Ergebnisse zum Suchbegriff „Artikel Doris Roth“
Artikel
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Leserecho: Sexismus-Debatte in Deutschland
Zum Artikel „Volle Kelle“ in der Siebenbürgischen Zeitung vom 25. Februar 2013 (SbZ Online vom 20. Februar 2013) über die Sexismus-Debatte in Deutschland und die Rolle der gebürtigen Heltauerin Birgit Kelle veröffentlichen wir zwei Leserbriefe. mehr...
Bettina Schullers Erinnerungen an „eine Jugend in Siebenbürgen“
„Das alles ist siebzig Jahre her. Meine Erinnerung – ich bitte um Verständnis – mäandert ohne Disziplin von Assoziation zu Assoziation. Sie ist wohl längst nicht mehr ,linear‘ genug.“ Gleichsam als Motto des neuen Buchs darf man diese Sätze der 84-jährigen Bettina Schuller verstehen, die zwar nicht auf der ersten Seite, aber doch am Anfang ihrer kürzlich erschienenen Erinnerungen „Führerkinder. Eine Jugend in Siebenbürgen“ stehen. Die Schriftstellerin erzählt von ihrer Kindheit und Jugend in Kronstadt von 1936 bis 1945 und lässt uns ein wenig von dem ahnen, was junge Menschen an der Nazi-Diktatur fasziniert, wie verheerend und nachhaltig die Propaganda gewirkt und sie beeinflusst hat, wie verlockend selbst ein tödliches Gift sein kann. mehr...
„Volle Kelle“: Sexismus-Debatte in Deutschland
Seit Laura Himmelreichs Porträt des FDP-Politikers Rainer Brüderle mit dem provokanten Titel „Der Herrenwitz“ im stern Nr. 5 vom 24. Januar 2013 erschienen ist, geht ein Aufschrei durch die Republik. Brüderles in leicht angesäuseltem Zustand geäußerter Spruch vom Dirndl, das die Journalistin gut ausfüllen könnte, wird landauf, landab zum Anlass für eine hitzige Debatte über den Sexismus genommen. Die Talkshows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen von Günther Jauch über Anne Will bis Maybrit Illner machen auf mit Themen wie „Herrenwitz mit Folgen – hat Deutschland ein Sexismus-Problem?“, „Sexismus-Aufschrei – hysterisch oder notwendig?“ oder „Schote, Zote, Herrenwitz – Ist jetzt Schluss mit lustig?“ JournalistInnen, FrauenrechtlerInnen, PolitikerInnen diskutieren sich die Köpfe heiß, unter ihnen auch die 1975 in Heltau geborene Journalistin und Bloggerin Birgit Kelle. mehr...
Karin Bruders neues Jugendbuch „Asphaltsommer“
Viebke ist 17, schlecht gelaunt und hat ein „verkrüppeltes Bein“. Wegen eines Autodiebstahls muss sie in den Sommerferien 21 Tage Sozialdienst im Altenheim leisten, was ihr den Frankreichurlaub mit Constantin vermiest. Am siebten Tag ist sie so genervt und von Liebeskummer zerfressen, dass sie abhaut – genau wie der Senior Hans Langhans, in dessen Wohnmobil eine gemeinsame Odyssee beginnt, die für beide Folgen hat. mehr...
Wie aus Otilia Ana wurde / Essays von Ana Blandiana
Zwischen dem ersten Gedicht, für das der 17-Jährigen ein Schreibverbot auferlegt wurde, und ihrem runden Geburtstag in diesem Jahr liegen 53 Jahre, in denen die Schriftstellerin, Lyrikerin, Essayistin Ana Blandiana 48 Bücher veröffentlicht hat und ihre Werke in 24 Sprachen übersetzt wurden. „Dieser Jubiläumsband zu ihrem 70. Geburtstag soll die Vielseitigkeit der Schriftstellerin dokumentieren“, schreibt die Herausgeberin Katharina Kilzer in ihrem Vorwort zu „In einer spanischen Herberge“. Der erste Teil des schmalen Bandes enthält Texte von, der zweite Texte über Ana Blandiana, die am 15. März 1942 in Temeswar als Otilia-Valeria Coman geboren wurde. mehr...
Fernsehfilm im ZDF: „Das Geheimnis in Siebenbürgen“
Der Berliner Geschäftsmann Lukas Schauttner muss dienstlich nach Siebenbürgen reisen und möchte den Auftrag am liebsten ablehnen, denn seit seiner Ausreise 1987 hat er alles, was seine frühere Heimat betrifft, verdrängt: die Schönheit der Landschaft, die wunderbare Kindheit und die erste Liebe genauso wie Verrat, Gewalt und politische Unterdrückung. In Siebenbürgen holt ihn die Vergangenheit ein. Er trifft seine Jugendliebe Mara wieder, kommt einem lange gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur und muss sich seiner Herkunft und der Frage, wo er eigentlich hingehört, stellen. mehr...
Bundesfrauenreferentin Christa Wandschneider: „Wir sind keine Exoten“
Christa Wandschneider, geborene Rieger, kam 1954 in Großpold zur Welt, absolvierte das Brukenthalgymnasium in Hermannstadt und die Sekretärinnen-Schule in Bukarest und wanderte 1980 nach Deutschland aus. Sie arbeitet als Sekretärin in der Dermatologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben dem Amt als Bundesfrauenreferentin ist sie seit 1990 Vorsitzende der HOG Großpold, seit 1997 Frauenreferentin der Landesgruppe Bayern und seit 2003 Schriftführerin im Vorstand des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen. Die vielen Ehrenämter sind für sie „kein Problem, sondern eine Sache der Organisation“. Wandschneider ist verheiratet, hat zwei Söhne (29 und 24) und lebt in München. Das Gespräch führte Doris Roth. mehr...
Großer Siebenbürgerball in München: "Gesellschaftliches Ereignis ersten Ranges"
Der Große Siebenbürgerball in München war ein „wunderschöner Anlass“ für den berühmten Musiker Peter Maffay schon zum dritten Mal in Folge die Schirmherrschaft dieses gesellschaftlichen Ereignisses zu übernehmen. Rund 550 Gäste nutzten den Ball am 11. Februar 2012 im bayerischen Traditionssaal Hacker Pschorr Bräuhaus nicht nur zum begehrten Tanzen mit echter siebenbürgischer Stimmung, sondern auch um mit viel Engagement für verschiedene sinnvolle Projekte zu spenden. mehr...
„Zusammen allein“: Neues Jugendbuch von Karin Bruder
Karin Bruders neuestes Buch „Zusammen allein“ kommt zu einem Zeitpunkt, der nicht passender sein könnte. Die Banater Schwäbin Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin 2009, beherrscht die Feuilletons mit ihren Berichten aus der Zeit in Rumänien unter Ceaușescu, der siebenbürgische Dichter Oskar Pastior wird als „IM Otto Stein“ enttarnt, die Aktivitäten der rumänischen Securitate werden bei Tagungen heftig diskutiert, Akten werden eingesehen, die Öffentlichkeit steht da und staunt und fragt sich: Wer noch? Auch die in Kronstadt geborene Autorin Karin Bruder schreibt über dieses Thema, aber in ihrem Buch ist es eine Jugendliche, die die Ereignisse im Rumänien der 80er Jahre schildert. Zu Unterdrückung, Beklemmung und Enge, ausgelöst durch das sozialistische Regime, kommen die widersprüchlichen Gefühle einer Pubertierenden, die sich verliebt, entliebt, mit sich hadert, sich selbst und alles andere in Frage stellt und auf der Suche nach der eigenen Identität, nach Zugehörigkeit und einer Heimat ist. mehr...
60 Jahre Siebenbürgische Zeitung: Ihr Wirken im Spannungsfeld zwischen Identität und Integration
Die erste Folge der Siebenbürgischen Zeitung erschien im Juni 1950 in München, trug den Untertitel „Nachrichten für die Siebenbürger Sachsen in Deutschland“, umfasste vier Seiten etwa in Foliogröße und wurde im Auftrag des „Verbandes der Siebenbürger Sachsen e.V.“ herausgegeben. Heute veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung mit dem Untertitel „Zeitung der Gemeinschaften der Siebenbürger Sachsen“ im Durchschnitt 32 Seiten im Berliner Format. Dazwischen liegt eine 60-jährige Entwicklung, die in einer Jubiläumsausgabe anhand von ausgewählten Texten und Fotos beleuchtet wird. mehr...







