Ergebnisse zum Suchbegriff „Fuersprecher“
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Zentraler Tag der Heimat und 12. Hessischer Gedenktag im Schloss Biebrich
Wiesbaden – Rund 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und den Vertriebenenverbänden kamen am 21. September im festlich geschmückten Schloss Biebrich zusammen, um am zentralen Tag der Heimat teilzunehmen. Dieser markierte zugleich den zwölften Hessischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation. Der Festakt wurde vom Landesverband Hessen des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Kooperation mit der Hessischen Staatskanzlei organisiert und durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz unterstützt. Seitens des Landesverbandes Hessen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland waren die Vorstandsmitglieder Ingwelde Juchum, Landesvorsitzende, Walter Gierlich, Ramona Linz, Reinhold Sauer, Marlene Linz und Wilhelm Beer zugegen. mehr...
Ministerpräsident Söder beim Kultursommerfest auf Gut Wolfgangshof
Das 33. Sommerfest des Kreisverbandes der Siebenbürger Sachsen Nürnberg auf Gut Wolfgangshof fand am 19. und 20. Juli statt. An zwei Tagen feierten wir traditionell unsere siebenbürgische Gemeinschaft mit Musik, Tanz, Gesang, guten Gesprächen und kulinarischen Köstlichkeiten. Kein Fest ohne ein starkes Team! In Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Kreisverbandes Nürnberg stemmte das Sommerfest-Helfer-Team unter der Regie von Thomas Miess und Helmut Bartel zusammen mit ihren ehrenamtlichen Helfern in bewährter Weise wieder die Bewirtung der Gäste und sorgte für einen organisatorisch reibungslosen Ablauf des Sommerfestes. Das Helfer-Team, das alljährlich ehrenamtlich diese Aufgabe für die Gemeinschaft durchführt, besteht aktuell aus über 50 Personen, ehemalige und aktive Tanzgruppenmitglieder der Tanzgruppe Nürnberg, der Nösner Tanzgruppe, der Jugendtanzgruppe Herzogenaurach sowie deren Eltern, Freunde, Partner und Kinder, wie auch aus Eltern der Kindertanzgruppe Herzogenaurach. mehr...
Zum 100. Geburtstag erscheint Hans Bergels „Politische Schlagzeile“ aus der Siebenbürgischen Zeitung in Buchform
Hans Bergel, einer der herausragenden zeitgenössischen südosteuropäischen Schriftsteller, wurde am 26. Juli 1925 in Rosenau bei Kronstadt geboren. Als Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung von 1971 bis 1989 hat er in der Kolumne „Die politische Schlagzeile“ die Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in der Europäischen Gemeinschaft, in Rumänien, der Nato und weltweit kommentiert. Hans Bergel starb 96-jährig am 26. Februar 2022 in Starnberg. Der Berliner Verlag Frank & Timme nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, ein Buch mit einer großzügigen Auswahl seiner gesellschaftskritischen Rubrik zu veröffentlichen. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem Vorwort des Herausgebers Dr. Stefan Sienerth zu den Themen Rumänien und Siebenbürger Sachsen. mehr...
Preisverleihungen 2025 in Dinkelsbühl: Hannelore Baier Kulturpreisträgerin, Ortrun Rhein erhält Carl-Wolff-Medaille
In hervorragender Weise wissenschaftlich bzw. sozial engagierte, heimatverbundene Frauen wurden am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl im Rahmen der diesjährigen Preisverleihungen geehrt: Hannelore Baier mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis und Ortrun Rhein mit der Carl-Wolff-Medaille. Dr. Konrad Gündisch formulierte eingangs seiner Laudatio auf Hannelore Baier prägnant: „Offensichtlich unabhängig voneinander haben zwei Preisgerichte entschieden, heute zwei starke Frauen zu ehren, die engagiert, aktiv, empathisch, selbstbewusst und zugleich äußerst zurückhaltend sind. Sie stehen nicht gerne im Mittelpunkt, aber sie packen an, arbeiten in einem Bereich, der Alten- und Hospizpflege, eng zusammen, in anderen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber mit einem gemeinsamen Ziel: ihrer Gemeinschaft zu dienen! […] Helfen Sie dem Altenheim des Dr. Carl-Wolff-Vereins in Hermannstadt durch Spenden! Sie unterstützen damit die selbstlose Arbeit der Heimleiterin ebenso wie jene der Vorsitzenden des Trägervereins.“ mehr...
Ernennungsurkunde Brukenthals zum Gubernialrat von 1760 ersteigert
Warum wir den Förderverein der Siebenbürgischen Bibliothek brauchen! Ende des vergangenen Jahres ist es dem Siebenbürgen-Institut geglückt, für sein Archiv eine außerordentliche Erwerbung zu machen: Bei einer Auktion in Österreich kam die Ernennungsurkunde Brukenthals zum Gubernialrat von 1760 zur Ausrufung – und in einem durchaus spannenden Schlusssprint hat es geklappt, den Zuschlag zu erhalten. Möglich war das nur dank des Vereins der Freunde und Förderer der Siebenbürgischen Bibliothek, der das nötige „Kleingeld“ bereitstellte. mehr...
Von der Securitate drangsaliert und in den Tod getrieben: Zum 125. Geburtstag von Erwin Wittstock
Heute hierzulande eher vergessen und verdrängt, gilt Erwin Wittstock (1899-1962), an dessen 125. Geburtstag am 25. Februar l. J. diese Zeilen erinnern möchten, bei einer literarisch informierten Leserschaft immer noch als der bedeutendste siebenbürgisch-deutsche Erzähler. Sein Name stand und steht für verlässliche und entwickelte Schreibkunst, seine Novellen („Die Verfolgung“, „Der Viehmarkt von Wängersthuel“, „Miesken und Riesken“, „Der Sohn des Kutschers“ u.a.) und Romane („Bruder, nimm die Brüder mit“, „Das Jüngste Gericht in Altbirk“, „Januar ’45 oder Die höhere Pflicht“) sind Zeugnisse sensibler und intensiver Erinnerungskraft. Kein anderer sächsischer Autor hat siebenbürgisches Leben so anschaulich und unterhaltsam, so spannend und überzeugend in seinen Werken zu spiegeln vermocht wie Erwin Wittstock. Zu Recht erblickte sein vormals nicht geringer, heute jedoch arg geschrumpfter Leserkreis in ihm den wehmütigen, aber unsentimentalen Chronisten seiner geschichtlichen und existentiellen Erfahrungen. mehr...
Ein Ausbund an Eloquenz, Esprit und Elan: Georg Aescht zum Siebzigsten
„Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“ bezeichnet nicht nur den Roman von Ioana Pârvulescu, den er ins Deutsche übertragen hat, sondern auch die Gefilde seiner eigenen Herkunft: Georg Aescht kam am 28. September 1953 in Zeiden im Burzenland auf die Welt, wo ihn von Geburt an deutsche, rumänische und ungarische Laute umschwirrten – allerdings nicht als Kläffen, vielmehr als Kommunikationsmittel siebenbürgischer Ethnien. Kein Wunder also, dass der sprachversierte Bücherfreund schon während seines Philologie-Studiums an der Klausenburger Universität, das er 1976 abschloss, als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Literaturen des Landes tätig zu werden begann. mehr...
„Das Gute gewinnt, aber das Böse stirbt nicht“ - Dr. Rafał Dutkiewicz sprach beim Tag der Heimat in Berlin
Ganz im Sinne des diesjährigen Leitwortes „Vertriebene und Spätaussiedler: Brückenbauer in Europa“ konnte am 27. August erstmals ein prominenter Festredner aus Polen beim Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen begrüßt werden. BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius freute sich, dass der langjährige Breslauer Stadtpräsident Dr. Rafał Dutkiewicz in die Französische Friedrichstadtkirche nach Berlin gekommen war, um zu den aus ganz Deutschland angereisten deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, Vertretern der Erlebnis- wie der Bekenntnisgeneration sowie zu Partnern aus dem Bereich der deutschen Minderheiten, aus Politik, Diplomatie, Kultur und Gesellschaft zu sprechen. Mit der europäischen Metropole Breslau, Dutkiewiczs Wirkungsstätte, verbänden „viele Menschen aus unseren Reihen bis heute Kindheitserinnerungen oder Erzählungen der Eltern und Großeltern“. mehr...
Zum Tod von Hans Bergel, einer Ausnahmeerscheinung der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Kultur
In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 2022 verstarb in einem Krankenhaus in Starnberg der bekannte Schriftsteller und Journalist Hans Bergel. Nach 96 Jahren und sieben Monaten ist ein erfülltes und faszinierendes Leben zu Ende gegangen, das neben der Liebe und Fürsorge für die Seinen geprägt war von einem unbändigen schriftstellerischen Schaffensdrang und einer immensen geistigen Produktivität. Ehefrau Elke Raschdorf-Bergel, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sowie eine hohe Zahl von Verehrern und Bewunderern seines Werkes werden bei der Trauerfeier, die zu seinen Ehren am 19. März im Sudentendeutschen Haus veranstaltet wird, schweren Herzens, aber in großer Dankbarkeit Abschied nehmen von einer beeindruckenden Persönlichkeit und einem besonderen Menschen, der zu den Ausnahmeerscheinungen der zeitgenössischen siebenbürgisch-sächsischen Geschichte gehört. mehr...
„Fleiß, Zuverlässigkeit, Gemeinschaftssinn, Traditionsbewusstsein, Standhaftigkeit“: In memoriam Professor Dr. Horst Schuller
Die hier als Titel zitierten Wörter hat Dr. Peter Motzan in seiner Laudatio zur Verleihung des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2018 an Horst Schuller so in Reihe gesetzt und dahingehend zusammengefasst, er sei ein wertkonservativer Intellektueller. Ich kann dem voll zustimmen, doch ich habe mit Bezug auf seine journalistische Arbeit zu dem Freund und auch über ihn wiederholt gesagt: „Du kannst aus allem was machen“. Ich meinte damit seine Gabe, sich auf Dinge einzulassen, an denen andere, ich eingeschlossen, vorbeigegangen wären. Zahlreiche seiner kleineren kulturgeschichtlichen Abhandlungen spiegeln diese ganz eigene Fähigkeit, in scheinbar Randständigem wesentliche Zusammenhänge und Bedeutungen zu erkennen. So ließ er sich etwa zum Staunen einiger Germanisten auf die Laienpoesie der Mundartautoren ein, und die Zeitläufte haben aus seiner Sammlung „Vill Spochen än der Wält“ (1988) eine Referenzpublikation der zeitweilig modisch gewordenen Dialektdichtung gemacht. mehr...









