Ergebnisse zum Suchbegriff „Hier Hause Hans Bergel“
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Die deutsche Kultur im kommunistischen Rumänien gepflegt: Interview mit Hedi Hauser
Hedi Hauser, geboren am 26. Januar 1931 in Temeswar, wurde durch Kinderbücher wie „Waldgemeinschaft Froher Mut“, „Der große Kamillenstreit“, und „Eine Tanne ist kein Hornissennest“ bekannt. Sie war viele Jahre als Cheflektorin des Kriterion Verlags Bukarest sowie als Vertreterin der deutschen Minderheit Rumäniens in politischen Funktionen tätig. Für Erhalt und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien erhielt sie 1971 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann das Verdienstkreuz am Bande. 1977 wurde sie mit dem Preis des rumänischen Schriftstellerverbands ausgezeichnet. Mit der 80-jährigen Kinderbuchautorin und Verlegerin, die seit 1991 in Hamburg lebt, führte Siegbert Bruss folgendes Interview. mehr...
Hans Bergels „Geschichten aus einem abenteuerlichen Leben“
Von einem, der gerade fünfundachtzig wurde, in einer geistigen und körperlichen Verfassung, die staunen macht, und mit einem Gepäck an Leistungen literarischer und sozialer Art, das so geräuscharm entstanden ist, wie es überreich vor uns steht – von einem solchen Menschen sollte man Lebensgeschichten unbedingt lesen. Denn Hans Bergel, der hier gemeint ist und der zu Recht annimmt, dass sein Bekanntheitsgrad den von Marcel Reich-Ranicki nicht erreicht, schreibt bescheidenerweise keine Memoiren, sondern gießt das reichlich Erlebte in die Form der „Geschichte“, was immer man darunter versteht. Die in dem hier besprochenen Band „Am Vorabend des Taifuns“ vorkommenden Personennamen, wenn auch nicht alle, wurden, wie einem Vermerk am Buchbeginn zu entnehmen ist, „sei es auf Wunsch der Betroffenen, sei es der Angehörigen, geändert“. mehr...
Haus des Deutschen Ostens in München: zentrale Begegnungs- und Bildungsstätte
Vor 40 Jahren, am 24. September 1970, hatte der damalige Ministerpräsident Alfons Goppel das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München „als Geschenk des Bayerischen Staates an seine vertriebenen Mitbürger“ seiner Bestimmung übergeben. Seitdem unterstützt es mit großem Erfolg die Pflege der Kultur der Heimatvertriebenen. mehr...
Vier Bücher über Hans Bergel: Vorläufiges Fazit einer Persönlichkeit
Mit dem Buch „Hans Bergel – Minderheitendasein Schriftstellerexistenz und politische Systeme. Eine Untersuchung zu Leben und Werk“ (175 Seiten) hatte die Wiener Germanistin Elisabeth Martschini 2005 den Anfang einer Reihe einschlägiger Buchveröffentlichungen über den 1925 in Siebenbürgen geborenen Autor gemacht. Gleich vier Bücher erschienen nun innerhalb der letzten Monate über Hans Bergel.
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Gusto Gräser: Vom Anders-Sein eines Außenseiters
Gustav Arthur Gräser kam am 16. Februar 1879 in Kronstadt zur Welt. Vor 50 Jahren, am 27. Oktober 1958, starb er arm und vereinsamt in München. Dem Dichter, Naturphilosophen und Pazifisten Gusto Gräser widmet das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München anlässlich seines 50. Todestages derzeit mehrere Veranstaltungen (siehe unten und separater Artikel). mehr...
Günter Grass’ gutes Timing
Die selbsternannten moralischen Scharfrichter des bundesdeutschen Kulturbetriebs haben längst den Stab über Grass gebrochen, weil ihm noch die Stange zu halten als political incorrect gelten würde. Wer in dieser Gesellschaft gegen die ungeschriebenen Gesetze im öffentlichen Verhalten verstößt, hat gemeinhin keine Chance. Früher – im Glücksfall etwas später – wird er in die rechte oder linke Ecke des Extremismus gestellt – mitunter auch gelockt. Die Gleise sind festgelegt; es sei denn, man verstellt sie durch ein von den anderen nicht einkalkuliertes Schweigen, das man, scheint es opportun, in Eigenregie auch wieder aufheben kann. mehr...
"Aussiedlung - die Rettung?"
Ohne wenn und aber kann man im Rückblick behaupten, die Aussiedlung der Siebenbürger Sachsen, insgesamt der Deutschen aus Rumänien, die verstärkt in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einsetzte (zuerst in Nordsiebenbürgen, anschließend in Südsiebenbürgen), war in der gegebenen historischen Situation die richtige Entscheidung. Dieses Fazit zog Horst Göbbel, stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen, in seinem fünften Vortrag aus der Serie "Heimatverlust - Heimatgewinn" am 7. April im Haus der Heimat in Nürnberg. mehr...
Jugend zwischen Gestern und Morgen
Unter dem Titel "Siebenbürgisch-Sächsische Jugendarbeit - Brückenschlag zwischen Gestern und Morgen" zeigte die SJD beim diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl eine Ausstellung zur Jugendarbeit. Beleuchtet wurde unter anderem die Entwicklung der landsmannschaftlichen Jugendarbeit von den fünfziger Jahren über den Beginn der modernen Jugendarbeit (Ende der siebziger Jahre) und die Gründung der "Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland" (SJD) , 1986, bis heute. mehr...
Fortbestand des Gundelsheimer Kulturzentrums angestrebt
Seinen inzwischen üblichen Neujahrsempfang hat der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat am 13. Januar im Barocksaal auf Schloss Horneck in Gundelsheim gegeben und dabei erneut für den Fortbestand des dortigen Kulturzentrums geworben. mehr...



