Ergebnisse zum Suchbegriff „Gleichschaltung“

Artikel

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27. Januar 2008

Kulturspiegel

In Bad Kissingen: Tagung über Bildung im Sozialismus

Die „Akademie Mitteleuropa“ lädt an deutscher und ostmitteleuropäischer Zeitgeschichte interessierte Personen vom 24. bis 29. Februar zur Tagung „Erziehung und Bildung im Sozialis­mus“ (besonderes Augenmerk liegt auf der Situa­tion des deutschen Bildungswesens in Rumä­nien) in die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ nach Bad Kissingen ein. mehr...

20. Oktober 2007

Kulturspiegel

Jikeli recherchierte über Pfarrer, Lehrer, Journalisten im Kommunismus

Kein leichtes Thema hat sich der aus Siebenbürgen stammende Lehrersohn Erwin Peter Jikeli – heute selbst Geschichtelehrer an der Ter-Meer-Schule in Krefeld - für seine Promotionsarbeit ausgesucht, die von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angenommen wurde. Seiner Arbeit legte er aufwendige Quellenrecherchen im rumänischen Nationalarchiv und in evangelischen Bezirkskirchenarchiven, offizielle Verlautbarungen (Gesetze, Dekrete, Verfügungen und Weisungen der jeweiligen Staats- und Parteiorgane) sowie Schul- und Lehrerprotokolle, Tagebücher, Nachlässe, Briefe, Lebenserinnerungen u. a. zu Grunde. Nicht zuletzt wertet der Verfasser Frageborgen aus, die er an ehemalige Pfarrer, Lehrer und Journalisten verschickte, um das Verhältnis der drei wichtigen Gruppen siebenbürgisch-sächsischer Intellektueller zum kommunistischen Staat Rumänien zu untersuchen. mehr...

11. Juli 2007

Kulturspiegel

Rumäniendeutsche in der Waffen-SS

Die hier zu besprechende Arbeit von Paul Milata ist die erste monographische Untersuchung über Rumäniendeutsche in der Waffen-SS, wenn man von der nicht veröffentlichten Magisterarbeit von Hans-Werner Schuster absieht. Milatas Monographie stützt sich auf eine kritische Auswertung des einschlägigen Schrifttums und auf das Studium eines umfangreichen Quellenmaterials in Archiven von Rumänien, Deutschland, den USA und in Prag sowie der Presse der Zeit. Der Großteil des zitierten Archivmaterials wurde erstmals eingesehen. Die Arbeit bietet aufgrund der umfangreichen Dokumentation neue Erkenntnisse und zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Daten zum Geschehen. Der Historiker Milata hat mit dieser Arbeit an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Das Buch bietet trotz seines wissenschaftlichen Charakters eine für ein breites Publikum gut lesbare Lektüre. mehr...

16. Januar 2007

Kulturspiegel

Pflichtlektüre nicht nur für Zeidner und an der Landwirtschaft Interessierte

In einer 1924 erarbeiteten Analyse der siebenbürgischen Landwirtschaft im großrumänischen Wirtschaftsgebiet, nach der Einverleibung Siebenbürgens in den rumänischen Nationalstaat, kommt Gustav Adolf Klein, der langjährige Direktor der Hermannstädter Allgemeinen Sparkassa, zu dem Schluss, dass „die höchsten Erträge in ganz Großrumänien das kleine deutsche Burzenland aufweist, dessen Landwirtschaft in jeder Beziehung mustergültig ist“. Das lag nicht nur in den günstigen Bedingungen für eine landwirtschaftliche Urproduktion im Burzenland begründet, sondern auch in dem Selbstverständnis, das die Siebenbürger Sachsen der Landwirtschaft und dem ländlichen Leben entgegenbrachten. mehr...

10. Dezember 2006

Kulturspiegel

Südosteuropas Geschichte in Fünfkirchen (Pecs) erforscht

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Lehrstuhl für Geschichte der Universität Fünfkirchen (Pecs) veranstalteten im November 2006 die Tagung: „Die Staatspolitik gegenüber Minderheiten in Südosteuropa im Spätstalinismus“. Zum Auftakt sprachen IKGS-Direktor Dr. Stefan Sienerth und Professor Ferenc Fischer, Lehrstuhlleiter in Pecs, zum Rahmenthema sowie über die Pläne zur verstärkten Kooperation der beiden Institutionen. mehr...

28. März 2006

Interviews und Porträts

Josef Jägerhuber: Segensreiches Wirken für die Siebenbürger Sachsen

Seit 55 Jahren, seit dem 23. April 1951, wird die Siebenbürgische Zeitung in der Druckerei Josef Jägerhuber in Starnberg gedruckt. Seither bringt der Druckereiinhaber Josef Jägerhuber, der heute seinen 80. Geburtstag begeht, nicht nur seine fachliche Kompetenz ein, sondern ist zu einem Freund geworden, der die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in wesentlichen Fragen beraten und ihre gemeinschaftlichen Anliegen gefördert hat. mehr...

2. Dezember 2005

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Wissenschaft im Geist der Völkerverständigung

Seit 165 Jahren forschen Interessierte zur siebenbürgischen Landeskunde in einem Verein. In der Bundesrepublik wurde diese Tradition nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegriffen; 1962 wurde der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) begründet. Er ist ein lebendiger, vielseitiger Verein, der in seinem über 40-jährigen Bestehen bewiesen hat, dass die Beschäftigung mit Landeskunde nicht Provinzialität fördert, sondern gesellschaftsrelevante Bedeutung besitzt. mehr...

2. April 2004

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Tabuisiertes Thema differenziert erforscht

Die Beiträge zur 37. Jahrstagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde von 1999 sind 2003 in dem Band "Deutsche Literatur in Rumänien und das 'Dritte Reich'" im Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in München veröffentlicht worden. Michael Markel und Peter Motzan haben darin den Großteil der damals gehaltenen Referate in durchwegs erweiterter, ergänzter und aktualisierter Fassung herausgegeben. mehr...

2. November 2003

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Symposium zum 100. Geburtstag von Rudolf Wagner-Régeny

2003 jährt sich der Geburtstag des siebenbürgischen Komponisten Rudolf Wagner-Régeny zum 100. Mal. Der Rundfunk (SWR 2) sowie vielfache Gedenkveranstaltungen (etwa in Berlin, Dresden, Leipzig, Dinkelsbühl und demnächst in München) versuchen, die Künstlerpersönlichkeit dieses bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts wieder in unser Bewusstsein zu rücken. Nahe liegend, dass auch die Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage 2003 in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Mannheim im Jubiläumsjahr mit einem Symposium den großen Sohn der Siebenbürger Sachsen würdigten. mehr...

19. Oktober 2003

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Wertvolle Dokumentation über Zeitgeschichte

An der editorischen Ausführung des hier zu besprechenden Bandes, Klaus Popa (Herausgeber): „Die Rumäniendeutschen zwischen Demokratie und Diktatur. Der politische Nachlaß von Hans Otto Roth 1919-1951“, kann man manches aussetzten. Die editorische Leistung hingegen ist anerkennenswert. mehr...