Ergebnisse zum Suchbegriff „Jahren Deutschen Westen“
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Auf den Spuren der Ahnen: Mit dem Fahrrad von Luxemburg nach Hermannstadt
Seit Jahren fasziniert Dr. Alfred K. Schuster das Thema Reisewege im Mittelalter. So war es nahe liegend, dass er sich einmal auf den Weg machen würde, den vor 800 bis 900 Jahren „Teutones, Flandres und Wallones“ einschlugen, um in ein „gelobtes Land“, eine neue Heimat auszuwandern. In diesem Sommer war es so weit, er entschied sich für das Fahrrad. Er wollte einen Bogen spannen von Luxemburg, der Kulturhauptstadt 2007 im Westen Europas, nach Hermannstadt, in die Kulturhauptstadt im Osten, in der er vor 70 Jahren geboren wurde. mehr...
Tourismus-Informationsbüro in Hermannstadt und Schäßburg eröffnet
Junge rumänische Akademiker, die an der siebenbürgisch-sächsischen Kultur interessiert sind, haben vor Jahren den Verein „Mioritics“ (Webseite: www.mioritics.ro) gegründet. Auf Initiative dieser rumänischen nichtstaatlichen Organisation sind in Hermannstadt und Schäßburg Tourismus-Informationsbüros eröffnet worden, die um öffentliche Aufmerksamkeit für das kulturelle Erbe der Siebenbürger Sachsen werben sollen. mehr...
Rumäniendeutsche in der Waffen-SS
Die hier zu besprechende Arbeit von Paul Milata ist die erste monographische Untersuchung über Rumäniendeutsche in der Waffen-SS, wenn man von der nicht veröffentlichten Magisterarbeit von Hans-Werner Schuster absieht. Milatas Monographie stützt sich auf eine kritische Auswertung des einschlägigen Schrifttums und auf das Studium eines umfangreichen Quellenmaterials in Archiven von Rumänien, Deutschland, den USA und in Prag sowie der Presse der Zeit. Der Großteil des zitierten Archivmaterials wurde erstmals eingesehen. Die Arbeit bietet aufgrund der umfangreichen Dokumentation neue Erkenntnisse und zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Daten zum Geschehen. Der Historiker Milata hat mit dieser Arbeit an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Das Buch bietet trotz seines wissenschaftlichen Charakters eine für ein breites Publikum gut lesbare Lektüre. mehr...
Podiumsdiskussion in Dinkelsbühl: "Wir in Europa"
Der europäische Einigungsprozess eröffnet große Chancen für die Siebenbürger Sachsen, ihre Kultur zu pflegen sowie Forscher und die Öffentlichkeit an das Thema Siebenbürgen heranzuführen. Dies stellten Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft in einer niveauvollen Podiumsdiskussion fest, die zum Motto des diesjährigen Heimattages, „Wir in Europa“, unter der Moderation des Journalisten Robert C. Schwartz, Leiter der Redaktion Rumänien der Deutschen Welle, zum Abschluss des Pfingsttreffens am 28. Mai im Kleinen Schrannensaal stattfand. Europa ist in Bewegung geraten, und die Siebenbürger Sachsen sind entschlossen, sich in diesen Prozess einzubringen. So viel Hoffnung brachten die Teilnehmer zu Sprache, dass man sich – so Robert Schwartz – um das „Wir in Europa“ keine Sorgen machen muss. mehr...
"Luzidität und Leidenschaft" - Pianistin Lotte Jekéli
Da noch nicht „verbindlich“ geklärt ist, wen wir als Siebenbürger oder Siebenbürger Sachsen ansprechen dürfen und wen nicht, wird vielleicht von einigen Lesern die Legitimation einer Würdigung von Lotte Jekéli zu ihrem Achtzigsten als Siebenbürgerin in der Siebenbürgischen Zeitung mit dem Argument in Frage gestellt, sie sei ja eigentlich nicht Siebenbürgerin. Es bleibe dahingestellt, ob sich die Geschichte der siebenbürgischen Musikinterpretation mit dem Namen Lotte Jekeli (Künstlername Jekéli) schmücken darf oder nicht, auch schon nur deshalb, weil es ja eigentlich belanglos ist, ob die im thüringischen Eisenach geborene Künstlerin nun im „strengen Sinn“ Siebenbürgerin ist oder nicht: Ihre Mutter Gertrud, geborene Kühn, war eine nach Siebenbürgen eingewanderte „reichsdeutsche“ Lehrerin aus Wiesbaden, der Vater Julius Jekeli, in jungen Jahren Lehrer in Mediasch und Klausenburg, stammte aus Bogeschdorf in Siebenbürgen. mehr...
Gedenkstätte in Dinkelsbühl: "Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft"
Die Feierstunde an der Gedenkstätte am Abend des Pfingstsonntages stand dieses Jahr unter einem besonderen Motto: 40 Jahre Gedenkstätte – das war Grund genug, eine kurze Rückschau zu halten. Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister von Dinkelsbühl, sprach von der Gedenkstätte als einer „Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft“ und wertete sie als Zeichen der Verbundenheit, des Dankes und der Freundschaft. Sie sei seit ihrer Einweihung 1967 ebenso ein Mahnmal für die Toten wie auch ein Symbol für die Verbundenheit der Siebenbürger Sachsen mit Dinkelsbühl, der Stadt, in der seit über 50 Jahren der Heimattag stattfindet. Besonders hob Hammer hervor, dass die Gedenkstätte nicht von Vergeltung und Rückblick geprägt, sondern ein Zeichen der Hoffnung und der Zukunft sei. „Seien Sie uns heute und auch in Zukunft herzlich in Ihrer Stadt Dinkelsbühl willkommen“ – mit diesen Worten schloss der Oberbürgermeister seine kurze Rückschau und übergab an Pfarrer i.R. Kurt Franchy, Ehrenvorsitzender des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD, dessen Ansprache hier im Wortlaut veröffentlicht wird. mehr...
Brenndörfer über den antikommunistischen Widerstand
Im Rahmen der Stuttgarter Vortragsreihe präsentierte Karl-Heinz Brenndörfer am 27. April sein Buch „Banditen, Spione oder Helden? Bewaffneter antikommunistischer Widerstand in Rumänien 1948-1962“ vor rund 50 Zuhörern im Stuttgarter Haus der Heimat. Der Abend wurde von Siegfried Habicher, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, moderiert. mehr...
"Wagnis Brückenschlag": Steinskulptur für Luxemburg und Hermannstadt
Mit der Wahl der Großregion Luxemburg sowie Hermannstadts zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 wurden jahrhundertealte Verbindungen nicht nur gefestigt, sondern es werden auch neue Brücken im zusammenwachsenden Europa geschaffen. Im Rahmen der seit zwölf Jahren jeweils am Osterwochenende stattfindenden Veranstaltung „Aux 4 coins de Grevenmacher“ wurde am 5. April eine Skulptur des freischaffenden rumänischen Bildhauers Ioan Thimmel im Garten der Kellerei Bernard Massard in Grevenmacher enthüllt. Später soll sie ihren endgültigen Platz an der Moselpromenade finden. mehr...
Roger Cicero vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest 2007
“Kann Roger Cicero Deutschland zum Sieg swingen“, fragt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Tag nach dem Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2007. Mit dem Titel „Frauen regier’n die Welt“ hatte sich der deutsche Jazzmusiker am 8. März 2007 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg u. a. gegen die Casting-Band Monrose durchgesetzt. Mehr als 50 Prozent der ARD-Zuschauer stimmten per Telefon und SMS für seine Swingnummer. Am 12. Mai in Helsinki werden ihm die deutschen Grand-Prix-Fans die Daumen drücken. Rogers Vater war der in Klausenburg geborene Jazzpianist Eugen Cicero. mehr...
Neue Gräberfunde bei Marienburg
Die Ortschaft Marienburg liegt auf dem linken Ufer des Alt, nur 17 Kilometer nordöstlich von Kronstadt (Brașov) entfernt. Bereits im Mittelalter war die Siedlung unter zwei verschiedenen Namen bekannt: Der erste, Feldioara, ist vom ungarischen Wort Földvár abzuleiten, was soviel wie „Erdburg“ bedeutet. Der zweite Name, Marienburg – d. h. die Festung der Heiligen Maria – wurde von den deutschen Kolonisten verwendet und geht wahrscheinlich auf die Niederlassung der Kreuzritter im Burzenland im Jahr 1211 zurück, deren Ordenspatronin die Heilige Maria war. mehr...

