Ergebnisse zum Suchbegriff „Bilder Klausenburg“

Artikel

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5. Februar 2023

Kulturspiegel

Temeswar kommt nach München: Werkschau von Bruno Maria Bradt im Haus des Deutschen Ostens München

2023 ist Temeswar Kulturhauptstadt Europas. Aus diesem Anlass veranstaltet das Haus des Deutschen Ostens München die Programmreihe „Temeswar 2023: Die Kulturhauptstadt kommt nach München“. Ab 8. Februar wird eine Auswahl aus dem Werk von Bruno Maria Bradt, einem gebürtigen Temeswarer, der heute im mittelfränkischen Fürth lebt, im HDO präsentiert. Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Programmreihe werden folgen. mehr...

2. Januar 2023

Kulturspiegel

Schlossverein gibt Broschüren über siebenbürgische Orte heraus

Kürzlich ist mit „Agnetheln“ das achte Heft aus der Reihe der vom Siebenbürgischen Kulturzentrum „Schloss Horneck“ herausgegebenen Informationsbroschüren über siebenbürgische Orte erschienen, deren Namen einzelne Räume auf Schloss Horneck zieren. mehr...

3. Dezember 2022

Kulturspiegel

Vom „Seimen Ännchen“ zur „Princesse Omer“: Zu einem Jugendbildnis der Pianistin Anna Simonis, später verheiratete Baronin v. Braunecker (1832-1914)

Während wir über die Bilder des oft gezeichneten, gemalten und fotografierten türkischen Generals Omer Pascha (eigentlich Mihailo/Michael Latas) lückenlos informiert sind, weiß man über jene von Anna Simonis, später verheiratete Baronin v. Braunecker, nur wenig. Neben einer Fotografie, die sie wenige Jahre vor ihrem Tod zeigt, ist meines Wissens nur die fotografische Reproduktion eines Jugendbildnisses erhalten geblieben. Das Hüftbild, welches das damals wohl 16-jährige „Seimen Ännchen“ in einem schulterfreien Biedermeierkleid mit Schnebbentaille zeigt, erinnert an ähnlich anmutige Damenbildnisse, wie sie damals in Bukarest vor allem der aus Klausenburg zugewanderte Maler und Lithograph Carol Popp de Szathmáry, der bereits 1851 verstorbene Constantin D. Rosenthal (vor allem durch sein allegorisches Bild „România Revoluționară“ bekannt) oder auch der hier zeitweilig lebende August Schoefft fertigten. mehr...

3. November 2022

Kulturspiegel

Rudolf Girsts exzellente Fotos: Von Hermannstadt nach Bistritz und ins Burzenland

Die Kirchenburgen und Kirchen prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild der Dörfer und Städte, in denen Siebenbürger Sachsen leben oder gelebt haben. Nachdem in den neunziger Jahren zahlreiche deutsche Einwohner ausgewandert sind, bleiben die Kirchen vielerorts letzte sichtbare Zeugnisse unserer Volksgruppe. Die imposanten Kirchenburgen haben Rudolf Girst schon in früheren Jahren fasziniert und so wurden sie zu oft fotografierten Motiven bei seinen acht Reisen durch Siebenbürgen. Auf seiner jüngsten Reise dokumentierte er die Kirchenburgen erstmals auch aus luftiger Höhe mit Drohnenbildern. Seine Luft- und Bodenbilder bringt Rudolf Girst nicht nur durch Vorträge unter die Leute, sondern er bietet sie auch im Internet zum kostenlosen Herunterladen an. Rudolf Girst berichtet. mehr...

15. Oktober 2022

Österreich

Nachbarschaft Wels: Eröffnungskonzert zum 10. Siebenbürgischen Kulturherbst in Oberösterreich

Mit einem Festkonzert feierte der Siebenbürgische Landesverband die Eröffnung des 10. Siebenbürgischen Kulturherbst in Oberösterreich. Die Nachbarschaft Wels hatte dazu als Veranstalter in den großen Kammermusiksaal der Landesmusikschule Wels eingeladen. Das Programm wurde vom Barockensemble Transylvania aus Klausenburg bestritten, das damit bereits zum vierten Mal mit einem Konzert in Wels gastierte – wobei das letzte Gastspiel 2020 pandemiebedingt nur online hatte stattfinden können.
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27. September 2022

Sachsesch Wält

Ernst Göhn (Gyöngyösi): De Zet vergauht …

Das folgende Mundartgedicht wurde dem Theaterstück „De irscht Ognithler Eisebahn“ von Ernst Gyöngyösi entnommen, das im Jahr 1983 von einer Agnethler Theatergruppe für die „Deutsche Stunde“ des rumänischen Fernsehens aufgeführt wurde. Das Mundartgedicht in Agnethler Mundart ist zugleich eine Premiere für die Rubrik "Sachsesch Wält" - es wird von einer Audiodatei im mp3-Format begleitet, so dass es nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden kann (siehe Aufruf und Datei am Ende dieses Artikels). mehr...

5. September 2022

Kulturspiegel

Mit der Wusch im Harbachtal: Kultursommer 2022 in Hundertbücheln, Holzmengen, Agnetheln

Nach der gelungenen Premiere des Theaterstücks „,Se kit, se kit…‘ – De Wusch uch Nået äm Hårbåchtool“ beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl trafen wir uns am 6. August in Hundertbücheln zur Probe mit fünf neuen SchauspielerInnen und verabschiedeten uns eine Woche später bei den Kulturtagen in Agnetheln: 39 Mitglieder der extra für die Wusch-Geschichten zusammengestellten und vom Landesverband Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen eingeladenen Theatergruppe der HOG-Regionalgruppe Harbachtal-Hermannstadt mit Wurzeln im Harbachtal – eine zusammengewachsene Gemeinschaft, die viel Spaß hatte und super Durchhaltevermögen bewies. mehr...

1. August 2022

Kulturspiegel

In Mediasch wird ein bedeutender Bücherschatz aus dem 14.-16. Jahrhundert gehoben

„Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!“ Das bekannte Zitat aus Goethes Faust könnte gut als Motto der Historikerzunft stehen, die versucht, das lückenhaft überlieferte Wissen über unsere Vergangenheit zu sammeln, so weit wie möglich zu verstehen und zu ergänzen, um ein möglichst klares Bild davon zu gewinnen, woher wir kommen. Wer nun die siebenbürgisch-sächsische Vergangenheit studieren will, hat erhebliche Mühe, die Quellen aufzuspüren, denn viele gingen im Laufe der Jahrhunderte durch Kriege und Feuersbrünste, auch aus Unachtsamkeit verloren oder finden sich recht willkürlich verteilt in verschiedenen Archiven und Bibliotheken Siebenbürgens und Europas. mehr...

10. April 2022

Kulturspiegel

erlebnisse steigen wie papierdrachen auf: Richard Wagner zum Siebzigsten / „Lebendige Worte“ (XXX)

Richard Wagner wurde am 10. April 1952 in Lowrin im Banat (Rumänien) geboren. Er studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Wagner war Mitgründer und Mitglied der Aktionsgruppe Banat (1972-1975), zu der unter anderen Gerhard Ortinau, Rolf Bossert, William Totok, Johann Lippet, Anton Sterbling, Albert Bohn, Werner Kremm und Ernest Wichner gehörten und der Herta Müller, Balthasar Waitz, Horst Samson und Helmuth Frauendorfer nahestanden. Die „Aktionsgruppe Banat“, eine literarisch-politische Vereinigung junger deutscher Autoren, hatte es sich zum Ziel gesetzt hatte, eine zeitgemäße, westlich orientierte Literatur zu schreiben und gleichzeitig für eine kritische Öffentlichkeit im realsozialistischen Rumänien zu plädieren. Nach der Zerschlagung der Gruppe durch den Geheimdienst Securitate im Herbst 1975 kam es wiederholt zur Einschränkung der Publikationsmöglichkeiten. Wagner verlor 1983 seinen Job als Redakteur bei der Karpatenrundschau. Nach der Protestaktion 1984, die unter der Schlagzeile „Brief an die Macht“ bekannt wurde, bedrohte die Securitate den Sprecher der Gruppe, Horst Samson, und später auch Johann Lippet. Im März 1987 verließen Wagner, Müller und Samson Rumänien, im Sommer folgten Totok und Lippet, im Herbst Frauendorfer. Richard Wagner und seine damalige Ehefrau Herta Müller ließen sich in Berlin nieder. mehr...

19. Januar 2022

Kulturspiegel

Nachwuchsseminar und Exkursion für Studierende und Doktoranden

Erinnerungsorte und Räume im habsburgischen Südosten Europas; Zeit und Ort: 26. bis 28. September 2022, Raum Hermannstadt/Sibiu, Südsiebenbürgen; Leitung: Kurt Scharr (Innsbruck), Florian Kührer-Wielach (München); Veranstalter: Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa (KGKDS), Tübingen; Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), München; Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL), Tübingen mehr...