Ergebnisse zum Suchbegriff „Foto Kronstadt“

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12. April 2014

Kulturspiegel

Martin Eichler zeigt Fotografien in Hermannstadt

Winzige oder imposante Kreuze aus Metall oder Holz, luxuriös dekoriert oder schlicht, umgeben von halb abgebrannten Kerzen, Kinderfotos, ausgetrockneten Kränzen, frischen Blumensträußen, Plastikblumen, Engelstatuetten. Sie alle stehen am Straßenrand gleichsam als Zeichen der Trauer um Menschen, die in Autounfällen ihr Leben verloren, und als Mahnung für diejenigen, die diese Straßen gegenwärtig befahren. Auf diese Kreuze macht der Münchner Fotograf Martin Eichler in der Ausstellung „Straßen der Trauer. Kreuze am Straßenrand – Eine Ausstellung zum Innehalten“ aufmerksam, die bis Mitte April im Terrassensaal des Begegnungs- und Kulturzentrums „Friedrich Teutsch“ in Hermannstadt zu sehen ist.
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4. April 2014

Kulturspiegel

Neue Talkshow mit Ruth Eder / Dritte Amtszeit als Ottobrunner Gemeinderätin

Es läuft gerade rund für Ruth Eder: Der neueste Roman „Älternabend“ ist fertig, die dritte Amtszeit als Gemeinderätin in Ottobrunn liegt vor ihr und sie moderiert eine neue Talkshow, den „Zwischen-Stopp“ im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof in München. Die erste Ausgabe mit Münchens scheidendem Oberbürgermeister Christian Ude war ein Erfolg. Am 18. Februar plauderte der auch privat mit Eder befreundete SPD-Politiker über seine Pläne für das Leben nach über 20 Jahren im Amt: „Ausschlafen, Rad fahren, Feste feiern … eine Art lustiges Studentenleben“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) berichtete. mehr...

31. März 2014

Verbandspolitik

Sozialer Einsatz weiter dringend nötig: Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen beriet über Hilfsmaßnahmen

„Wir möchten uns recht herzlich für die liebe Unterstützung bei Ihnen bedanken. Die Augen-OP meines Vaters hat wunderbar geklappt. Er ist sehr froh, dass er wieder sehen kann. Wir wünschen Ihnen auch alles Gute“, schreibt G. H. aus Mediasch. Mit diesem Dankesschreiben begann der Vorsitzende Dr. Johann Kremer die Mitgliederversammlung des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen am 15. März 2014 in München. Diesen Dank gab der Vorsitzende an alle Spender des Sozialwerks weiter: „Ohne ihre großzügige Hilfe wäre es uns nicht möglich, diese grenzüberschreitenden, sehr bedeutenden Hilfeleistungen zu erbringen.“ mehr...

30. März 2014

Rumänien und Siebenbürgen

"Entdecke die Seele Siebenbürgens": Neuauflage des Tourismusprojekts und Kirchenburgenpasses

2013 initiierte die Evangelische Kirche A.B. eine lang erwartete Aktion, die die Kirchenburgenlandschaft aufwerten sollte: das Tourismusprojekt „Entdecke die Seele Siebenbürgens“. Vom Burzenland bis nach Mühlbach haben die lokalen Akteure versucht, sich zu vernetzten und gemeinsam zu präsentieren. 2013 wurden in der gesamten Landschaft rund 250.000 Besucher gezählt. Das Projekt startet in diesem Jahr erneut durch – mit verdichtetem Angebot. Regionen wie das Repser Land, die Stadt Hermannstadt und das Reener Ländchen kommen dabei neu hinzu. Verantwortlich für das Projekt sind weiterhin Dr. Carmen Schuster aus Bukarest und Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă aus Michelsberg sowie die örtlichen Ansprechpartner. mehr...

17. März 2014

Interviews und Porträts

Interview mit Hans Gärtner, Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V.

Im Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. herrscht Aufbruchstimmung. Bei der Mitgliederversammlung am 27. Oktober 2013 in Bad Kissingen wurde Hans Gärtner als neuer Vorsitzender des HOG-Verbandes gewählt, Stellvertretende Vorsitzende sind Dr. Hans Georg Franchy und Heinz-Walter Hermann. Der neue Vorstand hat seit Amtsantritt vor mehr als hundert Tagen eine Fülle von neuen Projekten gestartet. Chefredakteur Siegbert Bruss führte das folgende Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden des HOG-Verbandes. Hans Gärtner wurde am 15. Oktober 1962 in Blasendorf geboren, ist in Schönau aufgewachsen und wanderte 1978 nach Deutschland aus. Der Wirtschaftsingenieur arbeitet bei einem großen Dax-Konzern südlich von München, ehrenamtlich setzt er sich seit 2002 als stellvertretender Vorsitzender und seit 2006 als Vorsitzender der HOG Schönau ein. mehr...

14. März 2014

Kulturspiegel

„Die Quellen rein halten“

Partituren sind ein stummes Archiv: Sie zeigen eine Gemeinschaft von ihrer kreativsten Seite, überdauern Jahrhunderte, werden von Interpreten immer wieder zu neuem Leben erweckt und erfreuen Ohr und Herz – vorausgesetzt, sie werden erhalten und aufgeführt. Kurt Philippi, der Musikwart der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und Leiter des Hermannstädter Bachchors, hat sich der Pflege des musikalischen Erbes in Siebenbürgen verschrieben. Er koordiniert schon seit drei Jahren die Notenreihe „Musik aus Siebenbürgen“, die im Hermannstädter Schiller Verlag gedruckt wird. mehr...

11. März 2014

Kulturspiegel

Kulturlandschaft Siebenbürgen ohne Kirchenburgen undenkbar

Der Erhalt unseres siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes ist eine außerordentlich wichtige und schwierige Gemeinschaftsaufgabe, der sich alle siebenbürgisch-sächsischen Organisationen verpflichtet fühlen. Die Kirchenburgen Siebenbürgens sind aufgrund ihrer Form, Vielfalt und Dichte in Europa einmalige Bauwerke, fünf gehören gar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vielfältige Anstrengungen werden daher unternommen, damit diese historischen Monumente auch in unserem 21. Jahrhundert noch eine Zukunftsperspektive haben. „Wir wollen eine neue Dynamik in unsere Bemühungen um den Erhalt unserer siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen hereinbringen.“ Mit diesen Worten leitete der Vorsitzende des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften (HOG), Hans Gärtner, am 22. Februar die Fachtagung „Erhaltungs-, Nutzungs- und Verwaltungskonzepte leerstehender Kirchenburgen in Siebenbürgen“ im mittelfränkischen Gunzenhausen ein. mehr...

5. März 2014

Kulturspiegel

Schäßburg aus kunstgeschichtlicher Sicht

Renate Schuster, aus Schäßburg stammend, hat ihre kunstgeschichtliche Doktorarbeit ihrer Herkunftsstadt gewidmet. Die umfangreichen, von ihr herangezogenen Quellen fand sie in den Archiven von Neumarkt am Mieresch, Hermannstadt und Kronstadt wie in den Institutionen von Schäßburg. Die Stadt wurde 1999 als herausragendes Zeugnis der Kultur der Siebenbürger Sachsen als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. mehr...

1. März 2014

Kulturspiegel

Mărțișoare aus sächsischer Hand

Frappierend, wie unbeschwert und heiter die Trachtenpüppchen, Krüglein und Väschen aus spätstalinistischer Zeit mit ihren sächsischen, rumänischen und ungarischen Motiven wirken, frappierend auch ihr friedliches Miteinander – zumindest in ihrem mit grünem Filztuch bespannten Schaukasten. Die hier versammelten mărțișoare (rumänisch für „Märzchen“ oder „Märzlein“) befinden sich heute in Heilbronn und stammen aus der Werkstatt von Erwin und Roswitha Etter, die die beiden in den 50er Jahren in Hermannstadt betrieben. Die von Erwin Etter (1916-2010) gedrechselten Objekte wurden von seiner Frau Roswitha – vielen besser als Keramikerin bekannt – bemalt, woraufhin Etter, mit den Schätzen im Koffer, von Stadt zu Stadt fuhr, um sie über Zwischenhändler auf den Markt zu bringen.
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18. Februar 2014

Interviews und Porträts

Ilse Maria Reich zum 70.: In der Tradition siebenbürgischer Musikpraxis und des Orgelspiels

Orgel, Orgelmusik und Orgelspiel – gemeint ist hier selbstverständlich die Kirchen- und Konzertorgel sowie das liturgische und konzertante klassische und moderne Spielrepertoire – erfreuten sich in Siebenbürgen, d.h. in der Bevölkerung, im Publikum, bei Musikern und Musikliebhabern, seit jeher großer Beliebtheit, Wertschätzung und Pflege. mehr...