Ergebnisse zum Suchbegriff „Joseph Wiener“
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Ein evangelischer Laienbischof: Zum 200. Geburtstag von Joseph Andreas Zimmermann
Joseph Andreas Zimmermann war eine beliebte Prüfungsfrage beim Examen pro ministerio in Wien – der Prüfer konnte im ehemaligen Sitzungszimmer des Evangelischen Oberkirchenrates die Frage mit einer Geste unterstreichen und die Finger auf sein Portrait richten: Denn dort hing er als erster „evangelischer“ Vorsitzender der Konsistorien (1859) und juristischer Geburtshelfer der neuen Kirchenbehörde (1861), die bis heute den Namen „Evangelischer Oberkirchenrat“ trägt. Er hat bei der Umbenennung Regie geführt und sich dabei wohl an dem preußischen Vorbild in Berlin orientiert. mehr...
Franz Zimmermann, der Anti-Teutsch
Vor 75 Jahren verstarb am 27. Januar 1935 in Linz Franz Zimmermann, der Begründer des modernen Archivwesens in Siebenbürgen, ein bedeutender Urkundeneditor und der erste von Berufs wegen als Historiker arbeitende Siebenbürger Sachse. Anders als Georg Daniel und Friedrich Teutsch, die sich als Bischöfe und Volksführer berufen sahen, Geschichte zur geistigen und geistlichen Erbauung ihres Volkes zu schreiben, hat sich der am renommierten Österreichischen Institut für Geschichtsforschung als Archivar und Historiker ausgebildete Zimmermann streng an die Kriterien der Fachwissenschaft gehalten, nicht heldisch überhöhend erzählend, sondern quellenbasierte Studien verfassend. mehr...
Wo noch die "Kultur der Sommerfrische" zu Hause ist
Am liebsten hätte sie ihn nicht gefeiert, ihren Achtzigsten, doch daraus wurde nichts. Dazu ist Erika Messner viel zu bekannt und die Zahl ihrer Freunde und Bekannten einfach zu groß. Nur wir haben das Datum (20. November 2007) glatt verschlafen, weshalb wir die Nachricht hier mit unseren besten Wünschen nachreichen. mehr...
Dissertation: Samuel von Brukenthal
Die im vergangenen Sommer von dem aus Sächsisch-Regen, Siebenbürgen, stammenden, in Vöcklabruck, Oberösterreich, lebenden Magister Erwin Horst Schuller dem Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Lehrstuhl der Universität Salzburg vorgelegte Dissertation „Samuel von Brukenthal (1721–1803)“ ist von weiter reichendem Interesse als nur dem der „Erlangung des Doktorgrades“. Denn was ihr Autor im Untertitel mit „Ein kultureller Brückenschlag unter Maria Theresia zwischen Wien und dem Großfürstentum Siebenbürgen“ präzisiert, wurde auf 328 DIN-A-4-Seiten zu einer ausholenden, fundierten Beschreibung nicht allein des in der Geschichte der Siebenbürger Sachsen zu den Großen gehörenden Freiherrn, sondern zur Schilderung des Kulturverständnisses einer Epoche mit besonderer Berücksichtigung der Verbindungen Wien – Siebenbürgen. mehr...
Der Suezkanal: ein Jahrhundertwerk der Schifffahrt
Flirrende Hitze, Sand so weit das Auge reicht und Schiffe, die sich durch die Wüste schlängeln – wer dieses Bild vor Augen hat, erliegt nicht einer Fata Morgana, sondern steht am Suezkanal, dem bedeutendsten Wasserweg der Welt. Vor 138 Jahren wurde er feierlich eröffnet und verkürzte die Schiffsrouten von Europa nach Indien und Asien um mehr als die Hälfte. Ägypten hat er viel Geld, aber auch schlimme Kriege eingebracht. Der siebenbürgische Reisende Hans Füger hat den Suezkanal im Rahmen einer Ägyptenreise besucht und beschreibt im Folgenden seine Eindrücke. mehr...
Münchner bei 135-jähriger Jubiläumsfeier in Wien
Die Kreisgruppe München der siebenbürgischen Landsmannschaft veranstaltete vom 30. Juni bis 2. Juli eine Reise nach Wien, um die Stadt zu besichtigen und der 135-Jahr-Feier des Vereins der Siebenbürger Sachsen in Wien beizuwohnen. Der Einladung zu diesem gelungenen Wochenende waren 37 Landsleute aus München und Umgebung gefolgt, darunter zehn Jugendliche der Tanzgruppen München und Lohhof. mehr...
Der Musikkritiker und Autor Klaus Kessler wurde 80
Über Jahrzehnte hinweg hat Klaus Kessler das Konzertleben Bukarests begleitet. Als Musikkritiker schrieb er für die deutsche Presse in Rumänien regelmäßig Konzertberichte, zuweilen präsentierte er das rumänische Musikgeschehen auch in ausländischen Publikationen. mehr...
Kurt Egon Franchy
Die in den Friedensschlüssen nach dem Ersten Weltkrieg veränderten Ländergrenzen, die große Gebietsabtretungen an Siegermächte und neu entstandene Staaten beinhalteten, schienen nur kurze Zeit und durchaus nicht bei allen Nationen auf einen dauerhaften Frieden zuzusteuern. Die zwischen den beiden Weltkriegen geborenen Generationen gehörten zu den Leidtragenden in vielen Völkern, nicht nur in Europa. Zu ihnen gehört Kurt Egon Franchy, der am 4. Mai 1935 in Bukarest geborene ältere Sohn von Viktor Franchy, dessen Vater aus Österreich in Bistritz heimisch geworden war. mehr...
Pfarrer i.R. Kurt Franchy wird 70
Die in den Friedensschlüssen nach dem Ersten Weltkrieg veränderten Ländergrenzen, die große Gebietsabtretungen an Siegermächte und neu entstandene Staaten beinhalteten, schienen nur kurze Zeit und durchaus nicht bei allen Nationen auf einen dauerhaften Frieden zuzusteuern. Die zwischen den beiden Weltkriegen geborenen Generationen gehörten zu den Leidtragenden in vielen Völkern, nicht nur in Europa. Zu ihnen gehört Kurt Egon Franchy, der am 4. Mai 1935 in Bukarest geborene ältere Sohn von Viktor Franchy, dessen Vater aus Österreich in Bistritz heimisch geworden war. mehr...
Barockensemble "Transylvania" spielt im Gasteig
Im Rahmen der Rumänischen Kulturtage in München tritt das "Barockensemble Transylvania" aus Klausenburg am 26. Juni, 11.00 Uhr, im Kleinen Konzertsaal des Kulturzentrums Gasteig auf. Veranstalter der Kammermusik-Matinee ist die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. mehr...



