Ergebnisse zum Suchbegriff „August 1965“
Artikel
Ergebnisse 31-40 von 77 [weiter]
Weltbürger und Vorkämpfer der gleichgeschlechtlichen Liebe – Erich Haas zur Erinnerung
Am 25. März nahmen auf dem Münchner Nordfriedhof rund 50 Freunde und Wegbegleiter Abschied von Erich Haas. Der bekannte Hotelfachmann war mit fast 100 der wohl älteste Pionier der Schwulenbewegung in Deutschland. Aufgrund des entspannten Umgangs mit seiner sexuellen Orientierung wurde er auch von vielen jungen Menschen verehrt. Seine 2009 gedruckten Erinnerungen sind ein berührendes Selbstzeugnis von Freundesliebe unter Männern im Deutschland der Nachkriegszeit. Wer sich für die Lebensgeschichte des gebürtigen Hermannstädters interessiert, dem sei sein Filmporträt bei queer.de empfohlen. mehr...
Hermannstädter Handball-Gemeinde trauert um Rolf Schnäp
Die Hermannstädter Handball-Familie trauert um einen ihrer großen Spieler. Am 7. September hat eine große Trauergemeinde in Heilbronn Abschied von Rolf Schnäp genommen. Der ehemalige Spielmacher und Kapitän von Independența Hermannstadt, den seine Sportkameraden liebevoll „Schnapsi“ nannten, ist, wie erst jetzt bekannt geworden ist, am 29. August nach langer Krankheit gestorben. mehr...
Hochrangiger deutscher Diplomat – engagierter Siebenbürger Sachse: Nachruf auf Herbert Arz von Straussenburg
Geht man die informativen Register der wertvollen, vom Münchener Institut für Zeitgeschichte herausgegebenen Quellenedition „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ durch, lässt sich auch die Karriere des Diplomaten Herbert Arz von Straussenburg erschließen und nachvollziehen, der am 4. August 2018 in Sankt Augustin-Niederberg im Alter von 92 Jahren gestorben ist. mehr...
Ehepaar Janesch prägt das Gemeinschaftsleben in Drabenderhöhe
„Liebe ist … das alltägliche Leben gemeinsam zu meistern und es trotz aller Routine nicht grau werden zu lassen“, sagt Enni Janesch, die mit Ehemann Harry goldene Hochzeit feiert. Die 50 Ehejahre, die geprägt sind durch ehrenamtlichen Einsatz für ihre siebenbürgischen Landsleute, betrachten sie als ein Geschenk. mehr...
Harald Janesch zum 80. Geburtstag
Harald Janesch, eine Institution des siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaftslebens in Deutschland, feiert am 25. März 2018 seinen 80. Geburtstag. Zu seinem Ehrentag wünschen die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und die Marienburger Nachbarschaft Harry, wie er von seinen Freunden genannt wird, alles Gute und Gottes weiteren Segen, dieses auch im Namen der anderen Vereine, in denen Harry Janesch teils jahrzehntelang mitgewirkt hat. mehr...
Verdiente Trachtenspezialistin Gerda Bretz-Schwarzenbacher gestorben
Am 25. Februar 2017 ist Dr. Gerda Bretz-Schwarzenbacher im Alter von 88 Jahren im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee gestorben. Besondere Verdienste hat sich die gebürtige Schellenbergerin ohne Zweifel um die Erhaltung und Pflege der siebenbürgischen Trachten erworben, als Autorin von wissenschaftlichen Beiträgen, wie etwa im Buch „Die Festtracht der Siebenbürger Sachsen“ (gemeinsam mit Ortrun Scola und Annemarie Schiel), mit ihrem Einsatz bei den Trachtenumzügen 1986 bis 2001 beim Oktoberfest in München und ihrem Werben für ein einheitliches klares Erscheinungsbild der Trachtenträger. Zu Recht wurde sie für ihre Verdienste und ihren Einsatz mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ausgezeichnet. mehr...
Nachruf auf Erwin Seiler, international erfolgreicher Motorradrennfahrer
Erwin Seilers Lebensweg ist zu Ende gegangen. Am 7. Oktober 2016, am Tage seines 80. Geburtstags, nahmen wir Abschied von ihm im Rahmen einer Trauerfeier in München. Wer war eigentlich Erwin Seiler? Was hat ihn geprägt und zu der Persönlichkeit werden lassen, die wir ein Stück seines Lebens begleitet haben, kennenlernen, lieben, achten und bewundern konnten? mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Zehnte (letzte) Folge: Trotz Hammer und Sichel ein später Sieg demokratischer Traditionen – Hammer und Sichel sind die bekanntesten Symbole des Kommunismus, der sich in Rumänien nach dem 23. August 1944 rasch breit machte und schließlich die gesamte Macht im Staate übernahm. Die beiden Werkzeuge sollten das Bündnis von Arbeiter- und Bauernschaft während der „Diktatur des Proletariats“ symbolisieren, doch könnte man alles auch anders, realitätsnaher sehen: Der Hammer schlug auf alle echten wie vermeintlichen Gegner ein, und die Sichel des Todes raffte Hunderttausende in staatlichem Auftrag dahin. mehr...
Aufschlussreicher Studienband über Mechanismen der Securitate bei ihren repressiven Aktivitäten in Siebenbürgen
Ein wichtiges Buch, das bereits 2014 erschien, ist in dieser Zeitung noch nicht vorgestellt worden. Es handelt sich um den von Joachim von Puttkamer, Stefan Sienerth und Ulrich A. Wien bei Böhlau herausgegebenen Studienband „Die Securitate in Siebenbürgen“. Er enthält in schriftlich ausgearbeiteter Form Vorträge, die im September 2010 in Jena während der Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) gehalten wurden. Die international besetzte Tagung mit Referaten über Methoden und Mechanismen der ehemaligen rumänischen Geheimpolizei „Securitate“ bei ihren repressiven Aktivitäten in Siebenbürgen war in Zusammenarbeit mit dem Münchner Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) und der Jenenser Friedrich-Schiller-Universität veranstaltet worden. mehr...
Mehr Empathie für Flüchtlinge
Das vom Bund der Vertriebenen (BdV) für dieses Jahr ausgerufene Leitwort zum Tag der Heimat „Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute“ zog sich wie ein roter Faden durch die zentrale Festveranstaltung am 29. August im Humboldt-Saal der Berliner Urania. Dr. Bernd Fabritius, MdB, begrüßte erstmals in seinem Amt als BdV-Präsident die Anwesenden und eröffnete die Veranstaltung mit einer Würdigung: Erika Steinbach, MdB, seine langjährige Amtsvorgängerin, habe die Ziele des BdV mit besonderem Nachdruck verfolgt und den Verband gleichzeitig in die Mitte der Gesellschaft gebracht und dort verankert. Gemäß einem einstimmigen Beschluss der BdV-Bundesversammlung wurde ihr die Ehrenpräsidentschaft verliehen. Da die Geehrte aus familiären Gründen kurzfristig verhindert war, bat der BdV-Präsident als Zeichen der Zusammengehörigkeit unter großem Zuspruch des Publikums das gesamte anwesende Präsidium zur Ernennung in Abwesenheit auf die Bühne. mehr...








