Ergebnisse zum Suchbegriff „Friedrich Joseph“
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Ein Hamburger wirkte als bedeutender Komponist und Dirigent in Siebenbürgen und im Banat
Eine Biographie des bedeutenden Komponisten und Dirigenten Hermann Klee ist 2019 im Verlag Edition Musik Südost in München erschienen. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Zusammenfassung des musikalischen Wirkens von Hermann Klee, das sich über sieben Jahrzehnte bis zu seinem Tod am 22. August 1970 in Temeswar erstreckte. mehr...
Michael Schmidt Stiftung spendet erneut Lehrmaterialien
Bukarest – Auch in diesem Jahr wurde die Tradition fortgesetzt, didaktisches Material und Lernspiele an Schulen mit Abteilungen in deutscher Unterrichtssprache zu vergeben, um die Attraktivität des Deutschlernens zu erhöhen, ließ die Michael Schmidt Stiftung in einem Pressekommuniqué vom 11. Oktober wissen. mehr...
Spiegelungen 1/2019 erschienen
Heft 1/2019 der Spiegelungen ist erschienen. „Freiraum und Eigen-Sinn“ lautet der Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS). mehr...
Kreisgruppe Drabenderhöhe: Weihnachtskonzert des Honterus-Chors
Der Zauber des Weihnachtsfestes aus Kindheitstagen wird in Erinnerung gerufen. So selbstverständlich wie diese Erinnerungen gehören auch die alten, klassischen Weihnachtslieder dazu. Der Honterus-Chor unter Leitung von Regine Melzer und Musiker des Blasorchesters unter Leitung von Michael Schumachers verbreiteten beim Weihnachtskonzert in der gut gefüllten evangelischen Kirche in Drabenderhöhe einen wunderbaren Glanz und eine herzerwärmende routinierte Performance mit altbekannter und alpenländischer Weihnachtsmusik. mehr...
Spiritus rector des Schriftsteller-Lexikons: Zum Tode von Hermann A. Hienz
93-jährig verstarb am 3. Mai in Krefeld der namhafte Pathologe Prof. Dr. Dr. Hermann A. Hienz. In siebenbürgischen Kreisen ist er vor allem bekannt als Bearbeiter des so genannten Schriftsteller-Lexikons der Siebenbürger Deutschen, wofür er 2010 mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis ausgezeichnet worden war. mehr...
Georg Daniel Teutsch – Gründervater der Siebenbürger Sachsen
Vor 200 Jahren wurde Georg Daniel Teutsch geboren. Er trieb maßgeblich Schulreformen voran und war der „Gründervater“ der evangelischen Landeskirche A.B. in Siebenbürgen. Aufgrund seiner Forschungen und Nachwirkung gilt er als der für die Identitätsstiftung einflussreichste Historiker der Siebenbürger Sachsen im 19. Jahrhundert und darüber hinaus. Maßgeblich hat er als oberster Repräsentant (Superintendent) der von ihm geformten Volkskirche deren Interessen – vor allem als ethnische Minderheit – gegen den chauvinistischen magyarischen Nationalismus besonders in der Zeit nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich (1867) hartnäckig vertreten und vielfältige diesbezügliche Unterstützung aus dem Deutschen Kaiserreich zu mobilisieren verstanden. Sein 1898 eingeweihtes Denkmal steht auf dem Huetplatz in Hermannstadt zwischen Brukenthal-Gymnasium und evangelischer Stadtpfarrkirche. mehr...
Geschichte von Schloss Horneck, 6. Folge: Ende der Ordensherrschaft
Seit Mitte des 13. Jahrhunderts befand sich Schloss Horneck im Besitz des Deutschen Ordens, der es zu wiederholten Malen um- und neugebaut hat und dem es weitgehend seine heutige Gestalt verdankt. Die Barockisierung in den Endzwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts war sein letzter Beitrag zur Baugeschichte von Horneck. Die Säkularisation der Ordensbesitze zu Beginn des 19. Jahrhunderts leitete eine Zeit der Unsicherheiten und der Stagnation ein, die den Historiker Julius Hartmann d. J. (1836-1916) in seiner „Beschreibung des Oberamts Neckarsulm“ (1881) zu der an Gustav Schwabs „Wanderungen durch Schwaben“ angelehnten Feststellung veranlasste, des Schlosses „epheuumrankte Mauern und Thürme“ ragten „wie halbausgebrochene Zähne aus dem Gebiß einer wilden und räuberischen Zeit aus dem gähnenden Schlund der Vergangenheit in die Lüfte“. mehr...
Tagung in Bad Kissingen: "Hilfe und Selbsthilfe bei den Rumäniendeutschen"
Eine Tagung zum Thema „Hilfe und Selbsthilfe bei den Rumäniendeutschen“ findet vom 10.-12. März in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien, der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, dem Evangelischen Freundeskreis Siebenbürgen und der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD statt. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Achte Folge: Der Erste Weltkrieg und die Folgen / 100 Jahre seit dem Kriegseintritt Rumäniens – Angesichts der wiederholten Enttäuschungen durch die Habsburger und noch mehr durch die Budapester Regierung ist es einigermaßen überraschend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Siebenbürger Sachsen für die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie in den Krieg gezogen sind, in den das Kaiserreich nach der Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand, nicht zuletzt wegen der unbewältigten Nationalitätenfrage, hineingeschlittert war. Vermutlich war das auf die Gesamtmonarchie bezogene Zusammengehörigkeitsgefühl der Völker Österreich-Ungarns doch stärker als der Nationalismus, der in den Quellen vielleicht deutlicher in Erscheinung tritt als die Identität und Mentalität der breiten Schichten der Bevölkerung. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte.
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