Ergebnisse zum Suchbegriff „Ddr“

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2. April 2016

Kulturspiegel

Geplantes Filmprojekt: Seine Rumänienreise will Wolfgang Ettlich nach 25 Jahren wiederholen

1990 lernte ich einen Siebenbürger Sachsen aus Schäßburg in München kennen, der nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs sofort Rumänien verlassen hat und mit der Familie nach Bayern gezogen ist. Durch dieses Treffen entstand die Idee, eine filmische Entdeckungsreise zu machen, wie beim Fall der Mauer 1989, nur hieß das Land nicht DDR, sondern Rumänien. mehr...

23. März 2016

Kulturspiegel

Neuerscheinung: Weshalb sind die Deutschen aus Rumänien ausgewandert?

Bukarest – Am 18. Februar stellte Dr. Laura Gheorghiu im Kulturhaus „Friedrich Schiller“ ihr Buch „Die verschwundene Gemeinschaft. Die Deutschen in Rumänien zwischen 1945 und 1967“ (in rumänischer Sprache) vor. Darin analysiert sie, warum die Deutschen in den letzten Jahrzehnten nahezu geschlossen ausgewandert sind. mehr...

12. März 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Vexierspiegel Securitate

Hat es eine rumäniendeutsche Literatur gegeben, gibt es sie gar? Es hat in Rumänien viele Deutsche gegeben, die geschrieben haben, viele tun es heute noch, in Rumänien oder sonstwo. Die Unterstellung aber, dass sie eine rumäniendeutsche Literatur geschrieben hätten, dürfte den meisten unter ihnen nur ein müdes Lächeln abringen. Kein Lächeln hingegen, auch nicht das müdeste, leuchtet einem aus dem „Vexierspiegel“ entgegen, den Gerhardt Csejka und Stefan Sienerth uns vor Augen halten. Den Spiegel hat ein Glaser verfertigt, dem es stets um Transparenz zu tun war, allerdings nur in einer Richtung, und diesem Meister war stets glasklar, dass es diese Literatur gibt. Der rumänische Nachrichtendienst Securitate wusste alles und alles besser als all die Deutschschreibenden – zumal über diese. Sie wusste mit hundertprozentiger (Staats-)Sicherheit, dass diese den rumänischen Staat und seine Sicherheit gefährdeten, allesamt und zusammen das kommunistische Gemeinwesen untergruben, in Bünden und Verbänden, einvernehmlich subversiv, hinterlistig konspirativ, und wenn die Verbindungen unerfindlich waren und so geheim, wie nur ein Geheimdienstler es sich vorstellen kann, musste man sie halt erdichten, vulgo erfinden.
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1. November 2015

Kulturspiegel

„Freiheit in Kinderschuhen" in Ludwigsburger Filmmatinee gezeigt

Das ist der Titel eines Dokumentarfilms von Joachim Stall, der am 4. Oktober im „LUNA“ in Ludwigsburg innerhalb einer Filmmatinee gezeigt wurde. Geladen hatte die Stadt Ludwigsburg mit Anne Kathrin Müller, ihrer Beauftragten für Migration und Integration, und dem Verein FinK e.V. Das Datum war bewusst gewählt. Denn der Film erzählt persönliche Geschichten von Zeitzeugen aus Rumänien und der DDR. Mit Uwe, dem Hauptprotagonisten, begibt man sich auf eine Zeitreise in die 1980er Jahre, als Freiheit der große Traum seiner Jugend und vieler Menschen im Osten war. Fotos und Archivmaterial aus Filmen und Nachrichtensendungen und nicht zuletzt die Musik lassen diese Jahre lebendig werden. mehr...

27. Oktober 2015

Kulturspiegel

In Bad Kissingen: "Das Leid der Anderen" – Erinnerungskulturen in Europa

Die Themen Flucht, Vertreibung, Ethnozid sind derzeit in Europa so präsent und aktuell wie noch nie nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Seminar „Das Leid der Anderen“ der Akademie Mitteleuropa vom 22.-27. November in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen soll es um die Erinnerungskulturen in Deutschland und den östlichen Nachbarländern, um den Holocaust, Ethnozide und Vertreibungen der Gegenwart sowie den Umgang mit dem geschichtlichen Erbe der kommunistischen Diktaturen gehen. mehr...

8. September 2015

Kulturspiegel

Seminar mit Johann Lippet: „Literatur in der Diktatur“

Zum Seminar „25 Jahre deutsche Einheit – Literatur in der Diktatur“ lädt die Hanns-Seidel-Stiftung für den 2.-4. Oktober ins Bildungszentrum Wildbad Kreuth ein. mehr...

10. Juli 2015

Verbandspolitik

Heimatlose – Herausforderung und Chance

Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck am 20. Juni in Berlin zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung (siehe dazu auch "Gedenkstunde in Berlin für die Opfer von Flucht und Vertreibung"). mehr...

1. Juli 2015

Kulturspiegel

Dissertation über die Geschichte vertriebener Apotheker

Im Institut für Geschichte der Pharmazie in Marburg entsteht gegenwärtig eine Dissertation über Vertreibung und Integration deutscher Apotheker nach dem Zweiten Weltkrieg. Neben den Umständen der Vertreibung werden auch die besonderen Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung der Apotheker in das Apothekenwesen der Aufnahmeländer untersucht. mehr...

25. Juni 2015

Kulturspiegel

In Bad Kissingen: "Die Chancen neuen Zusammenhalts in Europa nach 1989"

„Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen lädt vom 23. bis 28. August 2015 an Politik und Zeitgeschichte interessierte Personen aus Ostmitteleuropa und Deutschland zu einer Bildungs- und Begegnungswoche ein. mehr...

8. Juni 2015

Kulturspiegel

Eine Konferenz in Berlin beschäftigte sich mit dem Erbe der kommunistischen „Giftschränke“

Die Tagung mit dem Titel „Aus den Giftschränken des Kommunismus – Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa“, die vom 28. bis 30. April im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin stattfand, zog eine Zwischenbilanz über die Aufarbeitung kommunistischen Erbes. Im Mittelpunkt dieser vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), dem Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS) organisierten Konferenz standen Minderheitengruppen aus Rumänien und Ungarn. mehr...