Ergebnisse zum Suchbegriff „Interviews Konrad Klein“
Artikel
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Leuchtersingen in Schellenberg: Zu einem Gemälde von Hans Hermann aus den 1920er Jahren
Die Feier der Christmette mit dem Christleuchter („Lichtert“) in der evangelischen Kirche in Schellenberg malte Hans Hermann mindestens dreimal. Auf dem hier abgedruckten, relativ großformatigen Bild sind hinter der Brüstung der Empore die zur Frühkirche herbeigeeilten Gläubigen zu erkennen, eine weitere Fassung im Besitz der Nachkommen des Künstlers zeigt statt des Kirchenraums Maria und Josef als schemenhafte Sihouetten im erleuchteten Stall (abgebildet in Oskar Kesslers weit ausholenden Artikel rund um den Lichtertbrauch in Siebenbürgische Zeitung v. 15.12.2019, S. 7, siehe auch SbZ Online vom 22. Dezember 2019). mehr...
Gedichte zum Gedenken an Franz Hodjak - Beerdigung in Usingen
Der bedeutende siebenbürgische Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker Franz Hodjak ist am 6. Juli 2025 im Alter von 80 Jahren in Usingen gestorben (diese Zeitung berichtete). Mit einem Vers Franz Hodjaks „Ich komme aus der Vergänglichkeit und gehe dorthin, wo die Zeit auf mich wartet“ und einem seiner letzten Gedichte „Der größere Teil der Zeit“ (siehe weiter unten) geben Juliana Hodjak, Astrid Hodjak-Schütte, Hannah und Paul sein Ableben in den sozialen Medien bekannt. Beerdigt wird Franz Hodjak am 1. August um 15.00 Uhr auf dem Friedhof in Usingen. mehr...
„Auf dem Weg zu mir selbst“: Franz Hodjaks neuer Gedichtband
Der neue Lyrikband von Franz Hodjak mit dem so schlichten wie weisen Titel „Ewig ist das Vorläufige“ eröffnet die Reihe „Gravity“ des Würzburger Verlags Königshausen & Neumann. Diese will der Verlag als „Einladung verstanden wissen, Poesie zu entdecken (und) auf sich wirken zu lassen“. Man soll trotz ihrer „schweren Lesbarkeit“ „die Kraft spüren, die von ihr ausgeht“.
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Bestens vernetzter und wissensreicher Macher: Harald Roth zum Sechzigsten
Dr. Harald Roth ist Historiker, Kulturmanager und Vorsitzender des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), seit über dreißig Jahren ist er Mitglied des Vorstands, war daneben im Vorstand sowie Vorsitzender des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats, Leiter der Siebenbürgischen Bibliothek, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Leiter des Siebenbürgen-Instituts und ist damit eine der prägendsten Gestalten dieser Einrichtung. mehr...
Tätige Nächstenliebe war ihm wichtig: Trauerrede auf Karl Dendorfer (91), Zeitzeuge der kommunistischen Unterdrückung
Wieder verließ uns ein lieber Freund und Weggenosse, den wir zu verabschieden hatten. Karl Dendorfer, geboren am 29. April 1932 in Kronstadt, einer der zu Tode verurteilten Angeklagten des Schwarze-Kirche-Prozesses 1958 in Kronstadt, ist am 4. Februar 2024 nach schwerer Krankheit in Stuttgart gestorben. Zur Trauerfeier mit Urnenbeisetzung am 19. Februar auf dem Friedhof in Stuttgart-Möhringen kamen viele Verwandte, Bekannte und Freunde, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Neben der Witwe Irmgard und deren Nichten waren auch Michael Konnerth, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg, und sein Vorgänger Alfred Mrass zugegen, ebenso Berufskollegen und Stammtischfreunde, mit denen sich Karl Dendorfer jahrelang jeden Monat im Stuttgarter Ratskeller getroffen hatte. Helmut Wolff, als jahrzehntelanger Freund, übernahm die Aussegnung und Verabschiedung. Seine bewegende, umfangreiche Trauerrede wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. (Ortwin Götz) mehr...
„Ich hatte das Glück, in den Bergen geboren zu werden“: Annemarie Schiel, Bergsteigerin, Fotografin, Buchautorin, Vortragende, Förderin siebenbürgischer Institutionen, ist von uns gegangen
Drei Monate nach ihrem 99. Geburtstag ist Annemarie Schiel am 10. Dezember 2023 im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee verstorben. Mit ihr verlieren wir eine bedeutende Siebenbürger Sächsin, eine außergewöhnliche Frau, deren Liebe gleichermaßen den Bergen und Siebenbürgen galt. mehr...
Anton Schwob zum Gedenken: Ehemaliges Vorstandsmitglied des Südostdeutschen Kulturwerks verstorben
Diese Worte des Gedenkens für den bedeutenden Germanisten Anton Schwob sind Worte eines Freunds, der sich im Folgenden auch herausnimmt, von „Toni“ Schwob zu sprechen. Wir haben einander vor über 60 Jahren im einstigen Hörsaal 123 der Universität Innsbruck in den Vorlesungen von Karl Kurt Klein, zunächst flüchtig, kennen gelernt. Wir waren dann über zehn Jahre lang zugleich Assistenten am Institut für Germanistik in Innsbruck und sind stets miteinander in Verbindung geblieben, auch nachdem er Innsbruck verlassen hat.
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Nachruf auf Ewalt Zweyer, der mehr war als nur Gründungschefredakteur der Hermannstädter Zeitung und Chefreporter des Neuen Weg
Der Journalist Ewalt Zweyer verstarb am 7. November in seinem 92. Lebensjahr in Zorneding bei München. In seiner Wohnung ist er unerwartet und friedlich eingeschlafen. Er war mit sich im Reinen und konnte getrost auf sein Leben und das, was er vollbracht hat, zurückblicken. Und das ist allerhand: in Rumänien wie in Deutschland, im privaten wie im beruflichen und nicht zuletzt im öffentlich-gesellschaftlichen Leben, sei es für den Verband der Siebenbürger Sachsen, die Siebenbürgische Zeitung oder andere Einrichtungen der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Ewalt Zweyer gestorben
Der Journalist Ewalt Zweyer ist am 7. November im Alter von 91 Jahren in Zorneding bei München gestorben. Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am 8. Dezember um 14.00 Uhr in der Katholischen Kirche St. Georg, Burgstraße 24, in Zorneding (Ortsteil Pöring) statt. Wie die Tochter Ute Hellmuth-Zweyer mitteilt, ist eine Trauerfeier auch für Samstag, den 16. Dezember, um 13.00 Uhr im Spiegelsaal des Forums in Hermannstadt geplant. mehr...
Ein Ausbund an Eloquenz, Esprit und Elan: Georg Aescht zum Siebzigsten
„Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“ bezeichnet nicht nur den Roman von Ioana Pârvulescu, den er ins Deutsche übertragen hat, sondern auch die Gefilde seiner eigenen Herkunft: Georg Aescht kam am 28. September 1953 in Zeiden im Burzenland auf die Welt, wo ihn von Geburt an deutsche, rumänische und ungarische Laute umschwirrten – allerdings nicht als Kläffen, vielmehr als Kommunikationsmittel siebenbürgischer Ethnien. Kein Wunder also, dass der sprachversierte Bücherfreund schon während seines Philologie-Studiums an der Klausenburger Universität, das er 1976 abschloss, als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Literaturen des Landes tätig zu werden begann. mehr...









