Ergebnisse zum Suchbegriff „Hermannstaedter Altenheim“
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Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch
Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...
„Die Sterne sind erreichbar“: Arbeitsgespräch zum Schlossverein
Auf Schloss Horneck, dem Wahrzeichen der Deutschordensstadt Gundelsheim, werden offiziell ab Mitte Juli die ersten Gäste übernachten, Räume mieten, tagen und feiern können. Buchungen sollen für die Zeit gleich nach der Eröffnungsfeier möglich sein. Das teilten Vertreter des gemeinnützigen Schlossvereins am 20. Januar in der Bundesgeschäftsstelle des Verbandes in München gegenüber der Siebenbürgischen Zeitung mit. Themen des zweistündigen Arbeitsgesprächs waren neben den aktuellen Entwicklungen vor Ort auch die Organisationsstrukturen und Arbeitsschwerpunkte des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V. mehr...
Vor 25 Jahren wurde das Dr. Carl Wolff-Altenheim eröffnet
Hermannstadt – Eine kleine Revolution war der Bau eines Alten- und Pflegeheims, der schon 1990 angedacht worden war, für die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien. Ging es doch darum, gegen den Strom der Auswanderung zu schwimmen. Am besten verstand es wohl die in der Bauphase Ende 1992 von dem Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit der Leitung des Heimes beauftragte Musikdirektorin Gerlinde Gabler-Braun, die als gebürtige Siegenerin „unbeleckt“ war und feststellte, dass alles gen Westen zog, als sie sich 1991 entschlossen hatte, in Rumänien tätig zu werden. mehr...
Das Weinland ist immer eine Reise wert
Dass das Weinland immer eine Reise wert ist, davon konnten sich die Teilnehmer der Begegnungsfahrt „Die Siebenbürger Sachsen in Mediasch – gestern und heute“ überzeugen, die von der Regionalgruppe Mediasch und Umgebung des Verbandes der siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften vom 13. bis 20. Juli durchgeführt wurde. Die Fahrt war für Vertreter aus den Heimatortsgemeinschaften (HOG) angedacht, stand aber auch weiteren Interessierten offen. mehr...
Herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte: Zum Tode von Paul Philippi
Viele Attribute sind ihm zugeschrieben worden: Querdenker, Grenzgänger, notwendige Stimme, Prophet, der Ideologe, der Unbequeme – alles Hilfskonstrukte, sich einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte anzunähern: Paul Philippi. Seine Lebensdaten umspannen fast ein Jahrhundert, doch er überblickte sehr viel mehr. Seine umfassende Quellenkenntnis erlaubte es ihm, aus vielen Jahrhunderten siebenbürgischer Vergangenheit zu schöpfen und daraus Lehren und Verpflichtungen für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Wirklich verstanden hatten ihn die längste Zeit nur wenige. In den letzten Jahren mögen es mehr geworden sein. mehr...
Deiner Sprache bleibe treu: Nachruf auf die Mundartforscherin Anneliese Thudt
Wem Hermannstadt und seine Bewohner am Herzen liegen, der hat sie bestimmt gekannt. Manche vielleicht nur dem Namen nach, denn als langjährige Mitarbeiterin des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuches (1956-1986) war ihnen Anneliese Thudt bestimmt ein Begriff. Aber viele Menschen kannten sie persönlich, waren mit ihr in Verbindung und besuchten sie oft. Ihr herrlicher Blumenhof, ihre Zimmer voll sächsischer Volkskunstgegenstände, ihre Bücher und vor allem ihre feine, humorvolle Art, mit der sie Land und Leute darstellte, machten sie zu einer beliebten Gesprächspartnerin. Anneliese Thudt ist am 24. Januar 2018 im Alter von 90 Jahren im Hermannstädter Altenheim „Carl Wolff“ gestorben. mehr...
Kreisgruppe Schorndorf: Rumänien anders
Gegen Jahresende widmet sich der Kreisgruppenvorstand regelmäßig dem Thema Spenden. Dieses Jahr kam die Idee auf, mit einem Teil der Veranstaltungseinnahmen Projekte in unserer alten Heimat zu unterstützen. Die Begeisterung im Vorstand war groß, und so machten sich zehn Mitglieder erwartungsvoll auf den Weg auf einen gemeinsamen Wochenendausflug. mehr...
Deutschsprachigen Unterricht in Rumänien weiter unterstützen
Der Aussiedlerbeauftragte der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Werner Jostmeier, hat vom 9. bis 12. Mai mit einer kleinen Delegation das Banat und Siebenbürgen besucht. Der Verband der Siebenbürger Sachsen war durch den NRW-Landesvorsitzenden Rainer Lehni und die Landeskulturreferentin Heike Mai-Lehni vertreten. mehr...
Norbert Kartmann: „Wir haben in Deutschland sehr genau verfolgt, was hier geschieht"
Norbert Kartmann, seit 2003 Präsident des Hessischen Landtages, ist kein seltener Gast in Rumänien und Siebenbürgen. Das besondere Interesse des CDU-Politikers geht auf die Tatsache zurück, dass sein Vater aus Hetzeldorf stammt. Der Vater blieb nach dem Krieg in Deutschland. Die Kontakte zur Heimat sind aber nicht abgerissen und so lernte Norbert Kartmann auch das Rumänien der kommunistischen Jahre kennen. Umso mehr ist er bemüht, das Rumänien der Nach-Wendezeit auf seinem schwierigen Weg zu einer Demokratie zu begleiten, er besucht das Land häufig, um mit den Leuten vor Ort zu sprechen, lädt aber auch junge Politiker zu Praktika nach Hessen ein. Die jüngsten Großdemonstrationen in Rumänien habe man in Deutschland genau verfolgt und sie als positives Zeichen einer „wacher werdenden Bürgergesellschaft“ wahrgenommen. Über seinen Rumänienbesuch zwischen dem 7. und 9. März gab Norbert Kartmann Auskunft im Gespräch mit Hannelore Baier, Mitarbeiterin der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ). mehr...
Jugendliche aus Hermannstadt besuchten Drabenderhöhe
„Wir wussten nicht, dass es so große Siedlungen außerhalb Rumäniens gibt, in denen Siebenbürger Sachsen leben.“ Alexandra Făgărășan aus Hermannstadt besuchte auf dem Weg nach Berlin auch Drabenderhöhe und zeigte sich überrascht von der Freundlichkeit und Herzlichkeit, mit der man ihrer kleinen Reisegruppe, zu der noch drei Mädchen und zwei Jungen gehörten, hier entgegenkam. Die Jugendlichen folgten einer Einladung des Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Bernd Fabritius, der seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages ist, und der Ernst Weisenfeld Stiftung, die ihren Sitz in Drabenderhöhe hat. mehr...








