Ergebnisse zum Suchbegriff „Bergschule Schaessburg“
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Gedanken zu den siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften
Was die Kultur eines Gemeinwesens formt, sind die in Raum und Zeit herausgebildeten Lebensumstände, äußere und zwischenmenschliche. Bedingt und geprägt werden sie oft durch Klima, eigentlich durch die gesamte physische Umwelt und vor allem durch einen Fundus an tradiertem (also weitergegebenem) Wissen und an Werten sowie durch die gemeinsamen Grundüberzeugungen dieser Menschengruppe. Die zwei wichtigsten Marker eines Gemeinwesens sind meiner Meinung nach Sprache und Religion (im weitesten Sinne jenes Verbindende, das zu einem Zusammenhalt der Gemeinschaft durch Sprache, Bräuche und Traditionen führt), ein Zusammenhalt, der sich vor allem in Situationen bestätigen muss, wenn dieses Gemeinwesen existentiell gefährdet ist, z.B. durch klimatische oder politische Ursachen, z.B. durch Umsiedlung. mehr...
Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturpreis 2025 für Hannelore Baier
Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis, die höchste von den Siebenbürger Sachsen vergebene Ehrung für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen, wurde für das Jahr 2025 der Journalistin und Historikerin Hannelore Baier zuerkannt. Der Preis wird in feierlichem Rahmen am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, während des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl verliehen. mehr...
Studienreise nach Siebenbürgen: Anmeldung bis 31. Januar
In der Karwoche veranstaltet Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, zusammen mit der Katholischen Akademie am Dom in Wien eine gehaltvolle Siebenbürgenreise. Die unter das Motto „Siebenbürgen. Kulturelle Dialoge zwischen gestern und heute“ gestellte Studienreise findet von Samstag, den 12. April, bis Freitag, den 18. April 2025 unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Heinke Fabritius statt. mehr...
„Wer mit sich selbst in Frieden lebt …“: Samuel Beer zum Neunzigsten
Als Samuel Beer am 4. Dezember 1934 in Neppendorf in Siebenbürgen in einer Bauernfamilie als fünftes von sieben Kindern zur Welt kam, war ihm sicherlich nicht in die Wiege gelegt worden, was dann aus ihm geworden ist: ein Mensch, der nach neunzig Jahren gelassen darauf zurückblickt: ein erfülltes Leben, das allen Widrigkeiten widerstanden und jemand hervorgebracht hat, der in Frieden mit sich und seinem Umfeld lebt. mehr...
Vom Czernowitzer Staatsanwalt zum Schäßburger Theaterautor: Constantin von Tuschinski zum 40. Todestag
Erinnern Sie sich noch an die Tuschinskis in Schäßburg? Besitzen Sie möglicherweise Briefe, Fotos oder andere Erinnerungsstücke an sie? Dann können Sie dabei helfen, ihr Andenken für die Zukunft zu bewahren. Historiker Alexander Tuschinski, ihr einziger Enkel, sammelt derzeit Anekdoten, Artefakte und Informationen für eine geplante Biographie. mehr...
20 Ausgaben ProEtnica – ein Festival für friedliches Zusammenleben
„Die Bewahrung von Traditionen interessiert mich gar nicht“, provoziert Volker Reiter, der Begründer des interkulturellen Festivals ProEtnica, das nun schon zum 20. Mal in der Festung von Schäßburg vom 28. August bis 1. September ausgetragen wurde. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2000 haben über 10.000 Vertreter der nationalen Minderheiten daran teilgenommen und rund 200.000 Besucher mit ihren Trachten, Tänzen und Traditionen begeistert. mehr...
„Wegbereiter der Moderne“: Historiker Gerald Volkmer referiert beim Heimattag über Dr. Carl Wolff
Am 11. Oktober jährt sich der Geburtstag von Dr. Carl Wolff zum 175. Mal. Aus diesem Anlass hielt Dr. Dr. Gerald Volkmer, stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte des östlichen Europa (BKGE), beim diesjährigen Heimattag im Rahmen der Vortragsreihe der Carl Wolff Gesellschaft den nachfolgenden Vortrag „Ein Wegbereiter der Moderne. 175 Jahre seit der Geburt des siebenbürgischen Wirtschaftspolitikers Dr. Carl Wolff (1849–1929)“. mehr...
Hegt wird gesangen!: "Det Frähjohr kitt än de Wegden"
Kaum zu glauben, dass das beliebte Lied „Det Frähjohr kitt än de Wegden“ (Das Frühjahr kommt in die Weiden) in vier Jahren seinen 100. Geburtstag feiern wird! Im Laufe der Zeit ist es in das Volksgut übergegangen und nur wenige kennen seine Urheberin.
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Gold, Silber und Bronze dazu: Der zweifache Handball-Weltmeister Roland Gunnesch vollendet heute sein 80. Lebensjahr
Er ist zweimal Handball-Weltmeister geworden, 1970 in Frankreich und 1974 in Ost-Berlin. Er hat Olympia-Silber 1976 in Montreal und Olympia-Bronze 1972 in München gewonnen. Dazu kommt eine Bronze-Medaille, errungen 1967 bei der WM in Schweden. Diese Bilanz macht Roland Gunnesch, der heute sein 80. Lebensjahr vollendet, zum erfolgreichsten rumäniendeutschen Sportler und zu einem der erfolgreichsten Handballer überhaupt. Zweimal Weltmeister geworden sind auch Hans Moser und Michael Redl (1961 und 1964); Moser hat zusätzlich WM-Bronze (1967) gewonnen, Redl sowohl WM-Silber (1959) als auch WM-Bronze (1967). mehr...
Günter Czernetzkys Filmabend in Wien
Den in Schäßburg geborenen und an der dortigen Bergschule seine gymnasiale Ausbildung absolviert habenden Filmemacher Günter Czernetzky muss man wohl, zumal in siebenbürgischen Kreisen, nicht mehr vorstellen. Beruflich lehrte er an verschiedenen Hochschulen und Instituten, zuletzt auch an der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt, war aber vor allem langjährig freischaffender Regisseur und Autor einer markanten filmischen Produktionsreihe, die nicht nur beim siebenbürgisch-sächsischen Publikum Anklang fand. mehr...








