Ergebnisse zum Suchbegriff „Flucht Vertreibung Versoehnung“

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22. Juni 2007

Verbandspolitik

„Historisches Erbe für die Zukunft entwickeln“

In einer Entschließung unter dem Titel „Positionen 2007. Gerechtigkeit – Solidarität – Verständigung“ hat der Bund der Vertriebenen (BdV) die wichtigsten Ziele und Aufgaben des Dachverbandes bestimmt. Das Positionspapier wurde von der BdV-Bundesversammlung am 9. Juni in der Hessischen Landesvertretung in Berlin verabschiedet. Im Rückblick auf das verflossene Jahr stellte BdV-Präsidentin Erika Steinbach zwei gegensätzliche Entwicklungen fest: „Einerseits schrumpft die Erlebnisgeneration. Die Zahl der Menschen nimmt ab, die uns als Zeitzeugen berichten können.“ Andererseits habe das Thema Vertreibung der Deutschen erfreulicherweise eine Intensität im öffentlichen Bewusstsein erlangt wie nie zuvor. mehr...

24. März 2006

Verbandspolitik

Wende in der Kulturpolitik angemahnt

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, wurde auf der BdV-Bundesversammlung am 18. März in der Hessischen Landesvertretung in Berlin mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Die 62 Jahre alte CDU-Bundestagsabgeordnete leitet den Verband seit 1998. Wie der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Dipl.-Ing. Arch. Volker Dürr, mitteilt, habe die Versammlung über Maßnahmen zur Aussiedlerintegration, kulturellen Breitenarbeit gemäß Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) und die Förderung der Kultureinrichtungen der Aussiedler und Vertriebenen beraten und als Resolution an die Bundesregierung herangetragen. mehr...

15. Juli 2005

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Gedenken an Opfer der Vertreibung

Am 19. Juni fand eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Vertreibung am Rosenheimer Friedhof statt. Organisiert wurde diese Gedenkstunde vom Bund der Vertriebenen (BdV) des Landkreises Rosenheim, unter Federführung der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Beteiligt waren alle Verbände der Heimatvertriebenen, darunter die Kreisgruppe Rosenheim der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen. mehr...

23. Mai 2005

Verbandspolitik

Volker Dürr: Das Unrecht der Verschleppung offen zur Sprache gebracht

Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dipl. Ing. Arch. Volker E. Dürr, hat in einer Gedenkveranstaltung am Pfingstsamstag in Dinkelsbühl an die Deportation von 130 000 Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion erinnert. Das Jahr 1945 sei nicht nur das Ende des Zweiten Weltkrieges, sondern auch der Beginn eines Leidensweges der Südostdeutschen gewesen: "Sie hatten kollektiv die Kriegsfolgen mit zu tragen und zu erdulden - weil sie Deutsche waren." Die Verschleppung gehöre zu den Ereignissen, die die Entwicklung der deutschen Minderheiten und das Identitätsbewusstsein ihrer Mitglieder bis in die Gegenwart geprägt habe, betonte Volker Dürr. Sinn und Zweck dieser Gedenkveranstaltung sei allerdings nicht die Erinnerung an Leid und Unrecht, sondern vielmehr die Mahnung an uns alle, "heute und auch in Zukunft alle einzelnen und gemeinschaftlichen Kräfte für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen". Die Veranstaltung in der St. Paulskirche wurde von der Siebenbürgischen Kantorei unter der Leitung von Ilse Maria Reich mit hervorragend vorgetragenen Werken von Georg Friedrich Händel, Felix Meldelssohn-Bartholdy, Moritz Hauptmann, Hans Peter Türk und Horst Gehann mitgestaltet. mehr...

17. Mai 2005

Verbandspolitik

Volker Dürr: Siebenbürger Sachsen wollen europäische Brücken wieder aufbauen

Die Siebenbürger Sachsen wollen auch künftig ihren Beitrag zum Wiederaufbau der europäischen Brücken leisten. Vor 60 Jahren hätten Flucht und Deportation das Ende der deutschen Siedlungsgruppen in Südosteuropa als "lebendige, eigenständig agierende und sich selbst bestimmende Gemeinschaften" markiert. Heute seien die Siebenbürger Sachsen "ein lebendiges Bindeglied zwischen den Kontinenten" und hofften auf eine baldige Aufnahme Rumäniens in die Europäische Union. Dies erklärte der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Volker Eduard Dürr, in seiner Ansprache auf der Festkundgebung des Heimattages am Pfingstsonntag, dem 15. Mai, in Dinkelsbühl. Rund 10.000 Besucher, davon 1.500 siebenbürgisch-sächsische Trachtenträger, fanden sich bei wechselhaftem Wetter in der mittelfränkischen Stadt ein. Dürrs Begrüßungsansprache wird im Folgenden im Wortlaut veröffentlicht. mehr...

5. Mai 2005

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Theater über Geschichte der Siebenbürger Sachsen

Vielfältige Gedenkveranstaltungen, bedeutende Publikationen, Ausstellungen und Zeitzeugenberichte stehen in diesem Jahr im Zeichen von „60 Jahre Flucht und Vertreibung, Deportation und Kriegsende 1945“. Sie erinnern an die Verbrechen gegen die Menschlichkeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg, aber gleichzeitig sind sie Mahnung an die Lebenden, für Frieden und Versöhnung in der Welt einzutreten. Doraliese Eck, Lehrerin im Ruhestand aus Würzburg, hat in ihrem Schauspiel „Sibylle und die Sieben- b- S.“ versucht, unsere bewegte Geschichte bis zur Auswanderung und den schwierigen Anfang in der neuen Heimat für die Bühne zu gestalten. mehr...

27. Januar 2005

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Gedenkfeier in Ulm: Deportation vor 60 Jahren

Die Reihen haben sich gelichtet. Und doch fanden sich Dutzende ehemalige Deportierte am 15. Januar in der Ulmer Donauhalle ein zum Lagertreffen. Von Artjomowsk bis Woroschilowgrad buchstabierten die Tischkarten das Alphabet eines noch immer unfasslichen Traumas. Rund 900 Saalgäste nahmen teil an der Gedenkfeier anlässlich der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion vor 60 Jahren. Nicht so sehr deren historische Bewertung - noch am Vorabend Gegenstand einer lebhaften Podiumsdiskussion - als vielmehr die Frage nach dem angemessenen Umgang mit diesem zu wenig bekannten Kapitel der Zeitgeschichte beschäftigte die Redner der Gedenkfeier. Heribert Rech, Innenminister von Baden-Württemberg, rief zu gemeinsamen Anstrengungen auf, damit das Schicksal der Heimatvertriebenen und Deportierten im kollektiven Gedächtnis haften bleibe. mehr...

19. August 2003

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National oder europäisch? Debatte um "Zentrum gegen Vertreibungen"

Um das in Berlin geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" ist eine heftige Debatte entbrannt. Der Bund der Vertriebenen gründete im Jahr 2000 eine Stiftung mit dem Ziel, eine Gedenkstätte in Berlin zu errichten. Sie soll die Vertreibung der Deutschen nach dem Krieg ebenso dokumentieren wie die Vertreibung anderer Völker im 20. Jahrhundert. Von der Konzeption her ist es ein europäisches Projekt, was Gegner des BdV jedoch in Frage stellen. mehr...

16. Juni 2003

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Über Brücken ins Morgen schreiten

Bei der Gedenkveranstaltung des diesjährigen Heimattages, die am Mahnmal der Siebenbürger Sachsen im "Lindendom" der Alten Promenade von Dinkelsbühl stattfand, hielt Gudrun Wagner die feierliche Ansprache. Die Vertreterin der HOG Agnetheln wies auf die identitätsstiftende Funktion des Dialogs zwischen den Generationen hin und ermunterte die Jugendlichen ihre Eltern und Großeltern über das Gestern zu befragen. Das Erzählen sei einer der wichtigsten Brückensteine. Vor dem Hintergrund jüngerer Zeitgeschichte mit Flucht und Vertreibung sollten "wir Siebenbürger als 'Brückenbauer' zwischen Nationen und Kulturkreisen" vermittelnd wirken. Wagners Rede wird im Folgenden leicht gekürzt wiedergegeben. mehr...

13. Juni 2003

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Annette Schavan: "Siebenbürger sind weltweites Modell für gelebte Toleranz"

Die Siebenbürger Sachsen sind ein „weltweites Modell für gelebte Toleranz von Verständigung“, erklärte die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan in ihrer Festrede beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende dankte den Siebenbürgern, dass sie als Kulturschaffende in vielen Orten Deutschlands Gemeinsinn stiften und damit der Isolierung des Einzelnen, die durch die Wohlstandsgesellschaft drohe, entgegenwirkten. Die Rede wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...