namentlich Altbischof Prof. D. Dr. Christopf Klein, der Stadt Dinkelsbühl, nicht zuletzt den langjährigen Bürgermeister von Hermannstadt und interimistischen Vorsitzenden der Nationalliberalen Partei (PNL), Klaus Johannis mit Gattin Carmen. Sienerth stellte die diesjährigen Preisträger – nicht weniger als sieben an der Zahl – kurz vor. Den Ehrenstern der Föderation der Siebenbürger Sachsen erhielten der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, MdB, und Bürgermeister Klaus Johannis. Mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis 2014 wurden Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Machat ausgezeichnet. Christine Greger nahm den Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis entgegen. Iris Wolff und Dr. Steffen Schlandt heißen die Träger des Ernst-Habermann-Preises. mehr...

8. Februar 2014

Rumänien und Siebenbürgen

Klaus Johannis zum Vizepremier und Innenminister Rumäniens nominiert

Klaus Johannis, Bürgermeister der siebenbürgischen Großstadt Hermannstadt, wurde am 7. Februar von der mitregierenden Nationalliberalen Partei (PNL) als Vizepremier und Innenminister der rumänischen Regierung nominiert. Die Nominierung sei "ein Paukenschlag auf höchster politischer Ebene" sowohl für Rumänien als auch die deutsch-rumänischen Beziehungen", erklärte Bernd Fabritius, CSU-Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. mehr...

9. August 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Fragen und Antworten zum Gesetz über Entschädigung für politisch Verfolgte

Das „Gesetz Nr. 211/2013 zur Gewährung von Rechten an Personen ohne rumänische Staatsangehörigkeit, die aus politischen Gründen von der am 6. März 1945 errichteten Diktatur verfolgt wurden sowie die (nach dem 23. August 1944) ins Ausland verschleppt oder in Kriegsgefangenschaft geraten sind“ (siehe Siebenbürgische Zeitung Online vom 4. Juli 2013) wird inzwischen in der Praxis umgesetzt. Die ersten Genehmigungsbescheide sind bereits ergangen. In einigen Fällen treten Fragen auf, die nachfolgend geklärt werden sollen. mehr...

4. Juli 2013

Verbandspolitik

Gesetz zur Entschädigung für Russlanddeportierte und andere politisch Verfolgte verabschiedet

Das „Gesetz zur Gewährung von Rechten an Personen ohne rumänische Staatsangehörigkeit, die aus politischen Gründen von der am 6. März 1945 errichteten Diktatur verfolgt wurden sowie die (nach dem 23. August 1944) ins Ausland verschleppt oder in Kriegsgefangenschaft geraten sind“, wurde am 26. Juni 2013 von Rumäniens Staatspräsident Traian Băsescu unterzeichnet und im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ Nr. 398 vom 2. Juli 2013, Seite 6, veröffentlicht. Damit ist es in Kraft. Durch dieses Gesetz 211/2013 wurde auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. mehr...