Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahr 1948“
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Siebenbürgisch-Sächsische Kulturtage 2013 eröffnet
„Sehr gerne habe ich über diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen, bietet sie doch eine gute Gelegenheit, die traditionsreiche wie vielseitige Kultur der Siebenbürger Sachsen näher kennenzulernen. Kultur gibt uns nicht nur Halt und Orientierung, sondern formt auch unsere Identität und verwurzelt uns in unserem Umfeld. Es ist deshalb essentiell, dass wir unser eigenes kulturelles Erbe pflegen und bewahren. Für die Siebenbürger Sachsen sind die Kulturtage daher eine wichtige Institution“, erklärt Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Schirmherr der vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in Heidenheim veranstalteten Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage 2013, in seinem schriftlichen Grußwort. Am Samstag, den 26. Oktober, wurden die Kulturtage mit einem gehaltvollen Programm eröffnet. Den Auftakt machten ein Festgottesdienst nach siebenbürgischer Liturgie sowie ein Kirchenmusik-Konzert des Jugendbachchors Kronstadt. Der anschließende Trachtenumzug führte bei sonnigem und mildem Herbstwetter von der Pauluskirche zum Konzerthaus. Dort fand die frühabendliche feierliche Eröffnung der Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage statt. Alle Veranstaltungen erfreuten sich eines ausgesprochen guten Publikumszuspruchs. mehr...
Zum 80. Geburtstag von Hans Benning-Polder
Am 10. September dieses Jahres beging Hans Benning-Polder in Tamm seinen 80. Geburtstag, der gemeinsam mit seiner Familie für die Entstehung und das Geschick der Kreisgruppe entscheidend gewirkt hat als Gründer und erster Vorsitzender der Kreisgruppe. Da der ehrenamtliche Einsatz für die Gemeinschaft keine Selbstverständlichkeit darstellt, bietet sich diese Gelegenheit, ein Schlaglicht auf sein Leben zu werfen. mehr...
Verabschiedung von IKGS-Direktor Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth in den Ruhestand
Im Rahmen der internationalen Tagung „Rumäniendeutsche Erinnerungskulturen. Formen und Funktionen des Vergangenheitsbezuges in rumäniendeutscher Historiografie und Literatur im Kontext kulturwissenschaftlicher Beschreibungsmodelle“, die das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) vom 27. bis 29. Juni in München veranstaltete, wurde dessen langjähriger Mitarbeiter und Direktor Prof. h.c. Dr. Stefan Sienerth in den Ruhestand verabschiedet. Sabine Deres, Ministerialrätin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und Kuratoriumsvorsitzende des IKGS, betonte in ihrem Grußwort, dass sie sich im IKGS immer aufgehoben gefühlt habe. Es habe „das gewisse Etwas“, dort herrsche „ein ganz besonderer Geist“, so Deres. Der „gute siebenbürgische Ratgeber“ Sienerth, dem sie „jugendlichen Forscherdrang“ attestierte, habe das Institut „sehr erfolgreich in der Südosteuropaforschung verankert“, nicht zuletzt durch dessen Anerkennung als An-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München im Oktober 2004. „Ich habe große Hochachtung vor Ihrem beruflichen Lebenswerk“. Prof. Dr. Rudolf Gräf, Prorektor der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg, an der Sienerth selbst studiert hat, überreichte ihm im Namen von deren Rektor Ioan Aurel Pop die Medaille der Universität Klausenburg und ein Ehrendiplom. Den Festvortrag zu Ehren des scheidenden IKGS-Direktors, den Prof. Dr. Jürgen Lehmann (Erlangen/Freiburg) hielt, kann man im Folgenden in Auszügen lesen. mehr...
Michael Guist - seit 80 Jahren aktiver Musiker
Beim Jubiläumsfest des Musikvereins Unterjettingen am 15. Juni 2013 erhielt der 89-jährige ausgezeichnete Blasmusiker Michael Guist die Erich-Ganzenmüller-Medaille, die der Blasmusikverband Baden-Württemberg „für besondere Verdienste um die Förderung oder die Tätigkeit um die Belange der Blas- und Spielleutemusik“ verleiht. Dem seit 80 Jahren aktiven Musiker (als Neunjähriger erhielt er schon Musikunterricht) wurde nun auch diese Ehrung gewährt, denn die bekannten Auszeichnungen der Blasmusiker, die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold, werden schon seit Jahren in einem Schrank bei ihm zu Hause aufbewahrt.
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Zum Tod des Journalisten Walter Drodtloff
So mancher Hörer und Zuschauer der Deutschen Sendung im Rumänischen Rundfunk und Fernsehen wird sich an Walter Drodtloff als einfühlsamen, kompetenten und sprachgewandten Journalisten, Reporter und Moderator noch erinnern. Nun ist er für immer verstummt. Walter Drodtloff verstarb am 30. April im Siebenbürgerheim in Rimsting am Chiemsee im Kreise seiner Familie. mehr...
Tagung in Hermannstadt: Familienzusammenführung oder Freikauf?
Wie viel Geld von Anfang der 1960er bis Ende der 80er Jahre insgesamt von Deutschland nach Rumänien floss, ist noch unklar und wird es vielleicht für immer bleiben. Bekannt ist, das im Gegenzug 210.000 – andere Quellen sprechen von 236.000 – Rumäniendeutsche in die Bundesrepublik ausreisen durften. Grundlage dafür waren bilaterale Vereinbarungen, die unter strengster Geheimhaltung zwischen beiden Staaten ausgehandelt wurden. Eine der Schlüsselfiguren auf deutscher Seite war der Neusser Rechtsanwalt Dr. Heinz-Günther Hüsch. Im Auftrag der Bundesregierung verhandelte er zwischen 1968 und 1989 die Konditionen der so genannten Familienzusammenführung. mehr...
Erfolgreiche siebenbürgische Verleger im deutschen Binnenraum
Es gilt als gesichert, dass die Frühgeschichte des siebenbürgischen Buchdrucks in Hermannstadt einsetzt. Aus der dortigen Druckerei stammen die ersten 35 Bücher, gedruckt zwischen 1529 und 1598. Die etwas später beginnende Buchproduktion in Kronstadt verzeichnet in der Zeitspanne von 1593 bis 1594 bereits 119 Titel. Die fruchtbarste Tätigkeit entfaltete jedoch der gebürtige Heltauer Kaspar Helth (geb. um 1520, gest. 1574) in Klausenburg. In seiner Druckerei erschienen von 1550 bis 1600 genau 208 Bücher. Besonders wichtig wurde er für den ungarischen Kulturkreis, da sein Verlag die ersten ungarischen Schriften überhaupt druckte. mehr...
Honterusschule, Ural und Amur: Der Pädagoge Wilfried Bielz wird 80
Im September 1955 besuchte Bundeskanzler Konrad Adenauer an der Spitze einer großen Regierungsdelegation Moskau. Der Besuch markierte den Beginn eines riesigen Aufbauwerkes der Aussöhnung zwischen den beiden Völkern, deren Soldaten sich im Zweiten Weltkrieg erbittert bekämpft hatten. In den folgenden Jahren trugen auf beiden Seiten Techniker, Wissenschaftler, Künstler, Lehrer dazu bei, dass aus Feinden wieder Partner und auch Freunde wurden. Der siebenbürgisch-sächsische Pädagoge Wilfried Bielz, Gymnasiallehrer im Rheinland, war im Auftrag des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Laufe von zehn Jahren an mehreren Projekten dieser Institutionen in Russland beteiligt. Ihm als einzigem Siebenbürger Sachsen, der im Südural, in Sibirien und dem fernen Amurgebiet zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur effektiv beigetragen hat, ist dieser Beitrag gewidmet. mehr...
Nationaltrainer für Skeleton
Der gebürtige Mediascher Willi Schneider aus Waldkraiburg hat als aktiver Skeleton-Sportler unzählige Titel errungen und etliche Rekorde aufgestellt. Nachdem er als Enddreißiger vor zehn Jahren mit dem aktiven Sport aufgehört hatte, widmete sich der sympathische Siebenbürger Sachse dem Traineramt und wurde darin erfolgreich. Die kanadische Nationalmannschaft führte er 2006 in Turin und 2010 in Vancouver zu olympischen Medaillen – unter anderen auch Goldmedaillen; auch die amerikanische Nationalmannschaft brachte er auf Vordermann. Nun wurde Willi Schneider zum Cheftrainer der russischen Nationalmannschaft ernannt und soll nächstes Jahr bei der Heimolympiade in Sotschi dafür sorgen, dass Russland golden glänzende Medaillen gewinnt. mehr...
Dagmar Dusils neue Prosatexte: "Wie die Jahre verletzen"
Leben mit dem Erlebten. Dagmar Dusil veröffentlichte im Johannis Reeg Verlag eigene Prosatexte unter dem Titel „Wie die Jahre verletzen“. „Als Kind musste Renate oft alte Strickjacken auftrennen ... War die Strickjacke aufgetrennt, befand sich die ungezähmte Wolle in einem Knäuel. Es war ein zeitloses Knäuel, das neuer Bestimmungen harrte“ (S. 88). Dieses Bild steht für Dagmar Dusils Darstellungsweise. Es gibt da keinen Erzählfaden, der chronologisch eine Geschichte abspult. Altbekannte Rituale eines vergangenen Lebens in Siebenbürgen werden vielmehr mit Erfahrungen des Neuanfangs in Deutschland verknüpft, vorbewusste Kindheitserlebnisse bis hin zu dunklen Vorahnungen von Krankheit und Tod zu einem einzigartigen Muster verwirkt. mehr...








