Ergebnisse zum Suchbegriff „Bayern Landes“
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Heimattag einer höheren Gemeinschaft: 66. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelbühl
„Ich gehör dazu! Du auch?“ Unter diesem Leitwort, das der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland entliehen wurde, fand der 66. Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 13. bis 16. Mai in Dinkelsbühl statt. Tausende Siebenbürger Sachsen legten ein Bekenntnis zu ihrer Gemeinschaft ab, die größer ist und weit über sich selbst hinausweist hin zur deutschen Kultur und dem europäischen Selbstverständnis. So begrüßte Verbandspräsident Dr. Bernd Fabritius den Kanzleramtschef Peter Altmaier bei der Festkundgebung mit den Worten: „Wir gehören dazu!“ Altmaier bestätigte, dass die Siebenbürger Sachsen ein beeindruckender Teil der deutschen Kultur sind, und ermunterte sie, ihre Traditionen fortzuführen. Dass sie das begeistert tun, zeigten die rund 3000 Trachtenträger, die am Festzug durch die mittelalterlichen Straßen der Stadt Dinkelsbühl teilnahmen und dem kalten Pfingstwetter trotzten. mehr...
Bernd Fabritius: "Wir gehören dazu!"
Es ist eine absolute Premiere für Deutschland, dass der Ministerpräsident eines Herkunftslandes bei einem Heimattag der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler spricht. Dies betonte Dr. Bernd Fabritius, MdB, Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., in seiner Festrede am 15. Mai beim Heimattag in Dinkelsbühl. Der 66. Heimattag stand unter dem Motto "Ich gehör dazu! Du auch?". Bei kaltem Pfingstwetter wurden rund 20.000 Besucher, darunter 3.000 Trachtenträger verzeichnet. Fabritius begrüßte bei der Festkundgebung vor der Schranne den rumänischen Ministerpräsidenten Dacian Ciolos mit einer hochrangigen Delegation. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe kürzlich die Einladung zur BdV-Jahresversammlung angenommen. Dass nun Kanzleramtschef Peter Altmaier zum Heimattag gekommen sei, zeige, „dass wir Siebenbürger Sachsen gut angekommen sind und dass das Motto stimmt: Wir gehören dazu!“ In seiner Festansprache warb Bernd Fabritius für eine starke Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen. Der Bundesregierung dankte er für die neue Kulturkonzeption und die Entschädigung der deutschen Zwangsarbeiter. Er forderte Empathie für die Opfer der heutigen Flucht und Vertreibung, legte aber auch Wert auf eine klare Differenzierung zwischen Siebenbürger Sachsen und Migranten. Von Rumänien forderte Bernd Fabritius eine gerechte Eigentumsrückgabe, würdigte aber auch den Einsatz des Landes für deutschsprachige Schulen und rief dazu auf, das Potenzial der Kirchenburgen stärker zu nutzen. Die Festrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Staatsakt für Hans-Dietrich Genscher
Der am 31. März im Alter von 89 Jahren verstorbene frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher wird am 17. April in Bonn mit einem Staatsakt geehrt. Die offizielle Anordnung ist durch Bundespräsident Joachim Gauck erfolgt, um Genschers herausragende Verdienste um die Bundesrepublik zu würdigen. Fast zwei Jahrzehnte hindurch hat der gebürtige Hallenser die Außenpolitik der Bundesrepublik geprägt. Der langjährige FDP-Vorsitzende war von 1974 bis 1992 Außenminister und Vizekanzler unter Bundeskanzler Helmut Kohl. Im Zentrum seines politischen Handelns standen die europäische Integration, eine aktive Entspannungspolitik zur Überwindung der Ost-West-Konfrontation in der Ära des Kalten Krieges, und die deutsche Wiedervereinigung. mehr...
"Ein Ruck geht durch die Gemeinschaft": Verbandstag der Siebenbürger Sachsen wählt Doppelspitze
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. hat eine Doppelspitze eingeführt und die Weichen gesetzt, um die erfolgreiche Kultur- und Jugendarbeit fortzusetzen. Dr. Bernd Fabritius ist neuer Verbandspräsident, Herta Daniel bekleidet als erste Frau in der 66-jähigen Geschichte der Landsmannschaft das Amt der Bundesvorsitzenden. Beide wurden beim Verbandstag, dem höchsten Gremium des landsmannschaftlichen Verbandes, der am 7. und 8. November 2015 im Gustav-Stresemann-Institut e.V. in Bonn tagte, mit überwältigender Mehrheit gewählt. In einer Resolution wurde die Bundesregierung aufgefordert, Russlanddeportierte und andere deutsche Zwangsarbeiter zu entschädigen. In einem zweiten Beschluss setzte sich der Verband für die Rückgabe bzw. Entschädigung des im Kommunismus enteigneten Eigentums in Rumänien ein. mehr...
Mehr Empathie für Flüchtlinge
Das vom Bund der Vertriebenen (BdV) für dieses Jahr ausgerufene Leitwort zum Tag der Heimat „Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute“ zog sich wie ein roter Faden durch die zentrale Festveranstaltung am 29. August im Humboldt-Saal der Berliner Urania. Dr. Bernd Fabritius, MdB, begrüßte erstmals in seinem Amt als BdV-Präsident die Anwesenden und eröffnete die Veranstaltung mit einer Würdigung: Erika Steinbach, MdB, seine langjährige Amtsvorgängerin, habe die Ziele des BdV mit besonderem Nachdruck verfolgt und den Verband gleichzeitig in die Mitte der Gesellschaft gebracht und dort verankert. Gemäß einem einstimmigen Beschluss der BdV-Bundesversammlung wurde ihr die Ehrenpräsidentschaft verliehen. Da die Geehrte aus familiären Gründen kurzfristig verhindert war, bat der BdV-Präsident als Zeichen der Zusammengehörigkeit unter großem Zuspruch des Publikums das gesamte anwesende Präsidium zur Ernennung in Abwesenheit auf die Bühne. mehr...
Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO)
Am 11. Juni wurde die Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des HDO im Adalbert Stifter Saal des Kulturforums im Sudetendeutschen Haus vor ca. 160 Gästen eröffnet. Ein Grußwort des Ministerialdirigenten Eugen Turi vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, ein Vortrag des HDO-Direktors Prof. Dr. Andreas Otto Weber über Flucht, Vertreibung und Deportation der Deutschen aus dem östlichen Europa vor 70 Jahren sowie ein Abriss seiner Stellvertreterin Brigitte Steinert über die Entstehung der Ausstellung standen auf dem Programm. Neville Dove, Studienleiter an der Königlichen Oper Dänemark, umrahmte die Eröffnung mit zwei Klavierstücken von Franz Liszt. mehr...
Heimattag der gelebten Identität: 65. Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen stark von der Jugend geprägt
Der 65. Heimattag der Siebenbürger Sachsen fand vom 22. bis 25. Mai 2015 unter dem Motto „Identität lohnt sich“ in Dinkelsbühl statt. Rund 26000 Besucher nahmen daran teil, so viele wie noch nie seit dem ersten Pfingsttreffen 1951. Rekordzahlen wurden auch beim Festumzug verzeichnet: 108 Gruppen mit weit über dreitausend siebenbürgisch-sächsischen Trachtenträgern. Wie der Bundesvorsitzende und BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius, MdB, Bayerns Landtagspräsidentin Dr. Barbara Stamm, der Forumsvorsitzende Dr. Paul Jürgen Porr und andere Redner feststellten, sei die siebenbürgisch-sächsische Identität Voraussetzung für eine sich voll entfaltende Persönlichkeit. Es war ein Heimattag der gelebten Identität und der Jugend, die voller Stolz und mit Leichtigkeit mitmachte. Besonders stark war diesmal der Begegnungscharakter des Heimattages mit vielen bewegenden Erlebnissen und Gesprächen. Ein attraktives, niveauvolles Kulturprogramm förderte das Geschichts- und Kulturbewusstsein, ein vielseitiges Angebot von Brauchtum, Tanz und Musik sprach die „sächsische Seele“ an, Reden und Diskussionen stellten Öffentlichkeit her, um Mitstreiter in der Politik zu gewinnen und die weltweite Vernetzung der Siebenbürger Sachsen zu festigen. mehr...
Barbara Stamm: "Bayern ist der verlässliche Partner der Siebenbürger Sachsen"
Barbara Stamm, MdL, Präsidentin des Bayerischen Landtags, hat in ihrer Festrede am 24. Mai beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl den Beitrag des Verbandes zum Erhalt und zur Weitergabe der siebenbürgisch-sächsischen Kultur an die junge Generation gewürdigt. Es sei Aufgabe der Politik, diese deutsche Kultur zu unterstützen: „Bayern war, ist und bleibt der verlässliche Partner der Siebenbürger Sachsen.“ Die CSU-Politikerin zeigte sich zuversichtlich, dass Klaus Johannis seinen Gestaltungsspielraum als Präsident Rumäniens weiterhin bestmöglich nutzen und noch sehr viel Positives für sein Land bewirken werde. Die Rede wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...
Forstwissenschaftler, Experte für Jagdwesen und noch viel mehr ...
„Durch seine Auffassung und sein Werk gehört Diplom-Forstwirt Rudolf Rösler zur Plejade der Elite von Forstwirten“, die die Kronstädter Forstwissenschaftliche Fakultät hervorgebracht hat und „die auf dem Niveau der anderen weltweit traditionsreichen Forstfakultäten stehen und sich in vollem Umfang im europäischen Raum verwirklicht haben“. Mit diesen Worten würdigte Dr.-Ing. Christian Stoiculescu, langjähriger Mitarbeiter am Forstwissenschaftlichen Forschungsinstitut Bukarest, den Forstwissenschaftler und Kollegen Rudolf Rösler als bedeutende Persönlichkeit in seinem Fachbereich. Doch er ist nicht nur ein bekannter Forstwissenschaftler und Experte des Jagdwesens, sondern auch ein interessierter, vielseitig tätiger Botaniker, ebenso „ein Bücherfreund, Bibliograph, Kartograph, Graphiker und Maler“, der nach acht erfüllten Jahrzehnten auf ein umfassendes Werk zurückblicken kann. mehr...
Rumäniens Außenminister sichert "fließenden und zivilisierten Wahlvorgang" in München und anderen Städten Europas zu
Der neue Außenminister Rumäniens Teodor Meleșcanu ist in seinem ersten Auslandsbesuch heute nach München gekommen, um den Ablauf des Wahlvorgangs für die Präsidentschaftswahl am 16. November zu verbessern. Bei der Stichwahl um das höchste Staatsamt stehen sich morgen Klaus Johannis und Ministerpräsident Victor Ponta gegenüber. Der Chef der rumänischen Diplomatie führte ein Gespräch mit Dr. Bernd Fabritius, MdB und Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In einem exklusiven Interview für die Siebenbürgische Zeitung erklärte Teodor Meleșcanu, weshalb der erste Urnengang schlecht organisiert war und gibt Auskunft über die Maßnahmen zur besseren Ausrichtung des Wahlvorgangs. Der Außenminister würdigte die Rolle der deutschen Minderheit, der Auslandsrumänen und betonte die herausragende Rolle, die Deutschland für Rumänien spielt. Das Interview, das Siegbert Bruss führte, wird im Folgenden in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Das 20 Minuten lange Gespräch in rumänischer Sprache kann am Ende dieses Artikels als mp3-Datei gehört werden. mehr...









