Ergebnisse zum Suchbegriff „Joseph Wiener“
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Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Eigentlich waren die Weichen für die Zukunft der Siebenbürger Sachsen als privilegierte ständische Nation durch die Reformation, durch ihre verfassungsmäßige Rolle im Fürstentum Siebenbürgen, durch ihre eigene Gesetzgebung, das „Eigenlandrecht“, bestens gestellt. Es kam leider anders, wegen des Schwankens des ungarischen Adels und der von ihm gestellten Fürsten zwischen den rivalisierenden und sich immer wieder bekriegenden Großmächten der Habsburger und Osmanen, wegen der zeitweise bürgerkriegsähnlichen Zustände im Land zwischen konkurrierenden Fürsten und Adelsgruppen, aber auch zwischen den einzelnen Ständen, wegen der letztlich sie schwächenden, wenngleich bewundernswert unverbrüchlichen Treue der Sachsen zum „deutschen“ Herrscherhaus der Habsburger, die nach der Eroberung Siebenbürgens nicht belohnt, vielmehr der Staatsraison geopfert wurde. mehr...
Arzt und Botaniker Johann Christian Gottlob Baumgarten vor 250 Jahren geboren
Mit dem allgemeinen Aufschwung der Naturwissenschaften während der Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert hatte der schwedische Gelehrte Carl von Linné durch seine neue Namengebung von Pflanzen und Tieren bestehend aus Gattungs- und Artname die Naturwissenschaften revolutioniert und europaweit eine eifrige Forschertätigkeit in Gang gesetzt. Im Bann dieses Aufschwungs stand auch Johann Christian Gottlob Baumgarten, der während seines Studiums in Leipzig für die von Linné als „liebenswerte Wissenschaft“ („Scientia amabilis“) bezeichnete Pflanzenkunde ein besonderes Interesse entwickelt hatte. Als er im Juli 1793 als „wissensdurstiger, reiselustiger deutscher Gelehrter“ nach Siebenbürgen kam, hatte er nicht voraussehen können, dass diese Reise sein späteres Leben bestimmen sollte. mehr...
Besichtigung einer untergegangenen Welt
Zur Neuerscheinung „Habsburg. Bibliothek einer verlorenen Welt“ von Richard Wagner mehr...
Einladung zur Löwensteiner Musikwoche 2014
Zu ihrer Musikwoche lädt die Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa (GDMSE) vom 21. bis 27. April 2014 Menschen aller Altersgruppen, Einzelpersonen wie Familien, Instrumentalisten ebenso wie Chorsängerinnen und Chorsänger in die Evangelische Tagungsstätte Löwenstein nahe Heilbronn ein. Die traditionsreiche Veranstaltung findet zum 29. Mal statt. Ziel ist die Pflege deutscher Musikkultur aus dem Südosten Europas, nicht zuletzt aus Siebenbürgen und dem Banat. mehr...
Wertvolle Porträts sächsischer Patrizier in Kronstadt ausgestellt
Im Kunstmuseum am Fuße der Zinne ist bis zum 10. November die Ausstellung „Bildnisse sächsischer Patrizier aus Kronstadt“ zu sehen. Die Kunstschau bietet einen Überblick der siebenbürgischen Porträtkunst bis Anfang des 19. Jahrhunderts und ermöglicht zugleich den Zugang zur Geschichte der einstigen sächsischen Führungselite aus den Reihen des Kleinadels, der wohlhabenden Kaufleute und der politischen Stadtvertreter. Die Gemälde stammen aus den museumseigenen Beständen sowie aus den Kollektionen der Evangelischen Kirchengemeinde A.B. Kronstadt (Honterusgemeinde), des Brukenthal-Museums Hermannstadt und des Nationalmuseums Törzburg. mehr...
150 Jahre Stadtrecht Sächsisch-Regen
1863 wurde die Marktgemeinde Sächsisch-Regen durch eine von Kaiser Franz Joseph unterzeichnete Urkunde zur königlichen Freistadt erhoben. Die Bewohner hatten sich schon 100 Jahre davor darum bemüht, dass ihre Gemeinde einen höheren Rang bekommt, aber ohne Erfolg. Als Sächsisch-Regen endlich unabhängig und durch die Kürzung der Steuern privilegiert wurde, wurde die „Reener Hochzeit“ gefeiert. Im 19. Jahrhundert, als das geschah, waren die Sachsen in Regen in der Mehrheit und die hier lebenden siebenbürgischen Ethnien wurden vom evangelischen Stadtpfarrer Johann Kinn mit drei Blumen verglichen, da sie auf demselben Boden und im Licht derselben Sonne wachsen. Damit die Erinnerung an diese wichtige historische Episode unter den Bewohnern wachgehalten wird, wurde in der Stadt 150 Jahre danach, am 25. und 26. Mai, ein vielschichtiges Jubiläumsereignis mit Kultur- aber auch Unterhaltungsveranstaltungen organisiert. mehr...
Forschungen über Wiener militärmedizinische Lehranstalt Josephinum
Dr. Robert Offner und Hansgeorg v. Killyen, Mitglieder der Sektion Naturwissenschaften des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), stellten vor kurzem in Wien und in Budapest die Ergebnisse ihres neuesten medizinhistorischen Forschungsprojektes dem interessierten Fachpublikum vor. mehr...
Einladung zur Löwensteiner Musikwoche 2013
Zu ihrer Musikwoche lädt die Gesellschaft für deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa (GDMSE) vom 1. bis 7. April 2013 Menschen aller Altersgruppen, Einzelpersonen wie Familien, Instrumentalisten ebenso wie Chorsängerinnen und Chorsänger in die Evangelische Tagungsstätte Löwenstein nahe Heilbronn ein. Die traditionsreiche Veranstaltung findet zum 28. Mal statt. Ziel ist die Pflege deutscher Musikkultur aus dem Südosten Europas, nicht zuletzt aus Siebenbürgen und dem Banat. mehr...
Vor 200 Jahren starb der Botaniker Joseph Raditschnig von Lerchenfeld
Als der italienische Universalgelehrte Domenico Sestini (1750-1832) im Jahr 1780 von seiner Reise durch die Walachei nach Siebenbürgen kam und auch in Hermannstadt verweilte, traf er hier auf einen Kreis von Gelehrten, deren Ruf bereits weit über die Grenzen hinausgegangen war. Zu diesem um Samuel von Brukenthal gescharten Kreis gehörte auch der junge Joseph Raditschnig von Lerchenfeld, der 1778 in die Stelle des Direktors der Normalschule in Hermannstadt berufen worden war. Ein weiterer italienischer Gelehrter, Lazzaro Spalanzani (1729-1799), hatte während seiner Siebenbürgenreise im Jahr 1786 den Kreis der Hermannstädter Gelehrten besucht und dabei auch die Bekanntschaft Joseph v. Lerchenfelds gemacht. Dieser wurde dank seiner herausragenden Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter, später Oberaufseher aller siebenbürgischen Normalschulen sowie als Publizist, Botaniker und Mineraloge in den „Siebenbürgischen Provinzialblättern“ bereits zu seinen Lebzeiten als „ein verdienstvoller Gelehrter“ gewürdigt. mehr...
Völker verbindende Siebenbürgen-Forschung: 50 Jahre AKSL
Am 3. Januar 1962 wurde in Mannheim der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) aus der Taufe gehoben. Er trat damit in die Nachfolge des 1840 begründeten und 1950 verbotenen Vereins für siebenbürgische Landeskunde, der sich auch der gesamten historischen Landschaft Siebenbürgen und allen ihren Völkern zu widmen gedacht hatte. Zugleich ist die Forschungslinie des Vereins für Naturwissenschaften in der Sektion Naturwissenschaften des AKSL aufgenommen worden. Der Arbeitskreis hat in den vergangenen 50 Jahren für Siebenbürgen, für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, für ihr Selbstverständnis und für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Landeskunde der Region wissenschaftlich intensiv gearbeitet und publiziert, war ungewöhnlich produktiv. Seine gut 700 Mitglieder leben auf vier Kontinenten und unterstützen das in der Satzung verankerte Ziel, Siebenbürgen-Forschung „im Geiste der Völkerverständigung und der gegenseitigen Toleranz in europäischem Rahmen“ zu betreiben. Der Festakt findet am 7. September 2012 in Heidelberg, die Jubiläumstagung am 8. September in Gundelsheim statt. mehr...







