Ergebnisse zum Suchbegriff „Festzustellen“

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27. September 2019

Kulturspiegel

Zerschellte Verse – Neue Gedichte von Traian Pop Traian

Angekokelte Ceaușescu-Wälzer zieren das Cover des neuen Gedichtbands von Traian Pop Traian, „Bleierne Flügel. Gedichte und Bilder“, den er zusammen mit dem Fotografen Liviu Tulbure gestaltet hat und der in seinem Verlag erschienen ist. Darin sind neben Gedichten, die meist Ende der 1990er Jahre in Cannes und in Ludwigsburg entstanden sind, Fotos aus den bewegten Tagen des Umsturzes in Temeswar zu sehen. Der Großteil der Gedichte stammt aus dem Band „Putere absolută“ (Absolute Macht), der 1999 in Temeswar erschienen ist. Der in Kronstadt geborene Autor gehört zu den Lyrikern der 1980er-Generation und lebt heute in Ludwigsburg. mehr...

16. September 2019

Kulturspiegel

Auf Spurensuche in Siebenbürgen

Beim Googeln mit dem Namen „Hermann Kirchner“ stieß Matthias Ullrich, gebürtig aus Wölfis/Thüringen, welcher auch Hermann Kirchners (1861-1929) Geburtsort ist, und wo ein Gedenkstein an den berühmten Sohn der Stadt erinnert, auf YouTube auf die Filmaufnahme mit Steffen Schlandts Jugendchor, der 2011 beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl in der Paulskirche ,,Bäm Hontertstreoch“ (Text: Carl Römer, Weise: Hermann Kirchner) sang. Beim wiederholten Anhören des Liedes, keimte in Herrn Ullrich der Wunsch auf, nach Siebenbürgen zu fahren, um festzustellen, wo und wie Hermann Kirchner wirkte, ob man von ihm was wüsste und noch Spuren von ihm vorhanden wären. mehr...

20. Juli 2019

Rumänien und Siebenbürgen

Was bleibt vom Einfluss der Deutschen in Rumänien?

Auf der sechsten Konferenz des Projekts „Brücken der Toleranz“ in der Rumänischen Akademie in Bukarest ging es um den Beitrag der nationalen Minderheiten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Der Historiker Dr. Konrad Gündisch präsentierte die Etappen und Gründe der Einwanderung der deutschen Volksgruppen und ihre Rolle bei der Entwicklung ihrer Region in Rumänien. Er betonte, dass sich die deutsche Minderheit ihre Heimat auf dem heutigen Gebiet Rumäniens durch harte Arbeit und große Opfer erworben – und nicht etwa andere verdrängt hat. Gündisch fragte abschließend, was geblieben ist. Der Kommunismus hat vieles zunichte gemacht, der Großteil der Deutschen ist nach der Wende ausgewandert. mehr...

5. Juli 2019

Kulturspiegel

Festrede von Dr. Florian Kührer-Wielach zum 70-jährigen Verbandsjubiläum

Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland wurde am 26. Juni 1949 in München gegründet. Die Festveranstaltung „Für die Gemeinschaft – 70 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.“ fand im Rahmen des Heimattages am 8. Juni in der evangelischen St.-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl statt. In seiner Festrede mit dem Titel „Weil etwas fehlt“ würdigte Dr. Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), das vielseitige Wirken des Verbandes in einer spannungsreichen Zeit. Am Anfang seiner Existenz habe der Verband darum gekämpft, „Menschen nach Krieg, Flucht, Vertreibung und Aussiedlung ihre verlorene Würde wiederzugeben“. mehr...

10. Juni 2019

Verbandspolitik

Herta Daniel: "Wir stehen für unsere Gemeinschaft und die Bundesrepublik Deutschland ein!"

„Wir stehen für unsere siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft ein, wir stehen aber auch ein für die Gemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland!“ Mit diesen Worten bekräftigte Herta Daniel, Bundesvorsitzende der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, das ungebrochene Engagement der Siebenbürger Sachsen für ihre neue Heimat. Im Gegenzug forderte die Bundesvorsitzende in ihrer Festrede beim 69. Heimattag in Dinkelsbühl von den bundesdeutschen Politikern Rentengerechtigkeit für die Siebenbürger Sachsen und andere Aussiedler ein. Dank der Förderung von Bund und vom Land Baden-Württemberg werde Schloss Horneck zu einem internationalen Kultur- und Begegnungszentrum um- und ausgebaut. Mehr als 3.100 Trachtenträger nahmen am Pfingstsonntag am Festumzug durch die mittelterlichen Straßen der Stadt Dinkelsbühl teil, rund 24.000 Besucher kamen zu einem sehr gelungenen Pfingstfest zusammen. Die Festansprache der Bundesvorsitzenden wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

11. Dezember 2018

Verbandspolitik

Fremdrentenkürzungen: Kritischer Brief des Bundesaussiedlerbeauftragten Fabritius an Arbeitsminister Heil

Berlin - Mit entschiedener Kritik hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, auf die Darlegungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Fremdrente reagiert (siehe Bundesarbeitsministerium rechtfertigt Fremdrentenkürzungen). Die Siebenbürgische Zeitung (SbZ) hatte den Beauftragten der Bundesregierung um seine Stellungnahme gebeten. Wie Dr. Fabritius der Redaktion daraufhin schriftlich mitteilte, habe er die Antwort des BMAS zum Anlass genommen zu einem Brief an den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, um darin „auf aus meiner Sicht nicht vertretbare rechtliche und rechtspolitische Positionen hinzuweisen, die zu erheblichem Befremden führen“. Über die Kerninhalte seines Schreibens an Arbeitsminister Heil setzte der Bundesaussiedlerbeauftragte die SbZ-Redaktion in Kenntnis. Deutliche Kritik an der Stellungnahme des Bundesarbeitsministeriums äußert auch die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Herta Daniel. mehr...

5. November 2018

Aus den Kreisgruppen

Erntedankfeier in Stuttgart

Es gibt Gutes, es gibt Schlechtes. Beides müssen wir annehmen. Es ist nichts so schlecht, dass nicht auch etwas Gutes dabei wäre. Wir danken für alles, so wie es kommt. Darüber spricht Pfarrer Günther Auner in seiner Andacht beim Erntedankfest am ­
7. Oktober in der Sängerhalle in Stuttgart-Untertürkheim – und hält sich vorbildlich an seine eigene Predigt. mehr...

11. Juli 2018

Kulturspiegel

Spiegelungen 2.17: Diskurse über idealisierte Heimaten und Leerstellen

Nicht nur seit es ein an oberster staatlicher Stelle angesiedeltes Heimatministerium gibt, hat dieses weitgehend unübersetzbare Wort Hochkonjunktur. So nimmt es nicht wunder, dass sich die letzte Nummer der Zeitschrift des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), Spiegelungen, diesem Thema widmet und unter dem Titel „Idealisierte Heimaten“ mehrere Beiträge zu diesem Sujet vereint. Damit wird, so Florian Kührer-Wielach in seinem Leitwort, das Individuum in Beziehung zum Kollektiv und zum Raum gesetzt. Eine idealisierte Heimat wäre somit „die idealtypische Form dieses Verhältnisses“, wie sie nicht zuletzt in „migrantisch geprägten Dispositiven“ zu finden ist. mehr...

16. Juni 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Benjamin Józsa: "Die Zukunft beginnt jetzt"

Die Festrede beim 13. Begegnungsfest auf dem Huetplatz in Hermannstadt (diese Zeitung berichtete) hielt Benjamin Jósza, Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. Unter dem Titel „Die Zukunft beginnt jetzt“ setzte sich der Redner am 26. Mai mit dem Fortbestand des Forums, des deutschen Kulturerbes und des deutschen Schulwesens auseinander. Es habe kürzlich ein Strategieplanungsprozess begonnen, „in einem Umfang, wie es seit Gründung des Forums noch nicht der Fall gewesen ist“. Für die vielseitigen Aufgaben nimmt Jósza nicht nur die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen in die Pflicht, sondern alle seien gefordert, „die Ärmel hochzukrempeln“. Benjamin Józsas Festrede wir im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

14. Juni 2018

HOG-Nachrichten

Das 23. Große Zeidner Nachbarschaftsreffen in Dinkelsbühl

Zum zweiten Mal in Folge, zum vierten Mal insgesamt trafen sich rund 450 Zeidner zu ihrem großen Nachbarschaftstreffen in Dinkelsbühl. Das 23. Nachbarschaftstreffen bot vom 10. bis 13. Mai 2018 – neben der gewohnten Mischung aus Kultur, Kunst, Geschichte und Geselligem – wieder ein paar „Perlen“ und Überraschungen. Und natürlich gibt es Beobachtungen, die einen erfreuen, aber auch solche, die Anlass sind, nachdenklich zu werden. mehr...