Ergebnisse zum Suchbegriff „Euro 2012“
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Amüsante Miniatur von Frieder Schuller
Der vielseitige Sprachbastler und Wortjongleur, Stückeschreiber, Journalist und Filmemacher Frieder Schuller entdeckte und erweckte nicht nur das siebenbürgische Katzendorf bei Reps zur Residenz des vielbesprochenen „Dorfschreibers von Katzendorf“, er hinterließ auch bitterböse Gedichte an die Adresse des kommunistischen Alltags in Rumänien. mehr...
„Und wir können nicht bleiben“: Hommage an den Banater Schriftsteller Richard Wagner
Zum 65. Geburtstag von Richard Wagner entstand die Idee, ihm jeweils einen Satz zu schreiben und diese in der Zeitschrift Spiegelungen zu veröffentlichen. Freunde, Weggefährten, Bekannte beteiligten sich daran. Doch da damit nicht alles gesagt war, entschieden sich Horst Samson und Anton Sterbling im Nachhinein, als Ergänzung und Fortsetzung den Band „,Die Sprache, die auf das Nichts folgt, die kennen wir nicht‘. Sätze und Texte für Richard Wagner“ im Pop Verlag herauszugeben. Dieser vereint nun im ersten Teil die besagten Gratulationssätze, die von lakonischen Aussagen bis zu spannungsgeladenen ausufernden Satzgefügen reichen, allesamt eine Hommage an den mittlerweile schwer erkrankten Schriftsteller. mehr...
Wenn die Welt zerbricht: Erzählungen von Varujan Vosganian
„Das Schicksal ist kein sonderlich gut temperiertes Instrument, es kennt allerlei Nuancen.“ Mit diesen Nuancen, vor allem den dunklen, macht uns Varujan Vosganian in seinem Erzählungsband „Als die Welt ganz war“ schmerzhaft bekannt. Seine Figuren sind Grenzgänger, Wanderer zwischen den Welten: der vergangenen und der gegenwärtigen, der realen und der imaginären, zwischen oben und unten, Licht und Dunkelheit, Tod und Leben. Ein solcher Dualismus bildet das Gerüst jeder der vier Erzählungen, die 2013 im rumänischen Original erschienen sind und von Ernest Wichner ins Deutsche übertragen wurden. Zwischen den verschiedenen Welten lässt Vosganian „Grenzgebiete“ entstehen, graue Räume zwischen „Kopf und Zahl, Weiß und Schwarz“, durch die es – bisweilen unter Qualen – zu gelangen gilt oder in denen sich entscheidet, auf welcher Seite man endgültig verweilen will. mehr...
Seminar in Bad Kissingen: „Zerfällt Europa? Deutsche und ostmitteleuropäische Sichtweisen“
2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Die friedenserhaltende Wirkung, der wirtschaftliche und soziale Wohlstand für rund eine halbe Milliarde Menschen wurden damit gewürdigt. Die europäische Einigung schien unaufhaltsam und unauflöslich. Es gab keinen Staat in Europa, der nicht dazugehören wollte. Aber es haben sich neue Konfliktlinien entlang der Grenzen der alten westlichen mit den ostmitteleuropäischen Staaten ergeben. Die Ostmitteleuropäer fühlen sich in ihren nationalen und teilweise auch in religiösen kollektiven Identitäten bedroht. Es soll im Seminar eine Analyse der gegenwärtigen Probleme und Perspektiven versucht werden. mehr...
„Wann wird Interpretation zu Manipulation, und wie weit darf Wissenschaft gehen?“
Literaturwissenschaft arbeitet mehrperspektivisch. Vielfältig in den Methoden schürfen ihre Vertreterinnen und Vertreter disziplinübergreifend in den Sedimenten und Stoffen ihrer Forschungsgebiete. Die 2016 im Wiener Böhlau Verlag erschienene Dissertation (summa cum laude) von Michaela Nowotnick mit dem Titel „Die Unentrinnbarkeit der Biographie. Der Roman ‚Rote Handschuhe‘ von Eginald Schlattner als Fallstudie zur rumäniendeutschen Literatur“ leistet in der so verstandenen Weise literaturwissenschaftlich einen unschätzbaren Beitrag zur Aufklärung einer bislang vorherrschenden Intransparenz zu Leben und Werk des polarisierend rezipierten siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers. mehr...
Kunstausstellung beim Heimattag: Skulpturen von Ditmar Schuster
Im Rahmen der diesjährigen Heimattags-Kunstausstellungen sind im Haus der Geschichte Dinkelsbühl (Altrathausplatz 14; Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 10-17 Uhr; Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder von 6-16 Jahren 2 Euro, Familien 9 Euro – Heimattagsbesucher bezahlen den halben Preis) Skulpturen des siebenbürgischen Künstlers Ditmar Schuster unter dem Titel „Das innere Pulsieren der Dinge“ zu sehen. mehr...
Auszeichnung für Mircea Cărtărescu
Der von der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München, gemeinsam verliehene Thomas Mann-Preis geht in diesem Jahr an den rumänischen Schriftsteller Mircea Cărtărescu. mehr...
Iris Wolff erhält Literaturstipendium
Die siebenbürgische Autorin Iris Wolff hat eines von drei vergebenen Jahresstipendien für Literatur des Landes Baden-Württemberg erhalten. „Mit den Literaturstipendien ermöglichen wir jungen Talenten, sichtbar zu werden und damit im Literaturbetrieb vorwärts zu kommen. Mit dieser Unterstützung können die drei Nachwuchsautorinnen ihren Beitrag zu wichtigen künstlerischen und gesellschaftlichen Diskursen leisten“, erklärte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 14. Februar in Stuttgart. mehr...
Idealistisches Unterfangen: Eine neue siebenbürgisch-sächsische Liedersammlung
Es ist kaum zu glauben: Im Zeitalter der „Musikindustrie“ mit Rock, Pop, Techno und sonstigen „boomenden Trends“ kommen zwei Damen auf die Idee, eine Anthologie siebenbürgisch-sächsischer Lieder zu erstellen! Die beiden Herausgeberinnen der Sammlung „E Liedchen hälft ängden“ (Ein Liedchen hilft immer), Angelika Meltzer und Rosemarie Chrestels, rechtfertigen dies idealistische Unterfangen im Vorwort dadurch, dass sie beabsichtigen, „diese Kleinode (noch einmal) ins Bewusstsein unserer Landsleute zu holen, ‚unseren‘ Jugendlichen über die Lieder ihren Herkunftsdialekt und ihr siebenbürgisch-sächsisches musikalisches Erbe nahezubringen.“ Mit Fragebogen, Durchforsten von Liedersammlungen, Auswerten handschriftlich überlieferter Melodien und Sätze kam schließlich, nach dreijähriger Arbeit, das zustande, was zum heutigen Repertoire singender Siebenbürger Sachsen hüben und drüben gezählt werden könnte. Auf nahezu 350 Druckseiten begegnen uns über 300 Lieder, in vorwiegend sächsischer Mundart samt deutscher Übertragung, mit abwechselnd ein- bis vierstimmigen Vortragsmöglichkeiten. mehr...
Frühes Filmdokument digitalisiert: "Kronstädter Honterusfest von 1936" auf DVD
Seit Dezember vergangenen Jahres liegt eine neue DVD vom Kronstädter Honterusfest von 1936 vor, buchstäblich bewegte und bewegende Bilder aus einer längst vergangenen Zeit. Der hierfür verwendete Schwarzweiß-Film wurde 1936 vom Kronstädter Lederhändler, Amateurfilmer und -fotografen Ludwig Mieß (1881-1959) anlässlich des Kronstädter Honterusfestes aufgenommen. mehr...





