Ergebnisse zum Suchbegriff „Geld Zurueck“
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Merkwürdige Erinnerungslücken: Deportationsgeschichte einer Frau aus Siebenbürgen
Am 18. Januar 2025 gab es in Ulm erneut ein feierliches Gedenken an das schrecklichste Ereignis in der Geschichte der deutschen Bevölkerung in Rumänien, die Deportation nach Russland im Januar 1945. Diesmal zum 80. Jahrestag unter dem Motto: „Annäherungen an das Ungesagte. Die Deportation in der Kunst“ (diese Zeitung berichtete). mehr...
"Fern in Russland, in Stalino, liegt ein Lager scharf bewacht"
Deportation Januar 1945 in Stolzenburg – Berichte aus zweiter Hand mehr...
"Der Becher steht gefüllt mit Leid": Wie die Securitate den politisch wie menschlich integren Dichter Georg Hoprich verfolgte
Veröffentlicht hatte Georg Hoprich (1938-1969), an den aus Anlass seines Todes vor 55 Jahren erinnert werden soll, zu Lebzeiten bloß einige Gedichte, vorwiegend in den Bukarester Periodika Neue Literatur und Neuer Weg. Vor allem wegen ideologisch nonkonformistischer Texte, die er in Briefen an seine Freundin und spätere Frau geschickt hatte und die von der Securitate entdeckt wurden, ist Hoprich 1961, damals noch Student im letzten Jahrgang der Bukarester Germanistikfakultät, inhaftiert und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er verbrachte mehr als drei davon in kommunistischen Gefängnissen und Lagern, wurde 1964 aufgrund einer Generalamnestie für politische Häftlinge vorzeitig entlassen, versuchte als gebrochener junger Mann beruflich erneut Fuß zu fassen, schrieb zwischendurch wieder Gedichte, entschied sich aber, wohl auch aus tiefsitzender Angst vor einer möglichen neuen Verhaftung, am 9. April 1969 für den Freitod. mehr...
Leserecho: Der Ohrring: Flug in ein neues Leben
Es war eine Zeit, die weit vor dem 24. Oktober 1981 begann, einem Tag, der in unseren Herzen als Familienfeiertag verewigt ist. Das Land, das wir bis zu diesem Tag als unsere Heimat bezeichneten, war für uns nicht mehr der Ort, an dem wir unser Leben verbringen wollten: Rumänien. Die politischen Unruhen und eine Herzerkrankung waren nur zwei der vielen Gründe, die uns dazu bewogen, unsere bisherige Heimat zu verlassen. Wir ließen nicht nur unseren Besitz zurück, sondern auch unsere Familienmitglieder. mehr...
Das Rosenauer Kino: Martin Weber schrieb mit seiner Leidenschaft ein Stück Kinogeschichte im Burzenland
Die Zeit vor hundert Jahren war geprägt von politischen Neuerungen, und die 20er und 30er Jahre waren eine Vorstufe zur weltweiten Katastrophe, dem Zweiten Weltkrieg. In dieser Zeit baute mein Großvater Martin Weber (1899-1969) das Kino in Rosenau. Er war gerade erst 25 Jahre alt und wollte den Leuten ein helles Fenster zur großen weiten Welt öffnen. Baubeginn war wahrscheinlich 1924, beendet wurde er 1931. mehr...
Deutsch-ukrainische Fluchtgeschichten: Der Bürgermeister Peter Bullinger aus Schwaben
Wie die ganze Bevölkerung der Ukraine wurde auch die deutsche Minderheit zum Opfer des russischen Angriffskrieges. Der Programmschwerpunkt des Hauses des Deutschen Ostens in München „Deutsche in der Ukraine im Fokus“ nimmt einige Schlüsselereignisse der Geschichte und Gegenwart dieser Minderheit in den Blick. Als Teil dieses Vorhabens sollen deutsch-ukrainische Fluchtgeschichten des 20. Jahrhunderts aufgearbeitet werden. Als erste Folge wird die Fluchtgeschichte der Familie Bullinger aus der Zeit der bolschewistischen Revolution in Russland und des Bürgerkrieges, der 1918 auf dem Territorium des einstigen russischen Zarenreiches, darunter in der Ukraine, ausgebrochen war, vorgestellt. Sie wurde von ihrem Nachkommen, Dr. Wolfgang Scheibel (München), niedergeschrieben. mehr...
Die Schönheit Siebenbürgens in Fotos dokumentiert
Martin Eichler, Fotograf, Verleger und Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2023, wird am heutigen 10. Juli siebzig Jahre alt. mehr...
HOG Großscheuern trauert um Lukas Groß
Am 12. Mai verstarb nach kurzer Krankheit und zweitägigem Krankenhausaufenthalt unser Landsmann Lukas Groß. Mit ihm verliert die HOG Großscheuern eines ihrer aktivsten Mitglieder. Der Verstorbene hat fast seine ganze Freizeit der Tätigkeit im Verein gewidmet und durch sein langjähriges, vielseitiges Handeln das Vereinsleben geprägt. mehr...
Rode bedeutet für alle immer noch Heimat: Reportage über das siebenbürgische Dorf
Wer wohnt hier – noch –, und wer arbeitet hier? Wer lebt nun in den vielen sächsischen Häusern der Gemeinde? Was verbirgt sich heute hinter den alten Fassaden mit Verzierungen aus Weintrauben, deutschen Sprüchen, Monogrammen und Jahreszahlen? Ich sehe lange, saubere Straßen, viele Häuser gut gerichtet. Die Bewohner tragen allesamt Arbeitskleidung, das ist eine Haus- und Hofkleidung, weil immer etwas getan werden muss, weil immer an etwas gearbeitet werden muss. Selbst auf den Grundstücken vor dem Haus werden noch Blumen und sogar Gemüse angebaut, jeder Platz wird ausgenutzt, um sich selbst zu versorgen. mehr...
„Tief in unserem Herzen schwingt Siebenbürgen mit“: Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl thematisiert „75 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen“
Dinkelsbühl – Das 75-jährige Jubiläum des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland fungierte als Titel der Podiumsdiskussion am Pfingstmontag in Dinkelsbühl. Die gehaltvolle Debatte zum Abschluss des Heimattages 2024 fand im dicht besetzten Schrannen-Festsaal statt. mehr...









