Ergebnisse zum Suchbegriff „Juli 1972“
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Rainer Lehni: „Guter Boden“ für die nächsten Jahre
Seit 1993 engagiert sich Rainer Lehni vielseitig für die Siebenbürger Sachsen in Deutschland. 1998 gründete er die Jugendtanzgruppe Stuttgart, die er bis 2006 auch leitete. 2001 wurde er zum Bundesjugendleiter der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) gewählt, seit 2004 ist er Stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes. 2008 wurde Lehni als Beisitzer für Jugendfragen in das Präsidium des Bundes der Vertriebenen (BdV) und im April 2010 zum Vorsitzenden der Landesgruppe NRW des Verbandes gewählt. In der Zeidner Nachbarschaft in Deutschland ist Rainer Lehni seit 1998 aktiv, seit 2003 ist er Stellvertretender Nachbarvater. Geboren wurde er am 13. Juli 1972 in Zeiden, 1989 siedelte er nach Deutschland aus, zurzeit wohnt er mit seiner Frau Heike Mai-Lehni in Köln. Bei der nächsten Wahl der SJD-Bundesjugendleitung beim Jungsachsentag am 30. Oktober 2010 tritt Rainer Lehni nicht mehr zur Wahl des Bundesjugendleiters an. Auskunft über seine Erfahrungen gibt er im folgenden Interview, das Julia Steger führte. mehr...
Turnlehrer Rudolf Schneider: Leben zwischen Erfolgen, Leid und Enttäuschungen
„Mein erster Turnlehrer, Rudolf Schneider, konnte uns auf eine besondere Art spielerisch motivieren. Er hat das Tor zur Liebe zum Sport weit aufgemacht. Dabei sein – das war wichtig, egal wie gut die Übung gelungen war. Konkurrenzdenken kam nicht auf. Er gab uns das Zusammengehörigkeitsgefühl – eine besondere Erfahrung. Dafür gebührt Schnudder mein größter Dank.“ Das sind einige Worte der Erinnerung und Anerkennung aus einer umfangreichen Hommage von Seiten Konrad Kaspers, eines ehemaligen Schülers. mehr...
Die rumänische Revolution von 1989: Ursachen – Akteure – Verlauf
Zwanzig Jahre sind vergangen seit 1989, dem wundersamen Jahr, als die Berliner Mauer fiel und die kommunistischen Regime in den Staaten Osteuropas wie Dominosteine fielen, ohne dass die Sowjetunion entsprechend der jahrzehntelang gültigen „Breschnew-Doktrin“ eingegriffen hätte. Innerhalb des sowjetischen Hegemonialsystems spielte das kommunistische Rumänien seit Stalins Tod eine zunehmende Sonderrolle, die durch eine relative Unabhängigkeit seiner Außen- und Außenhandelspolitik einerseits und durch eine nationalkommunistische Ideologie gekennzeichnet war. Diese Politik liefert den Schlüssel zum Verständnis der Besonderheiten der Ursachen, der Akteure und des Verlaufs der rumänischen Revolution. In dem folgenden Aufsatz analysiert die bekannte Politikwissenschaftlerin Dr. Anneli Ute Gabanyi Ursachen und Verlauf der Revolution aus heutiger Sicht. mehr...
Rumäniendeutsche Autoren berichten aus ihren Securitate-Akten
Heute wissen die rumäniendeutschen Autoren, dass ihre Werke seit Ende der 1970er Jahre nicht nur von Literaturkritikern und Germanisten besprochen wurden. Auch der rumänische Geheimdienst Securitate analysierte Romane und Gedichte junger Autoren, die man zu den Staatsfeinden zählte. Und da jeder ein Staatsfeind war, der es wagte, den Diktator Ceaușescu oder die Verhältnisse im sozialistischen Rumänien zu kritisieren, belegte man die Kritiker, zumal Deutsche, mit dem Feindbegriff „Faschisten“. mehr...
Werner Klemm: Schulmann, Naturschützer und Ornithologe
Professor Werner Klemm (1909-1990) gehört zu den bedeutenden siebenbürgischen Naturforschern und Ornithologen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sowohl als Biologielehrer als auch als ehrenamtlich tätiger Kustos für Naturschutz der Rumänischen Akademie der Wissenschaften hat sich Klemm vielfach verdient gemacht. Als Anerkennung für seine besonderen Leistungen als Schulmann und Naturschützer wurde ihm 1966 der Titel „Verdienter Professor“ verliehen. mehr...
Krise bei der ADZ vorerst abgewendet
Wie die Siebenbürgische Zeitung Online vom 23. Juli berichtete, hat der Aufsichtsrat der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) am 21. Juli in Bukarest beschlossen, die ADZ als Tageszeitung zu erhalten. Vorausgegangen war diesem Beschluss ein Schreiben von Klaus Johannis, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), in dem er nachdrücklich um die Einleitung der notwendigen Schritte zur Erhaltung der Zeitung ohne Unterbrechung gebeten hatte. mehr...
Nachruf auf Reinhard Gottschling: zweimal Meister und Pokalsieger im Doppelpack
Er hat gehofft und gekämpft – bis zum Schluss, doch die Krankheit hat ihn besiegt: Reinhard Gottschling ist nicht mehr. Der in Deutschland erfolgreichste siebenbürgisch-sächsische Handballtrainer ist am 6. Februar im Alter von 73 Jahren an Leukämie gestorben. Er wurde in Düsseldorf, seiner Wahlheimat, in engstem Familienkreis beigesetzt.
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Irene Mokka: Jedes Gedicht ein Hilferuf
Vor kurzem erschien im Verlag AT Edition, Berlin, ein umfangreiches Tagebuch, das die rumäniendeutsche Schriftstellerin und Lyrikerin Irene Mokka in den Jahren 1948-1973 geschrieben hat. In den Aufzeichnungen werden nicht nur poetische Stimmungen und Gefühle festgehalten und der Nachwelt mitgeteilt, sondern auch Einsichten in die literarische Arena jener Jahre. Viele Notate entstanden in Siebenbürgen, wo sich die Autorin immer wieder aufgehalten hat. mehr...
Eine Kronstädter Institution
Man muss schon weit zurückgreifen, um 100 Jahre zu erfassen, und noch weiter ausholen, um ein Menschenleben zu begreifen. Alex, wie Alexander Franz Kravatzky genannt wurde, wäre am 9. Juli 2007 einhundert Jahre alt geworden. Am 23. Juli jährt sich sein Todestag zum 25. Mal. Mit seiner Werkstatt gehörte er zu den wenigen deutschen Kronstädtern der Nachkriegszeit, die sich noch als selbstständige Unternehmer behaupten konnten. Seine Körbe, die Qualität seiner Arbeit und seine Offenheit, mit der er seinen Kunden entgegentrat, machten ihn zu einer beliebten Anlaufstelle in Kronstadt. mehr...
Horst Gehann: Schöpfer eines vielgestaltigen und reichhaltigen Werkes
Mit Robert Schumanns Requiem hatte Horst Gehann im November 2006 Abschied von der Bühne genommen und von seinem Darmstädter Bachchor, den er 1981 selbst ins Leben gerufen hatte. Es war ein Kraftakt, ein Aufbäumen gegen seine Krebserkrankung, bei dem er seine Frau, die Kinder, die Familie und viele Freunde an seiner Seite wusste. Dieses Konzert muss ihm ungeheuer wichtig gewesen sein. Am 21. Juni 2007 ist Horst Gehann in seinem Wohnort Kludenbach gestorben. Und so vielfältig wie sein Betätigungsfeld als Musiker war, so groß ist nun auch die Lücke, die er hinterlässt. mehr...








