Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“
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Herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte: Zum Tode von Paul Philippi
Viele Attribute sind ihm zugeschrieben worden: Querdenker, Grenzgänger, notwendige Stimme, Prophet, der Ideologe, der Unbequeme – alles Hilfskonstrukte, sich einer der bedeutendsten siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte anzunähern: Paul Philippi. Seine Lebensdaten umspannen fast ein Jahrhundert, doch er überblickte sehr viel mehr. Seine umfassende Quellenkenntnis erlaubte es ihm, aus vielen Jahrhunderten siebenbürgischer Vergangenheit zu schöpfen und daraus Lehren und Verpflichtungen für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Wirklich verstanden hatten ihn die längste Zeit nur wenige. In den letzten Jahren mögen es mehr geworden sein. mehr...
Bundesinnenminister Horst Seehofer spricht beim Tag der Heimat in Berlin
Am 25. August, 12.00 bis 14.00 Uhr, findet in der Urania Berlin (An der Urania 17) die zentrale Festveranstaltung zum Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen (BdV) statt. Die Veranstaltung steht unter dem Leitwort: „Unrechtsdekrete beseitigen – Europa zusammenführen“. Die Festrede hält Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. mehr...
„Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“
„Es ist ein großer Schatz, den wir hier in Siebenbürgen noch haben“, begeistert sich Caroline Fernolend, Vorsitzende des Kronstädter Kreisforums (DFDKK), bei der Vorstellung des Bildbands „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“ von Martin Rill und Georg Gerster vor der Bogeschdorfer Gemeinschaft. Anlass der lang erwarteten Buchpräsentation war das 500. Jubiläum des spätgotischen Flügelaltars, zu dem sich die Heimatortsgemeinschaft erstmals wieder vor Ort versammelt hatte (siehe Siebenbürgische Zeitung vom 20. Juni 2018, Seite 2 und 22). Das Zwischenkokelgebiet sei reich an spätgotischen Altären, von deren Existenz jedoch nur wenige wüssten, klärt Festredner und Pfarrer Dr. Rolf Binder auf. mehr...
Leben und Lieben in Zeiten von Facebook
Am Ende ist Liebe. So viel kann man verraten über „Null Komma Irgendwas“, den ersten Roman der rumänischen Schriftstellerin Lavinia Braniște, der zur diesjährigen Leipziger Buchmesse, bei der Rumänien Gastland war, auf Deutsch erschien. 2016 unter dem Originaltitel „Interior Zero“ beim Jassyer Verlag Polirom veröffentlicht, wurde das Buch im selben Jahr mit dem Preis „Nepotul lui Thoreau“ (Thoreaus Neffe) als bester rumänischer Roman 2016 ausgezeichnet. Der auf E-Books spezialisierte Berliner mikrotext Verlag hat in Manuela Klenke die perfekte Übersetzerin für den Roman gefunden und mit „Null Komma Irgendwas“ im Frühjahr 2018 sein erstes gedrucktes Buch vorgelegt. mehr...
Historiker, Kulturvermittler, Zukunftsgestalter: Konrad Gündisch zum Siebzigsten
Als Erasmus-Student an der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg nahm ich vor rund eineinhalb Jahrzehnten an einer Tagung in Hermannstadt teil. Es sollte mein Erstkontakt mit einer ganz spezifischen (Forschungs)landschaft und ihren Akteuren sein: mit Vizerektor Rudolf Gräf (Klausenburg), der mich auf die Veranstaltung spontan mitgenommen hatte, Professor Harald Heppner (Graz), dem damaligen Vorsitzenden der Südostdeutschen Historischen Kommission, Professor Krista Zach, die mittlerweile leider verstorbene Gründungsdirektorin des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in München. Und mit einem gewissen Professor Konrad Gündisch, der uns die Stadt Heltau zeigte und der ein paar Monate später auch noch meine erste Prüfung mit Siebenbürgen-Bezug abnehmen sollte. So lernte ich ihn also kennen: als den vitalen und wissenden Professor, den begeisterten und begeisternden Lehrer, den originalen und originellen Sachsen. Erst heute, rund eineinhalb Jahrzehnte später, begreife ich, dass ich damals nicht weniger als die ersten prägenden Orte seiner Biographie gesehen hatte, das Heltau der Wollweberfamilie Gündisch, das Hermannstadt seiner Geburt, die ehrwürdige Babeș-Bolyai-Universität, seine Alma Mater. mehr...
Huetplatztreffen mit nachfolgender Rundreise
Seit geraumer Zeit treffen sich jene, die sich gestandene, mit Heimatgefühl und Hang zur Geselligkeit ausgestattete Hermannstädter nennen, im Jahresturnus jeweils im herbstlichen Dinkelsbühl und zur Weinlesezeit in Hermannstadts Mauern. Seit ein paar Jahren nun wurde, da viele die Freitag- bis Sonntagstreffen in Hermannstadt als zu kurz ansahen, anschließend an das Huetplatztreffen eine einwöchige Reise durch abwechselnde Gegenden Rumäniens veranlasst. Seit ihrer Übernahme des Vorsitzes der HOG Hermannstadt forcierte Dagmar Dusil/Zink mit organisatorischem Geschick und phantasievoller Zusammenstellung diese Fahrten, die, von der idyllischen Donauschifffahrt bis in die Goldgegend von Roșia Montană, von der Banater Heide bis in die zauberhafte Maramurescher Gegend reichend, zum Gaudium und zur vollen Zufriedenheit der Teilnehmer stattfanden. mehr...
Nürnberger Reisegruppe in 17 Tagen zum Nordkap und zurück
47 Personen des Kreisverbandes Nürnberg traten unter der bewährten Leitung der Kulturreferentin Annemarie Wagner am 31. Mai erwartungsvoll die lange Fahrt zum Nordkap an. Die Reise führte durch Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark und durch die drei Hauptstädte Stockholm, Helsinki und Oslo. Die beeindruckende Landschaft Skandinaviens, die Freundlichkeit der Leute und die kenntnisreichen Ausführungen unserer Reiseleiterin Jutta Eichenberger machten diese Rundreise zu einem unvergesslichen Erlebnis. mehr...
Die Eifel – Hauptauswanderungsgebiet der Siebenbürger Sachsen?
Es ist über Jahrhunderte viel und zumeist auch kontrovers über die Herkunft der Siebenbürger Sachsen geschrieben worden. Nachdem Urkunden, Regesten und sonstige Archivalien wenig Verwertbares hergaben, waren es seit dem 19. Jahrhundert die Linguisten bzw. Germanisten, die sich des historisch kaum lösbaren Enigmas annahmen. Hierbei kam es, vor allem wegen der „Luxemburg-These“ gar zu unwürdigen Polemiken zwischen der Nösner Germanistenschule einerseits und der Marburger dialektgeographischen Schule auf der anderen Seite. Spätestens mit der kategorischen Feststellung zweier deutscher Sprachwissenschaftler von 1992, dass „der Gedanke, die Urheimat der Siebenbürger Sachsen in Luxemburg finden zu wollen, ein Irrweg der Wissenschaft (war)“, ist diese Sache als entschieden zu betrachten. mehr...
Brukenthal-Fest in Freck mit Ricky Dandel
Hermannstadt – Man nehme einen märchenhaften Palast, einen verzauberten Paradiesgarten, lasse musizieren und auftischen, erfreue die Sinne und erquicke den Geist. Es darf ein bisschen Reise in die Vergangenheit dabei sein, oder ein Hauch Selbsterfahrung. Es darf traditionell zugehen, siebenbürgisch-sächsisch, mit einer Prise Exotik – all dies mit der Leichtigkeit eines entspannten Sommerfests. So ähnlich kann man sich das Brukenthal-Fest vorstellen, das am 10. August im einzigen Barockpalais Osteuropas in Freck bei Hermannstadt, in der ehemaligen Sommerresidenz von Baron Samuel von Brukenthal, zum ersten Mal über die Bühne gehen wird. mehr...
Kinder- und Jugendtanzgruppe Biberach auf Reisen
Sowohl die Kinder- als auch die Jugendtanzgruppe Biberach waren im Frühling unterwegs: die einen zu einem Tagesauflug in den Europapark Rust, die anderen zu einer mehrtägigen Erkundung der französischen Hauptstadt. Begeistert waren alle, wie im Folgenden zu lesen ist. mehr...







