Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutsche Botschafter Rumaenien“
Artikel
Ergebnisse 161-170 von 350 [weiter]
Nationaltheater „Radu Stanca“ aus Hermannstadt kooperiert mit Staatsschauspiel Stuttgart
Lessings „Nathan“ hat es nie an Aktualität gefehlt – erst recht nicht heute mit den kriegerischen, religiösen, wirtschaftlichen und politischen Konflikten im Nahen Osten und ihrer globalen Ausstrahlung. So gibt es nun auf den Bühnen eine Nathan-Renaissance. Armin Petras, der Intendant des Stuttgarter Staatsschauspiels, geht aber in seiner Inszenierung über eine „werkgetreue“ Interpretation ebenso hinweg wie über eine plumpe Aktualisierung. Zwar ist die Gegenwart im Bühnenbild des laufend bombardierten und beschossenen Hotels, in das er die Handlung verlegt, akustisch und optisch präsent, aber Petras sucht jenseits dieser äußerlichen Assoziationen nach den Konflikten in den von Fundamentalismus geprägten Köpfen der Protagonisten. Diese Absicht lässt sich mit einem multiethnischen Ensemble, das aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Spielkulturen kommt, überzeugender darstellen als mit einem (sprachlich) homogenen Ensemble, ist Petras überzeugt und hat im Hermannstädter Nationaltheater und deren Intendanten Constantin Chiriac die richtigen Partner gefunden.
mehr...
Bundesvorstand tagte in München: "Wir Siebenbürger Sachsen sind Teil der deutschen Kultur"
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. setzt sich mit erheblichem Aufwand für die Pflege der siebenbürgisch-sächsischen Kultur und den Erhalt des Kulturerbes ein. In seiner konstituierenden Sitzung am 12. März in München plante der Bundesvorstand zahlreiche kulturelle Tätigkeiten und erörterte die Entwicklungen auf Schloss Horneck und die Sicherung der Kirchenburgen in Siebenbürgen nach den Vorkommnissen in Radeln und Rothbach. Der Verband arbeitet dabei eng mit anderen siebenbürgischen Vereinen zusammen, auch über die Landesgrenzen hinaus, und fördert die siebenbürgischen Anliegen in Gesprächen sowohl mit der Bundesregierung als auch mit der rumänischen Regierung. mehr...
„Großkokler Botschaften – Bunte Kleinanzeigen“
Günter Czernetzky gehen die Ideen nicht aus. Nach dem 2015er Novum „Gottes Mühlen mahlen … im Haferland 2014 – torsi & impressiones & infinitos“ wendet er sich in seiner DVD-Serie der bisher herausgegebenen siebenbürgisch-sächsischen „Dorfportraits“ 2016 einem Genre zu, das zwischen Vorstellung von Orten und echter Werbung für Bauten oder neuartige Produkte aus siebenbürgischen Dörfern angesiedelt werden kann. Der Titel „Großkokler Botschaften – Bunte Kleinanzeigen“ ist regelrecht ernst aufzufassen. mehr...
Einsatz für Deutsche im Ausland
Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland hat einen Führungswechsel vollzogen. Aus diesem Anlass fand am 16. Februar ein Empfang in der rumänischen Botschaft in Berlin statt, zu der der Stiftungsratsvorsitzende Hartmut Koschyk, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, MdB, und der rumänische Botschafter Emil Hurezeanu eingeladen hatten. Die Stiftung engagiert sich für das Pfarrhaus in Wurmloch, das renoviert wurde und künftig als Begegnungsstätte genutzt werden soll. mehr...
Moskau kritisiert Ausstellung über Russland-Deportation
Bukarest – Anlässlich der sich zum 71. Mal jährenden Deportation der Rumäniendeutschen 1945 zur Zwangsarbeit in die ehemalige UdSSR wurde am 27. Januar im Bukarester Athenäum die Ausstellung „Hinter dem Stacheldraht“ – in rumänischer Sprache und damit auch dem rumänischen Publikum zugänglich – eröffnet. Gezeigt wurden auf 12 Paneelen Dokumente aus dem Fundus des Nationalen Rates für das Studium der Securitate-Archive (CNSAS) sowie des Nationalen Zentralarchivs, also Verträge, Amtskorrespondenz, Listen, Briefe und Statistiken, ausgewählt vom CNSAS mit Unterstützung der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) Rumänien. mehr...
Gespräche über Eigentumsrückgabe und Rettung der Kirchenburgen in Rumänien
Rund tausend unerledigte Restitutionsfälle haben der Verband der Siebenbürger Sachsen und die Landsmannschaft der Banater Schwaben seit November 2015 erfasst. Vier Ordner mit den Erfassungsbögen der Verbandsmitglieder übergaben Verbandspräsident Dr. Bernd Fabritius, MdB, und Bundesvorsitzender Peter-Dietmar Leber am 22. Februar an den Botschafter Rumäniens Emil Hurezeanu in Berlin. Die Übergabe erfolgte anlässlich eines Empfangs im Deutschen Bundestag, bei dem Bernd Fabritius mit Bischof Reinhart Guib und einer Delegation der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) dringende Maßnahmen zur Rettung der Kirchenburgen in Siebenbürgen erörterte. mehr...
Rumänisch-Deutsches Forum in Bukarest gegründet
Das Rumänisch-Deutsche Forum (rumänisch: Forumul de Cooperare Bilaterală Româno-Germană) wurde am 4. Februar in Bukarest gegründet, um den ständigen Dialog der beiden Länder auf Regierungs- und privater Ebene zu fördern. Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins ist Prof. Dr. Andrei Pleșu, ehemaliger Außenminister Rumäniens und Begründer des New Europe College. Bei der Gründungsveranstaltung warb Michael Roth, Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, um Rumänien als starken proeuropäischen Partner. mehr...
Rumäniens Ministerpräsident zu Antrittsbesuch in Berlin
Berlin - Seine erste Auslandsreise unternahm der neue rumänische Ministerpräsident Dacian Cioloș, Amtsnachfolger von Victor Ponta, nach Deutschland. Seit vergangenem November leitet der 46-jährige frühere EU-Agrarkommissar eine parteiunabhängige Technokraten-Regierung. In Berlin traf der Premier Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz lobte die Kanzlerin die gute Zusammenarbeit beider Staaten und erklärte, Deutschland unterstütze Rumäniens Bemühungen, Mitglied des Schengen-Raums zu werden. Auf dem Besuchsprogramm standen ferner Gespräche mit Bundesratspräsident Stanislav Tillich sowie mit Mitgliedern der Deutsch-Rumänischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag. Der rumänischen Delegation gehörten neben Außenminister Lazăr Comănescu auch der im Kabinett Cioloș für die Beziehungen zu den Auslandsrumänen zuständige Minister Dan Stoenescu, der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) Ovidiu Ganț und der rumänische Botschafter in Berlin Emil Hurezeanu an. mehr...
Ein Journalist als Botschafter in Berlin: Interview mit Emil Hurezeanu
Am 25. September 2015 hat Emil Hurezeanu die Seiten gewechselt, aber nur dem Anschein nach. Denn als neuer Botschafter Rumäniens in der Bundesrepublik Deutschland bleibt er sich treu. Als Journalist hat er seine starke Stimme jahrzehntelang für ein demokratisches und modernes Rumänien erhoben, den Siebenbürger Sachsen und dem deutschen Kulturkreis fühlte er sich stets eng verbunden. Diese Grundhaltung führt er nun mit den Mitteln der Diplomatie fort und engagiert sich für eine Vertiefung der deutsch-rumänischen Beziehung, wie er im folgenden Interview mit Siegbert B r u s s erklärt. Am 26. August 1955 in Hermannstadt geboren, studierte Emil Hurezeanu Jura in Klausenburg (1975-1979) und erwarb den Masterabschluss in internationalen Beziehungen an der Universität Boston (1991). Seit 1976 wirkte er zunächst als Redakteur bei der Zeitschrift Echinox in Klausenburg und machte sich dann als kritischer Journalist beim Sender Freies Europa in München und der Deutschen Welle in Köln einen Namen. 1998 wurde er als Ehrenbürger Hermannstadts ausgezeichnet, am 26. November 2015 ernannte ihn die West-Universität Temeswar zu ihrem Ehrendoktor. mehr...
Vasile Dâncu erhält Bundesverdienstkreuz
Bukarest – Noch vor seiner Ernennung zum Vizepremier ist der bekannte Soziologe, ehemalige Minister, Senator und EU-Parlamentarier Vasile Dâncu mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. mehr...








