Ergebnisse zum Suchbegriff „Fabritius 2016“
Artikel
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Neue Sachlichkeit aus dem Gulag: Zu einem Bildnis des Sängers und Theatermannes Ernst Herberth Groh aus der Zeit seiner Deportation
Erst vor wenigen Monaten wurde die Neue Sachlichkeit, die dominierende Stilrichtung der 1920er Jahre, mit einer großen Ausstellung der Kunsthalle Mannheim gefeiert – genau dort, wo 1925 alles mit einer von Gustav F. Hartlaub kuratierten Gemäldeschau begonnen hatte (den Begriff hatte er gleich miterfunden). Hier soll es um ein Porträt gehen, das zwei Jahrzehnte später entstand, aber dennoch etwas von der Magie verströmt, die von den damals gemalten Bildern ausging (weshalb Kunsthistoriker auch von Magischem Realismus sprechen). Was insofern überraschend ist, als es in der Russland-Deportation und mithin unter prekärsten Bedingungen entstanden ist. mehr...
Stephan Mayer ist neuer Präsident des Bundes der Vertriebenen / Bundesvorsitzender Lehni in Präsidium
Die Bundesversammlung des Bundes der Vertriebenen (BdV) hat am 10. Oktober in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer, der mit 98 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt wurde. Mayer folgt auf Dr. Bernd Fabritius, der den Verband seit 2014 geführt hat und nicht erneut kandidierte, um sich voll auf sein Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten konzentrieren zu können. mehr...
BdV wählt neue Verbandsspitze: Stephan Mayer soll auf Dr. Bernd Fabritius folgen
Am Freitag, den 10. Oktober 2025, werden die Delegierten der Bundesversammlung des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Berlin ein neues Präsidium wählen. Der bisherige Präsident Dr. Bernd Fabritius wird nach fast elfjähriger Amtszeit nicht erneut antreten. Als Nachfolger steht der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer zur Wahl. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
Preisverleihungen 2025 in Dinkelsbühl: Hannelore Baier Kulturpreisträgerin, Ortrun Rhein erhält Carl-Wolff-Medaille
In hervorragender Weise wissenschaftlich bzw. sozial engagierte, heimatverbundene Frauen wurden am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl im Rahmen der diesjährigen Preisverleihungen geehrt: Hannelore Baier mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis und Ortrun Rhein mit der Carl-Wolff-Medaille. Dr. Konrad Gündisch formulierte eingangs seiner Laudatio auf Hannelore Baier prägnant: „Offensichtlich unabhängig voneinander haben zwei Preisgerichte entschieden, heute zwei starke Frauen zu ehren, die engagiert, aktiv, empathisch, selbstbewusst und zugleich äußerst zurückhaltend sind. Sie stehen nicht gerne im Mittelpunkt, aber sie packen an, arbeiten in einem Bereich, der Alten- und Hospizpflege, eng zusammen, in anderen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber mit einem gemeinsamen Ziel: ihrer Gemeinschaft zu dienen! […] Helfen Sie dem Altenheim des Dr. Carl-Wolff-Vereins in Hermannstadt durch Spenden! Sie unterstützen damit die selbstlose Arbeit der Heimleiterin ebenso wie jene der Vorsitzenden des Trägervereins.“ mehr...
Rumäniens Außenministers Emil Hurezeanu in Dinkelsbühl: "Wir leben und praktizieren Europa seit jeher"
Rumäniens Außenminister Emil Hurezeanu ist erst seit sechs Monaten im Amt, ob er es auch in der neuen Regierung innehaben wird, ist noch offen. Auch als Chefdiplomat seines Landes erwies er den Siebenbürger Sachsen die Ehre und nahm, ähnlich einer Prozession, in den letzten 35 Jahren zum wiederholten Male am Heimattag in Dinkelsbühl teil. Der gebürtige Hermannstädter fühlt sich den Siebenbürger Sachsen freundschaftlich tief verbunden, wie er in seinem Grußwort am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, bekannte. Hurezeanu würdigte den gemeinsamen Weg, die Werte und den christlichen Glauben, die man teile. Der Minister freute sich, dass die deutsch-rumänischen Beziehungen ihre beste Zeit erlebten, und zeigte sich zuversichtlich, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgern niemals untergehen werden. Emil Hurezeanus Ansprache, eine Liebeserklärung an die Siebenbürger Sachsen und Europa, wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...
Großzügige Spende für Kinderhospiz in Hermannstadt
Eine großzügige Spende der Firma Linde und des Musikers Peter Maffay für das Kinderhospiz in Hermannstadt haben die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf und die Leiterin des Carl Wolff Altenheims und des Erwachsenen- und Kinderhospizes, Ortrun Rhein, am 18. Dezember 2024 in Oberschleißheim entgegengenommen. mehr...
Christa Wandschneider zum Siebzigsten: „Wo ein Wille, da ist ein Weg!“
Christa Wandschneider wurde am 25. August 1954 in Großpold (Siebenbürgen) geboren. 1980 siedelte sie durch Heirat in die Bundesrepublik um. Es folgten erste Kontakte zum Verband (damals Landsmannschaft) der Siebenbürger Sachsen. Von 1994 bis 2016 übernahm sie die Leitung der Heimatortsgemeinschaft Großpold. Seit 1996 ist sie Landesfrauenreferentin des Landesverbands Bayern und von 2012 bis 2023 war sie Bundesfrauenreferentin des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Sie war kraft ihres Amtes Mitglied im Deutschen Frauenrat bis 2023 und engagiert sich in der Frauenarbeit des Bundes der Vertriebenen. 2017 erhielt sie die Goldene Ehrennadel des HOG-Verbandes und 2023 das Goldene Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Heute lebt Christa Wandschneider in München und engagiert sich weiterhin im Verband. Frauennetzwerke und die Landlerthematik sind ihr sehr wichtig. Anlässlich ihres 70. Geburtstages führte Herta Daniel, Ehrenvorsitzende des Verbandes, folgendes Gespräch mit der Jubilarin. mehr...
„Die Weichen sind gestellt“ – 50 Jahre Kreisgruppe Ingolstadt
Die Kreisgruppe Ingolstadt lud am 15. Juni zu ihrem 50-jährigen Gründungsjubiläum ein. Dieses bedeutende Ereignis wurde mit vielen Gästen gefeiert, um auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit und Engagement zurückzublicken. Die Kreisgruppe hat in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Vielfalt in Ingolstadt geleistet und sich als unverzichtbarer Bestandteil unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft erwiesen. mehr...
Rumänische Regierung beschließt eine Erhöhung der monatlichen Entschädigungszahlung an Verfolgungsopfer von 13,8 %, ab Januar 2024
Die Rehabilitierung für politische Verfolgung in Rumänien (z. B. Deportation in die Sowjetunion oder die Bărăgan-Steppe, politische Verhaftung, Zwangswohnsitzverfügung etc.), wurde vom rumänischen Staat in den Gesetzen (DL) 118/1990 geregelt, durch Gesetz 211/2013 auf Betroffene im Ausland unabhängig von der Staatsangehörigkeit sowie durch die Gesetze 130/2020, Nr. 232/2020 auf Kinder von Betroffenen sowie durch Gesetz 71/2022 auf Stiefkinder ausgeweitet. Kinder und Stiefkinder haben dabei einen eigenen Leistungsanspruch, der nicht von den Eltern „abgeleitet“ wird, sondern für Defizite in der eigenen Kindheit eine Direktentschädigung darstellen soll („Kinder ohne Kindheit“). mehr...









