Ergebnisse zum Suchbegriff „Enthoben“
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„In Zeiten des Vormärz“: Der 13. Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“
Als der Hermannstädter Hora-Verlag vor nunmehr 18 Jahren den ersten Band von Wilhelm Andreas Baumgärtners „Geschichte der Siebenbürger Sachsen“ mit dem Titel „Der vergessene Weg“ vorlegte, kündigte er ihn im Klappentext mit folgenden Worten an: „Der ungarische König Geisa II. hat vor über 800 Jahren Deutsche geholt, um die transsilvanische Wüstenei zu kultivieren. So einfach ist die immer wieder zu hörende Erklärung für die Existenz der Siebenbürger Sachsen. Viel zu einfach, wie der Journalist und Historiker Wilhelm Andreas Baumgärtner beweist. Er führt uns zurück in eine Zeit, als mutige Männer und Frauen sich ins Ungewisse aufgemacht haben, und zeigt, dass die Wahrheit weitaus vielschichtiger und interessanter ist als die allzu einfache Geisa-Theorie.“ Mit diesem ersten Band hat sich der Autor auf eine lange Reise begeben, um unsere Vorfahren auf ihrem Weg in unsere Zeit zu begleiten und auf der er nun, auf der 13. Station, an der Schwelle des 19. Jahrhunderts angekommen ist. mehr...
Nachruf auf Mathias Möss: Ein Leben im Zeichen der Gemeinschaft
Der langjährige Vorsitzende der Kreisgruppe Waldkraiburg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Mathias Möss, ist am 8. Mai 2024 in Mühldorf am Inn verstorben. Mit ihm verliert die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen und der Landler einen über Jahrzehnte und unter verschiedenen Rahmenbedingungen stets im Sinne seiner Gemeinschaft aktiv wirkenden Landsmann. mehr...
Universitätsstadt ohne eigene Universität: Hermannstadt beherbergte Klausenburger "König Ferdinand I."-Universität von 1940 bis 1945
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi beleuchtet im folgenden Aufsatz die Hintergründe, Umstände und Bedeutung des Umzugs der Klausenburger Universität, die in den Kriegswirren von 1940 bis 1945 in Hermannstadt beherbergt wurde. Hermannstadt erbrachte dabei den Beweis seiner Eignung als Universitätsstadt, hier wurde auch der Literaturkreis gegründet, der eine wichtige Rolle im öffentlichen Bewusstsein Rumäniens spielte. Gabanyis Artikel erschien erstmals im Tagungsband „Siebenbürgen als Erfahrungsraum. Studien zur deutschsprachigen Literatur, Presse und Schule“, herausgegeben von Maria Sass und Doris Sava, Peter Lang Verlag 2019, S. 73-82, und wird hier in einer gekürzten Fassung nachgedruckt. mehr...
Unversöhnter Träumer: Geschichten aus Siebenbürgen von Géza Szőcs
Siebenbürgen, das „Land des Segens“ und die „süße Heimat“, ist den Siebenbürgern geraubt worden. Schuld sind allerdings nicht allein die Kommunisten und andere Übeltäter, nein, auch die „eigenen“, siebenbürgischen Künstler und Dichter haben seit einem geraumen Jahrhundert allerhand drangesetzt, die Gewissheiten, die heute noch bei allen Zusammenkünften hymnisch wehmütig beschworen werden, nach schöpferischen Kräften zu relativieren, vulgo madig zu machen. Das mag man bedauern, man muss aber auch diesen merk-würdigen Menschen zugestehen, dass sie nur das – in ihren Augen – Beste woll(t)en. Und das ist immer relativ und manchmal schmerzlich. mehr...
Mathias Möss feiert seinen 90. Geburtstag
Der langjährige Vorsitzende der Kreisgruppe Waldkraiburg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Mathias Möss, feiert am 23. August seinen 90. Geburtstag. Außer dem Jubilar die allerbesten Glückwünsche zu diesem Ehrentag zu überbringen, gebührt es sich, auf so einen langen und außerordentlich erfolgreichen Lebenslauf zurückzublicken. mehr...
Uns gehört das Wundern: Pfarrer i.R. und Mundartautor Bernddieter Schobel wurde 80
Bernddieter Schobel wurde am 10. Januar 1940 in Hermannstadt geboren. Väterlicherseits stammt er aus dem Burzenland, mütterlicherseits aus dem Unterwald. Er studierte Theologie in Hermannstadt und war Pfarrer in Felmern bei Fogarasch und in Neudorf bei Hermannstadt. Nach der Aussiedlung zu Silvester 1969/1970 war er im Schuldienst (bis 1977) und danach als Pfarrer in Hengstfeld bei Crailsheim tätig, wo er heute im Ruhestand zusammen mit seiner Frau Elisabeth wohnt. 1979 war er Mitbegründer der Kreisgruppe Crailsheim – Schwäbisch Hall, für die er sich seither einsetzt. Zudem hält er Gottesdienste bei Veranstaltungen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In Mundart schreibt er Gedichte und Erzählungen. Seit 2005 betreut er, zusammen mit Hanni Markel, die Mundartrubrik Sachsesch Wält unserer Zeitung, die maßgeblich zur Förderung der Mundart und Autoren beiträgt. Sein Mundartstück „Åwer tichtij wore se dennich!“ wurde von der Theatergruppe Crailsheim beim Heimattag 2008 in Dinkelsbühl aufgeführt. Für sein vielseitiges Engagement wünschen wir Bernddieter Schobel weiterhin Schaffensfreude und vor allem Gesundheit. Im folgenden Text erinnert sich der Jubilar, wie er als Pfarrer unbehelligt von der Securitate tätig sein konnte. mehr...
Hermannstädter Bürgermeisterin Astrid Fodor wieder im Amt
Die Hermannstädter Bürgermeisterin Astrid Fodor ist seit dem 19. Juli wieder im Amt. Das Landgericht Hermannstadt kassierte eine umstrittene Verordnung der Präfektin des Kreises Hermannstadt Adela Muntean, die die deutsche Bürgermeisterin am 3. Juli ihres Amtes enthoben hatte. mehr...
Peter Motzan zum Siebzigsten: solides Wissen und geradezu legendäres Sprachempfinden
Zu den Bonmots, die Peter Motzan gegen Ende seiner Dienstzeit im Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München e. V. (IKGS) aus seinem großen Vorrat an Zitaten und Anekdoten immer wieder hervorholte, gehörte auch der Ausspruch des Literarturkritikers Günter Blöcker (1913-2006), der anlässlich seines 70. Geburtstages auf die Frage, was für Zukunftspläne er hege, geantwortet haben soll, er werde sich auf sein Altenteil zurückziehen, ab sofort die Feder aus der Hand legen und nichts mehr publizieren. mehr...
Neuer Gedichtband von Franz Hodjak
Franz Hodjak: „Der Gedanke, mich selbst zu entführen, bot sich an“. Gedichte. Lithographien von Hubertus Giebe. Verlag SchumacherGebler, Dresden 2013, 100 Seiten, 22,50 Euro, ISBN 978-3941209-28-2 mehr...
In Rumänien: viel Unzufriedenheit, wenig Alternativen
Rumänien steht in den Schlagzeilen internationaler Medien, bietet aber kaum Anlass zur Freude. Straßenproteste mit vielen Gewalttaten haben am 12. Januar begonnen, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Eine außerordentliche Plenarsitzung des Parlaments am 23. Januar brachte zwar keine Lösung, aber eine spektakuläre Entlassung: Außenminister Teodor Baconschi wurde von Premier Emil Boc seines Amtes enthoben, nachdem er in einem Blog-Eintrag die Demonstranten als „gewalttätige Vorstadt“ (rumänisch: „mahala“) beleidigt hatte. Amtsnachfolger ist Cristian Diaconescu, Ehrenvorsitzender der mitregierenden Union für den Fortschritt Rumäniens und Vizepräsident des rumänischen Senats. mehr...






