Ergebnisse zum Suchbegriff „Katharina Lang“

Artikel

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12. März 2023

Kulturspiegel

Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius: Katharina Zipser, Malerin in München

Ende Dezember wurde Katharina Zipser 91 Jahre alt. Es ist stiller geworden um die in Hermannstadt geborene Künstlerin, die aber ohnehin nie viel Aufhebens um ihre Person betrieb. Lieber konzentrierte sie sich auf ihre Kunst. Keineswegs „leger“ – so ihre Vokabel – suchte sie darin nach Parabeln für den Klang der Sprachen, in denen sie lebte, das Deutsche und das Rumänische. Einsamkeit gehörte dazu. Umso schöner war es, dass sie für ihr Werk 2008 mit dem Siebenbürgischen Kulturpreis des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland geehrt wurde. Etwas später folgte eine von Frieder Schuller initiierte Ausstellung in Schäßburg, die anschließend im Bruken­thalmuseum sowie an weiteren Orten in Rumänien zu sehen war und 2014 von Irmgard Sedler ins Museum Kleihues-Bau, Kornwestheim, geholt wurde. Um wichtige Leihgaben ergänzt, zeigte sie dort ein repräsentatives Bild der Künstlerin. Im Anschluss entstand der bislang einzige Katalog.
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12. März 2023

HOG-Nachrichten

Einsatz für die Roder Gemeinschaft: Zum neunzigsten Geburtstag von Katharina Bell

Meine Mutter Katharina Bell, geborene Kalwiener, wurde als drittes Kind der Eheleute Georg und Katharina Kalwiener, geborene Klusch, am 9. März 1933 in Rode geboren. Sie feiert ihren 90. Geburtstag bei guter Gesundheit in Puschendorf.
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7. Februar 2023

Interviews und Porträts

Nachruf auf Hans Hamlischer: "Ein besonderes Leben, ein besonderer Mensch"

„Tatkräftig, beständig und liebevoll prägte er das Leben seiner glücklichen Familie“, steht in der Todesanzeige von Hans Hamlischer, der am 4. Januar 2023 im Alter von 97 Jahren von uns gegangen ist. Diese Worte können wir auch für sein Wirken für die siebenbürgische Gemeinschaft übernehmen: Er war ein Mann der Tat, der Verständigung, der Hilfsbereitschaft, dem es eine Herzensangelegenheit war, sich als Siebenbürger zu positionieren und für seine Siebenbürger einzusetzen. Herzlichkeit und positives Denken zeichneten ihn aus. mehr...

30. Januar 2023

Österreich

66. Richttag der Siebenbürger Nachbarschaft Traun

Der letzte „normale“ Richttag (bzw. Generalversammung, damals mit Neuwahlen) fand bereits 2020, also vor drei Jahren statt. Im Vorjahr konnte dann im Mai wieder einer abgehalten werden. Heuer ist Corona kaum mehr ein Thema und so wurde der 66. Richttag wieder wie früher am Dreikönigstag abgehalten. Beibehalten wurde jedoch der neue Veranstaltungsort, nämlich der große Saal im evangelischen Gemeindezentrum Traun, der einen hellen und freundlichen Rahmen bot.
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26. Oktober 2022

Interviews und Porträts

Fotografie war sein Leben: Nachruf auf den Hermannstädter Fotografen Fred Nuss

„Ein Stück von Hermannstadt ist Geschichte. Von heute an steht Fred Nuss neben Fischer, Glatz und Auerlich im Pantheon der Hermannstädter Fotografen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Răzvan Pop, Städteforscher und Leiter der Astra-Bibliothek in Hermannstadt, von Fred Nuss, der am 5. Oktober im Dr. Carl Wolff-Altenheim die ewige Ruhe fand. Fred Nuss war für viele Hermannstädter der Inbegriff des allgegenwärtigen Fotoreporters, ein Chronist der Stadt am Zibin, die er so sehr liebte und die er immer im besten Licht zu zeigen versuchte. mehr...

30. August 2022

HOG-Nachrichten

Stolzenburger Heimattage im Rahmen des Siebenbürgischen Kultursommers

Die Stolzenburger Heimattage haben vom 5.-7. August im Rahmen des Siebenbürgischen Kultursommmers 2022 stattgefunden und gehalten, was sie versprochen haben: Ein makellos blauer Himmel strahlte mit freudig gutgelaunten Menschen um die Wette. Das Wort über die Heimat ist wahr: Bei den zahlreichen Begegnungen und Gesprächen vor heimischer Kulisse geht einem das Herz auf und der Geist entfaltet sich, denn die Menschen haben viel zu erzählen und noch mehr zu erinnern, sowohl Fröhliches als auch Nachdenkliches. mehr...

19. August 2022

Kulturspiegel

Herausragender Landespestarzt und erster Protomedicus Siebenbürgens: Adam Chenot (1722-1789)

„In der Reihe der bedeutenden Ärzte Siebenbürgens, die mit Aufbietung großer Erfahrung und ganzer Hingabe den Kampf gegen die aus dem benachbarten Osmanenreich (über die damals dazugehörigen Donaufürstentümer Walachei und Moldau – Anm. des Autors) eindringenden, immer wiederkehrenden Pestseuchen aufnahmen, ragte der aus Luxemburg stammende, aber in Siebenbürgen heimisch gewordene Arzt Dr. Adam Chenot besonders hervor. Dieser erfolgreiche Arzt hatte sich zur Lebensaufgabe gemacht, nicht nur das Eindringen dieser furchtbaren Seuche zu verhindern, sondern auch ihr Wesen, ihre Symptome sowie die wirksamen Methoden zu ihrer Bekämpfung wissenschaftlich zu ergründen“ (Franz von Killyen, 1970). Seuchenschutz wurde traditionell jeweils auf kommunaler Ebene (vor allem in Städten) durchgeführt und beschränkte sich auf die Sperre je eines Gebietes und gleichzeitig auf die Flucht vor der Seuche. Erst während der Habsburgerherrschaft (ab 1691) änderte sich die Lage in Siebenbürgen allmählich, insbesondere infolge der Tätigkeit hoch engagierter Pestärzte. mehr...

12. Mai 2022

Aus den Kreisgruppen

„TAGE DER DEUTSCHEN KULTURVIELFALT der Stadt Nürnberg“ vom 20.-22. Mai

Sie heißen von nun an „TAGE DER DEUTSCHEN KULTURVIELFALT der Stadt Nürnberg“, die Kulturtage, die die Aussiedler in Nürnberg schon seit 1984 organisieren. mehr...

5. Mai 2022

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Heilbronn überzeugt mit vielseitigem und reichem Vereinsleben

Die Mitglieder der Kreisgruppe Heilbronn trafen sich am 29. April im gut besuchten, festlich geschmückten Saal des Vereinsheims auf der Schanz. Die erste Mitgliederversammlung mit Neuwahlen nach dem Lockdown war eine gute Gelegenheit, inne und Rückschau auf die vergangenen Jahre zu halten. mehr...

2. Februar 2022

Interviews und Porträts

Aktiv bis ins hohe Alter: Zum Tode von Katharina Gaadt

Bei einer berührenden Trauerfeier am 14. Januar in der Trauerhalle von Nordheim verabschiedeten sich Familie, Freunde und Trauergäste von Katharina Gaadt, die im gesegneten Alter von knapp 95 Jahren verstorben ist. In seiner Trauerrede bezeichnete Pfarrer i.R. Horst-Werner Neth Frau Gaadt als starke Frau mit einem starken Herzen, die immer für andere da gewesen sei. Sie habe in zwei Welten gelebt, in der ihrer siebenbürgischen Gemeinschaft, aber auch in der ihrer neuen Heimat, wo sie sich zu Hause gefühlt und mit viel Liebe und großem Engagement eingebracht habe. mehr...