Ergebnisse zum Suchbegriff „Katechismus“
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AKSL-Symposium in Hermannstadt: Historische Einblicke in das evangelische Schulwesen Siebenbürgens
Wie sah der Schulalltag in den siebenbürgisch-sächsischen Dorfschulen vor 200 Jahren aus? Welche Lehrer unterrichteten dort, mit welchen Büchern, nach welchen Regeln und in welchem Geist? Mit diesen Fragen befasste sich eine wissenschaftliche Tagung unter dem Titel „Die siebenbürgisch-sächsische Volksschule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“, die am 18. und 19. Oktober im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt stattfand. mehr...
Kontinuität und Wandel im deutschen Schulwesen Rumäniens
Am 12. und 13. Oktober fand im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München die Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) statt. Die Veranstaltung wurde vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums gefördert, wofür wir danken. Bei der Tagung, die von Dr. Erwin Jikeli, Leiter der Sektion Pädagogik und Schulgeschichte, vorbereitet und moderiert wurde, trugen sieben Referenten ihre Arbeiten an zwei Tagen vor. mehr...
Generative Künstliche Intelligenz und siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe: Chancen und Gefahren für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung
Generative Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet vielfältige Chancen für die Aneignung, Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes, birgt aber auch neue Gefahren. Im Folgenden soll erörtert werden, wie die Siebenbürger Sachsen ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahren können und welche Aufgaben und Herausforderungen sich für ihre Organisationen und alle, die sich für das siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe engagieren, im Zeitalter der generativen KI ergeben. mehr...
Historiker mit Pioniergeist und persönlicher Souveränität: Konrad Gündisch zum 75. Geburtstag
Im Rahmen der AKSL-Tagung in Heltau (siehe Bericht in der heutigen SbZ Online) würdigte Dr. Ulrich A. Wien den siebenbürgischen Historiker Konrad Gündisch anlässlich dessen 75. Geburtstags am 25. Juli. mehr...
Mundartaustausch in der Geiselhöringer Kreuzkirche
Angeregt durch Nachbarvater Helmuth Zink, organisierte der Vorstand der Gäubodener Siebenbürger Sachsen (Kreisgruppe Regensburg) ein kurzweiliges Treffen von Sachsen aus unterschiedlichen Herkunftsorten Siebenbürgens. Dadurch konnte eine bemerkenswerte Bandbreite der sächsischen Dialekte vorgestellt werden. mehr...
500 Jahre seit dem Reichstag zu Worms: Freimut im Zeitalter der Angst – Luthers Echo in Siebenbürgen
Die Siebenbürger Sachsen übernahmen die Reformation aus Wittenberg. Schon sehr früh – um 1520 – und seitdem bis in die Gegenwart fanden Luthers Schriften und Gedanken in Siebenbürgen nachhaltigen Widerhall. Neben Luther gilt vor allem Melanchthon als Impulsgeber. Dessen Schüler, Damasus Dürr, der Pfarrer von Kleinpold, zählte seine Gemeinde um 1570 zu den „lutrischen“. Schon 1565 haben sich die Sachsen an der Confessio Augustana orientiert, und auch die Glaubensformel von 1572 lehnte sich an diese an. Allerdings entfaltete sich die reformatorische Bewegung, sodass unterschiedliche Richtungen sich auf Melanchthon beriefen. mehr...
"Von Quellen und Mündungen": Hellmut Seilers Festansprache beim Honterusfest
Die „Quellenrede“ des Honterusfestes am 7. Juli 2019 in Pfaffenhofen (siehe Bericht in der SbZ Online) hielt der Lyriker, Übersetzer und Satiriker Hellmut Seiler. Am 19. April 1953 in Reps geboren, besuchte Hellmut Seiler die dortige Allgemeinschule, die deutschsprachige Abteilung des Șaguna-Lyzeums und die 12. Klasse der Honterusschule in Kronstadt. Nach dem Bakkalaureat studierte er von 1972 bis 1976 Philologie (Deutsch und Englisch) in Hermannstadt und wirkte danach als Lehrer in Neumarkt am Mieresch (Târgu Mureș). Nach seiner Aussiedlung 1988 war Seiler u.a. Lehrer an der Kaufmännischen Schule in Backnang. Seit Kurzem in Rente, widmet er sich verstärkt seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Seine Festrede „Von Quellen und Mündungen“ in Pfaffenhofen wird im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Reformation im Osten Europas
150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...
Humanist und Kirchenmann
Spätestens als bei der erfolgreichen Batull-Pflanzung ein einheimischer Zuschauer dazwischenrief „Der Baum steht aber schief!“, merkte man, dass das 12. Apfelbäumchen in der Schweiz seine Heimat gefunden hatte. mehr...
Hintergründe und Bedeutung des Religionsgespräches von 1568 in Thorenburg
Die Ideen der deutschen Reformation verbreiteten sich durch den Buchdruck rasend schnell. Mithilfe importierter Druckwerke wurden sie durch siebenbürgisch-sächsische Kaufleute um 1520 auch in Hermannstadt bekannt. Nicht nur im humanistisch gesinnten Bürgertum und in der Bevölkerung dieser Stadt fanden die anfänglich von Wittenberg ausstrahlenden, vielerorts nachgedruckten Schriften zur Kirchenreform Resonanz. Auch in den Dörfern wurden die Neuerungen rege wahrgenommen. mehr...









