Ergebnisse zum Suchbegriff „Isbn“

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13. April 2012

Kulturspiegel

Vom „Abendbrot“ bis zur „Zerrissenheit“

Thea Dorn und Richard Wagner analysieren in ihrem gemeinsamen Buch „Die deutsche Seele“. mehr...

9. April 2012

Kulturspiegel

Catalin Dorian Florescus Roman "Jacob beschließt zu lieben"

Wer sich bei dem Titel eine Liebesgeschichte erhofft, der wird erstmal enttäuscht, denn mit romantischem Techtelmechtel kann dieser Roman nur bedingt dienen. Vielmehr nimmt er sich vor, ein Epos banatschwäbischer Geschichte zu sein. Ein großes Vorhaben, da nicht nur die Einwanderung, der Krieg, die Russlanddeportation, sondern zum Schluss auch noch die Bărăgan-Deportation gestreift werden. mehr...

8. April 2012

Kulturspiegel

Tetralogie von Franz Marschang über Banater Schwaben erschienen

Wenn hierzulande das Wort „rumäniendeutsche Literatur“ fällt, werden nicht einmal so viele Namen genannt wie Finger an einer Hand: Herta Müller, vielleicht noch Richard Wagner oder Oskar Pastior. Aber es gibt auch noch andere Banater oder Siebenbürger, die schreiben und veröffentlichen. Einer davon ist Franz Marschang. Vor der Umsiedlung von Temeswar nach Heidelberg hat der 1932 in Johannisfeld an der rumänisch-serbischen Grenze geborene Marschang Kurzprosa und fünf Theaterstücke veröffentlicht. In Deutschland hat er drei Kurzprosabände herausgebracht, um sich danach an ein Großprojekt zu wagen: eine Tetralogie, die den Titel „Am Wegrand der Geschichte“ trägt. Inzwischen liegen alle vier Bände vor. mehr...

31. März 2012

Kulturspiegel

Schiller Verlag legt "Das Kulturpfeifen" von Schuster Dutz neu auf

Vor hundert und mehr Jahren war das gesellige Leben in unserer siebenbürgischen Heimat sehr viel anders als wir es in der medial durchdrungenen Gegenwart erleben. Dennoch: Bälle und Fasching wurden damals schon gefeiert und Vereine sorgten für Abwechslung und Vergnügen. Wenn etwa der „Mediascher Turnverein 1847“ am Silvesterabend seinen traditionellen Ball abhielt, gelangte die Silvesterzeitung zum Verkauf, in der man in Mundart oder Hochsprache, in Versen oder Prosa, mit Heiterkeit und nachsichtigem Spott das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ und seine Mitbürger „durch den Kakao zog“. Zu den talentierten jungen Reimern, die auch beim „Sitttag“ der Kothgässer Nachbarschaft mit ihren Versen für Heiterkeit sorgten, gehörten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert neben Fritz Guggenberger, Josef Fabini und dem Apotheker Gustav Schuster auch der Sohn des letzteren, der später unter seinem Spitznamen Dutz allgemein bekannt wurde und in dem wir heute den Altmeister humoristischer Dichtung in sächsischer Mundart aus Siebenbürgen verehren. mehr...

15. März 2012

Kulturspiegel

Kampf gegen das Vergessen: Ana Blandiana zum 70.

Der Name der Dichterin Ana Blandiana ist in allen Schichten des Volkes, dem sie angehört, bekannter als der Name jedes deutschen Schriftstellers der Gegenwart bei den Deutschen. Das hängt nicht nur mit der öffentlichen Präsenz von Ana Blandiana seit über einem halben Jahrhundert zusammen, sondern mehr noch damit, dass ihre Gefühle der Ablehnung des Sozialismus der Jahre 1945-1989/90 von der überwiegenden Mehrheit der Rumänen geteilt wurden. Als 1959 ihr Gedicht „Originalitate“ erschien und den massiven Unwillen der KPR erregte, wurde sie mit landesweit diskutiertem Schreibverbot belegt und so, wie sie später notierte, „als verbotene Dichterin bekannt, noch ehe ich es als Dichterin war“. Zwischen den Zeilen hatte sie mitten im Terror der stalinistischen Gheorghiu-Dej-Ära nicht Regimekritik geübt, sondern, weitaus gewagter, ihrem Widerwillen gegen das System Ausdruck verliehen – ein Akt der Courage, dessen Ausmaß sich heute keiner mehr vorstellen kann. mehr...

13. März 2012

Jugend

Anselm Roths Kinderbuch neu aufgelegt

„Anabel, die Schule wartet.“ – „Soll sie warten, bis sie grün wird!“ Das ist die alltägliche Begrüßung zwischen der zwölfjährigen Anabel Stoika und dem Schulbusfahrer Ion, der sie aus dem siebenbürgischen Dorf Rauhtal (Roandola) in die Schule nach Mediasch fährt. mehr...

10. März 2012

Kulturspiegel

Die Verwirklichung eines Jugendtraumes

Am 9. Februar waren viele Landsleute der Einladung des Hauses des Deutschen Ostens (HDO) München gefolgt, um bei einer bemerkenswerten Fotoausstellung von Prof. Dr. Karl-Heinz Rothenberger und einer spannenden Buchpräsentation von Alfred Schuster dabei zu sein. mehr...

9. Februar 2012

Kulturspiegel

Humoristische Ost-West-Streifzüge von und mit Jan Cornelius

Nicht zum ersten Mal war Jan Cornelius zu Gast im Rumänischen Kulturinstitut, im Januar aber mit seinem neuen Buch „Über Google, Gott und die Welt“, das letztes Jahr im Pop Verlag erschienen ist. Mit seinen Humoresken amüsierte denn auch der gebürtige Reschitzaer sein Berliner Publikum und gab nicht nur Geschichten über den deutschen Alltag, sondern auch rumänische Impressionen zum Besten, getreu dem Untertitel der Veranstaltung: „Ost-West-Streifzüge“. mehr...

6. Februar 2012

Kulturspiegel

Vorbildliche Dokumentation siebenbürgisch-sächsischer Existenz

Wieder macht die rumänische nichtstaatliche Organisation Mioritics (Webseite: www.mioritics.ro) mit zwei lobenswerten Leistungen mit Bezug zum sächsischen Kulturerbe in Siebenbürgen auf sich aufmerksam. mehr...

5. Februar 2012

Kulturspiegel

Helge von Bömches’ Sänger-Erinnerungen

Das Buch endet mit dem Satz aus Verdis Oper „Don Carlos“ (Schiller): „Sire, ich bin zufrieden.“ Den langen, an Bewährungsproben reichen Weg bis dahin schildert Helge von Bömches (geboren 1933) auf 222 Seiten in seinem im Hora Verlag in Hermannstadt erschienenen Band „Blick hinter die Kulissen oder Aus dem Tagebuch (m)eines Sängerlebens“. Der in Kronstadt geborene Opern-, Oratorien- und Liedsänger (Bass) begann seine Laufbahn als Chorsänger am Musiktheater seiner Vaterstadt, sie führte ihn an berühmte Häuser wie Salzburg, Wien, Hamburg, Dublin, München, Mailand u.a. bis hin zum langjährigen Engagement an der Opernbühne Osnabrück in Niedersachsen. mehr...