Ergebnisse zum Suchbegriff „Flucht 1944“

Artikel

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15. Mai 2015

Kulturspiegel

Verdienstvoller Agrarwissenschaftler: Klaus Kurt Millim zum 80.

Der erste Lebensabschnitt unseres Jubilars, Dipl.-Ing. agr. Dr. rer. agr. Klaus Kurt Millim, ist charakteristisch für die nordsiebenbürgische Generation der 1930er Jahre: Flucht vor der Roten Armee, Heimkehr und Enteignung, Auflösung des deutschen Schulwesens. Am 13. Mai 1935 in Bistritz, dem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Nösnerlandes und des Deutschtums Nordsiebenbürgens, geboren, wurde Klaus Kurt Millim als drittes von sechs Kindern der Eheleute Friedrich Millim (Absolvent der Handelsschule Wien) und der Magda, Tochter des Rechtsanwaltes Dr. E. Kisch und Nichte des Sprachwissenschaftlers Prof. Dr. Gustav Kisch), geboren. mehr...

25. April 2015

Kulturspiegel

Bitte um Mithilfe: Gedichtband zur Deportation und DVDs

Der Filmemacher Günter Czernetzky erarbeitet eine Lyrikanthologie zur Deportation. Seine DVD „Nachbarn im KRAUTWINKEL“ wurde nun mit deutschen Untertiteln versehen, eine weitere Filmdokumentation „Gottes Mühlen mahlen… im HAFERLAND“ ist bis Mitte Mai zum Subskriptionspreis erhältlich. mehr...

22. Februar 2015

Aus den Kreisgruppen

Rechtzeitig mahnen und eingreifen!

Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Christian Vogel zitierte in seinem Grußwort beim Jahresempfang des Hauses der Heimat (HdH) am 27. Januar 2015 den Vorsitzenden des HdH, Horst Göbbel, der Tage davor im Nürnberger Rathaus anlässlich einer Gedenkstunde zu Völkermord, Flucht, Deportation und Vertreibung gesagt hatte: „Wir müssen rechtzeitig mahnen und eingreifen, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden!“ mehr...

22. Februar 2015

Sachsesch Wält

Otto F. Gliebe: "De Wuejchtel"

In der Weihnachtsausgabe 2014 der Briefe aus Brenndorf, S. 12-13 (das Heft kann als pdf-Datei auf www.brenndorf.de heruntergeladen werden), erzählt Otto Gliebe in anekdotischer Form Erinnerungen aus seiner Kindheit, woraus wir „Die Wachtel“ (De Wuejchtel) ausgewählt haben. Die derbe Fopperei mit der angeblich gefangenen Wachtel gehört sicherlich zu den beliebten, öfters lokalisierten Schwankmotiven. Andererseits kommt darin auch ein zeitgeschichtlicher Aspekt zum Ausdruck: Im Jahr nach der Russlanddeportation arbeiten bei den Sachsen nur noch Alte und Kinder auf den Feldern. mehr...

18. Februar 2015

Verschiedenes

Evakuierung 1944-1945: Gedanken aus der Ferne

Vor 70 Jahren starb Michael Wolf-Windau, einer der tiefsinnigen nordsiebenbürgischen Heimatdichter, während der Evakuierung im Sudetenland. Geboren am 5. November 1911 in Windau, war er durch eine schwere Rückenmarkkrankheit, unter der er seit seinem 10. Lebensjahr litt, behindert und von seiner Umwelt äußerlich isoliert. Bücher, vor allem die Bibel, halfen ihm, sich in einer Welt einzurichten, aus der heraus er seinen Landsleuten, seinen Freunden etwas geben konnte. mehr...

7. Februar 2015

Verbandspolitik

Deportationsgedenken im Haus der Heimat in Nürnberg

Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Christian Vogel zitierte in seinem Grußwort beim Jahresempfang des Hauses der Heimat (HdH) am 27. Januar den Vorsitzenden des HdH, Horst Göbbel, der Tage davor im Nürnberger Rathaus anlässlich einer Gedenkstunde zu Völkermord, Flucht, Deportation und Vertreibung gesagt hatte: „Wir müssen rechtzeitig mahnen und eingreifen, wenn die Menschenrechte mit Füßen getreten werden!“ mehr...

25. Januar 2015

Aus den Kreisgruppen

Gedenkveranstaltungen in Drabenderhöhe erinnern an Deportation

Drabenderhöhe – Im Zeichen des Schicksals der vor 70 Jahren zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportierten Deutschen standen am 18. Januar in Drabenderhöhe ein feierlicher Gottesdienst mit dem Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien Reinhart Guib, die Enthüllung einer Gedenktafel, eine Ausstellung sowie eine Lesung aus Zeitzeugenberichten. mehr...

15. Januar 2015

Verbandspolitik

Deportation vor 70 Jahren wühlt heute noch auf

Am 6. Januar, dem Heiligen Dreikönigstag, fand ein Großereignis in der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe statt. Rund 300 Besucher von nah und fern nahmen teil am Gedenkgottesdienst im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Glauben und Gedenken“, die an die Evakuierung und Flucht der Nordsiebenbürger Sachsen im September 1944 und an die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion im Januar 1945 erinnert. Die Reihe hatte im August letzten Jahres in Hermannstadt begonnen. Es folgten die Stationen Sächsisch Regen, Bistritz, Budapest, Wels und Rothenburg o.d.T. In Karlsruhe standen ein Festgottesdienst, ein Konzert der Siebenbürgischen Kantorei, die Präsentation von zwei Ausstellungen und die Vorführung eines Filmes auf dem Programm.
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6. Januar 2015

Aus den Kreisgruppen

"Glauben und Gedenken" in Drabenderhöhe: 70 Jahre seit Evakuierung und Deportation

Die Kreisgruppe Drabenderhöhe lädt herzlich ein zum Gottesdienst am Sonntag, den 18. Januar 2015, um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche Drabenderhöhe. Die Predigt hält Bischof Reinhart Guib, Hermannstadt. Liturgie: Pfarrer Rüdiger Kapff, Drabenderhöhe. Musikalische Umrahmung: Honterus-Chor, Drabenderhöhe. Einführung in die Ausstellung „Stationen am Wege“: Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă. mehr...

5. Januar 2015

Kulturspiegel

Lyrikanthologie zur Deportation geplant

Eine Gedenkschrift zur Erinnerung an 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa zur Zwangsarbeit in die UdSSR wird der siebenbürgische Regisseur Günter Czernetzky in Zusammenarbeit mit der Soziologin Dr. Renate Weber-Schlenther herausgeben. mehr...