Ergebnisse zum Suchbegriff „Deutschtum“

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21. Mai 2008

Verbandspolitik

Podiumsdiskussion: „Unser Verband. Unsere Gemeinschaft. Unsere Zukunft“

Die Frage nach der Zukunft unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft im zusammenwachsenden Europa des 21. Jahrhunderts ist engstens verknüpft mit der Identitätsfrage. Aufgabenspektrum und Profil unseres Verbandes unterliegen dem Wandel der Zeiten. Von dem verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, einem Partner und Freund der Siebenbürger Sachsen, stammt der Ausspruch: „Wer nicht handelt, wird behandelt.“ Der Fort­bestand der sächsischen Gemeinschaft, die seit einem Vierteljahrhundert in der weltweiten Föderation der Landsleute in Siebenbürgen, Deutschland und Österreich, den USA und Kanada vernetzt ist, hängt von der aktiven und solidarischen Mitgestaltung ihrer Mitglieder ab. Mit diesem brisanten Themenfeld setzten sich am 12. Mai, zum Abschluss des Pfingst­treffens in Dinkelsbühl, Repräsentanten der siebenbürgisch-sächsischen Verbände aus Siebenbürgen, Öster­reich und Deutschland, Vertreter aus Kirche, Politik und Jugend auseinander. mehr...

26. September 2007

Verbandspolitik

17. Sachsentreffen: "Das Erbe selbstbewusst in die Zukunft tragen"

„Erbe und Zukunft“ – unter diesem Motto stand das 17. Sachsentreffen, das am 15. September erstmalig in Hermannstadt stattfand. Rund 2 500 Gäste strömten an dem sonnigen Samstag in die Europäische Kulturhauptstadt, darunter 700 aktive Teilnehmer. Eröffnet mit einem Festgottesdienst, gefolgt von Trachtenumzug, Konzert und Ausstellungen, Vortrag und Festrede sowie der Verleihung der Honterusmedaille bot das Begegnungsfest ein vielfältiges Programm. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland war vertreten durch den Bundesvorsitzenden Dipl.-Ing. Arch. Volker Dürr und den Vorsitzenden der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, Harald Janesch, die mit einer Delegation des Patenlandes Nordrhein-Westfalen angereist waren, durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern, Dr. Bernd Fabritius, sowie die Blaskapelle und die Erwachsenentanzgruppe der Kreisgruppe Landshut (Berichte folgen in der Siebenbürgischen Zeitung Online vom 26. und 27. September 2007). mehr...

26. August 2007

Kulturspiegel

Moltke: „Schütze, Gott, dein Volk der Sachsen ...“

Das Gedicht „Siebenbürgen, Land des Se­gens“ gilt als eine der besten künstlerischen Leis­tungen des siebenbürgisch-deutschen Vor­märz. Dessen Verfasser, Leopold Maximilian Moltke, wurde am 18. September 1819 in Küstrin geboren. Da das Familienvermögen in den Freiheitskriegen verloren gegangen war, fehlten die Mittel, seinen Wunsch zu erfüllen, eine Universität zu besuchen. Schließlich konnte er sich als Buchhan­dlungsgehilfe in Frankfurt a. d. O. etablieren und am reichen wissenschaftlichen Angebot der Buchhandlung weiterbilden. Durch Lektüre wurde er auf Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen aufmerksam, und es kam der Wunsch auf, sich in Siebenbürgen niederzulassen. mehr...

30. September 2005

Interviews und Porträts

Wilhelm Braisch

"Dort, wo ich geboren,/ da lehrte man das Hassen./ Meine Würde ging verloren/ D’rum hab ich es verlassen.// Wir mussten werden Genossen,/ eingesperrt im eigenen Land,/ verfolgt, beklaut, verstoßen,/ Deutschtum langsam schwand." (Aus "Fremde Heimat" von Wilhelm Braisch) - Dort, wo er geboren ..., will sagen Agnetheln, nämlich am 5. Juni 1956; und in Siebenbürgen litt es Wilhelm Braisch 31-jährig nicht mehr, aus allzu bekannten Gründen. Oktober 1987 flüchtet der gelernte, in Kronstadt berufstätige Kfz-Mechaniker in die Bundesrepublik. mehr...

10. September 2005

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Siebenbürgischer Fernfahrer avanciert "auf Abwegen"

„Dort, wo ich geboren,/ da lehrte man das Hassen./ Meine Würde ging verloren/ D’rum hab ich es verlassen.// Wir mussten werden Genossen,/ eingesperrt im eigenen Land,/ verfolgt, beklaut, verstoßen,/ Deutschtum langsam schwand.“ (Aus „Fremde Heimat“ von Wilhelm Braisch) - Dort, wo er geboren ..., will sagen Agnetheln, nämlich am 5. Juni 1956; und in Siebenbürgen litt es Wilhelm Braisch 31-jährig nicht mehr, aus allzu bekannten Gründen. Oktober 1987 flüchtet der gelernte, in Kronstadt berufstätige Kfz-Mechaniker in die Bundesrepublik. mehr...

1. September 2005

Interviews und Porträts

Christel Ungar-Topescu

Christel Ungar-Topescu ist seit März 2003 Chefredakteurin der deutschen Sendung des öffentlich-rechtlichen rumänischen Fernsehens TVR. 1966 in Hermannstadt geboren, absolvierte sie die dortige Brukenthalschule und studierte Philologie in Jassy. Seit 1990 arbeitet sie in der Bukarester deutschen Redaktion von TVR, seit März 2003 setzt sie neue "Akzente" als Chefredakteurin. Sie ist mit dem bekannten Fernsehsportjournalisten Cristian Topescu verheiratet. Erst kürzlich zeigte die deutsche TV-Sendung einen Bericht über den Heimattag der Siebenbürger Sachsen und ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft, Volker Dürr. Mit Christel Ungar-Topescu sprach Siegbert Bruss über die Inhalte der Sendung, ihre Bedeutung für die deutsche Minderheit und die Zusammenarbeit mit ausgewanderten Sachsen und Schwaben. mehr...

1. November 2004

Interviews und Porträts

Horst Göbbel

Es war im Herbst 1944. Auf den Straßen Nordungarns schlängelten sich unzählige Wagen der aus Nordsiebenbürgen geflüchteten Sachsen. Ein Sonderzug mit 52 Güterwaggons, der am 21. September Bistritz verlassen hatte, transportierte schwangere Frauen, Kranke und Gebrechliche, Frauen mit kleinen Kindern und Alte. Unter ihnen befand sich auch die hochschwangere Maria Göbbel aus Jaad mit ihrer zehnjährigen Tochter und der kranken Schwiegermutter, die schon nach einigen Tagen starb. Der Ehemann mit den zwei größeren Kindern war mit dem Pferdewagen im Treck unterwegs. Am 2. Oktober, der Zug hielt in Ofeherto, gebar Maria Göbbel auf Stroh und einer Decke im Waggon Zwillinge: Erika und Horst. mehr...

20. Oktober 2004

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Erfassung evangelischer Gemeindearchive in Siebenbürgen abgeschlossen

Er befinde sich noch in einer Lernphase, gestand der neue bundesdeutsche Generalkonsul in Hermannstadt, Eberhard von Schubert, knapp einen Monat nach Amtsantritt. Doch jetzt schon sei er beeindruckt von den zahlreichen Aktivitäten in seinem Einzugsgebiet. Auffallend sei die Vernetzung von Institutionen vor Ort, aber auch mit Partnern aus Deutschland und Österreich. So geschehen und gesagt auf der Tagung der Süddeutschen Historischen Kommission am 7. und 8. Oktober im Hermannstädter Institut für Geisteswissenschaften. mehr...

1. Oktober 2004

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Horst Göbbel: hervorragender Einsatz für die Gemeinschaft

Es war im Herbst 1944. Auf den Straßen Nordungarns schlängelten sich unzählige Wagen der aus Nordsiebenbürgen geflüchteten Sachsen. Ein Sonderzug mit 52 Güterwaggons, der am 21. September Bistritz verlassen hatte, transportierte schwangere Frauen, Kranke und Gebrechliche, Frauen mit kleinen Kindern und Alte. Unter ihnen befand sich auch die hochschwangere Maria Göbbel aus Jaad mit ihrer zehnjährigen Tochter und der kranken Schwiegermutter, die schon nach einigen Tagen starb. Der Ehemann mit den zwei größeren Kindern war mit dem Pferdewagen im Treck unterwegs. Am 2. Oktober, der Zug hielt in Ofeherto, gebar Maria Göbbel auf Stroh und einer Decke im Waggon Zwillinge: Erika und Horst. mehr...

12. Juni 2004

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Preisverleihungen in Dinkelsbühl

In festlichem Rahmen fanden am Pfingstsonntag die diesjährigen Preisverleihungen in der St. Paulskirche zu Dinkelsbühl statt. Geehrt wurden die Siebenbürgisch-Sächsische Bruder- und Schwesternschaft Setterich mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis, alsdann Christine-Franziska Lapping, Helga Fabritius und Wolfram-Wilhelm Ortius mit dem Ernst-Habermann-Preis, und Dr. Ernst Weisenfeld mit der höchsten Auszeichnung, dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis. Die musikalische Umrahmung des Festaktes gestalteten Hans-Paul Fuss (Trompete) und Christian Orben (Orgel). mehr...